Examensarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Forschungsdesign
3 Theoretischer Hintergrund: Stand der Forschung und schulinterner Diskurs
4 Die bewegte Pause am Gymnasium ***
4.1 Analyse der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen
4.2 Nutzung, Annahme und Zufriedenheit – eine empirische Analyse
4.3 Auswahl, Durchführung und Auswertung der Zusatzangebote
5 Offene Reflexionspunkte, Schlussfolgerungen und Empfehlungen
6 Zusammenfassung
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang
Die Arbeit untersucht das bestehende Konzept der "bewegten Pause" am Gymnasium ***, evaluiert dessen Nutzung durch die Schülerschaft mittels empirischer Methoden und erprobt durch zusätzliche Bewegungsangebote (Klettern, Boulder-Turniere), ob eine Steigerung der Teilnahme und Zufriedenheit möglich ist.
3 Theoretischer Hintergrund: Stand der Forschung und schulinterner Diskurs
Die bewegte Pause ist ein Baustein der Bewegten Schule. Ideen zu diesem Konzept entwickelte der schweizer Pädagoge Urs Illi bereits in den 80er Jahren. Im Laufe von etwa zwei Dekaden haben sich sehr heterogene Entwürfe zur Bewegten Schulen entwickelt, weil sehr viele unterschiedliche Akteure (Sportpädagogen, Psychologen, Mediziner, Schulverwaltung, Krankenkassen, Sportverbände etc.) versuchen, Einfluss zu nehmen. Die Literatur zur Bewegten Schulen ist schier unüberschaubar. Das grundsätzliche Ziel der Bewegten Schule ist es, mehr Bewegung (hier wörtlich gemeint) in die traditionelle „Sitzschule“ zu bringen bzw. ein ständige Sitzen zu kompensieren und dadurch die Entwicklung und das Lernen von Kindern positiv zu beeinflussen, da Bewegungsarmut verschiedene Probleme mit sich bringe (s. u.).
Trotz der unterschiedlichen Realisierungsversuche, lassen sich gemeinsame inhaltliche Merkmale einer Bewegten Schule aufstellen; einzelne Bausteine sind: die bewegte Pause, Bewegungspausen (damit sind situativ angemessene Bewegungsanlässe im Unterricht gemeint; Bewegungspausen sind von der bewegten Pause, die zwischen den Stunden stattfindet, zu unterscheiden), bewegtes oder dynamisches Sitzen, bewegtes Lernen, bewegter Sportunterricht, außerunterrichtliche Sportangebote, Entspannung etc. Das Gymnasium *** trägt zwar nicht das Prädikat der Bewegten Schule, es nutzt aber einen Baustein dieses Programms: die bewegte Pause.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Bewegung im Schulalltag dar und begründet die Relevanz der bewegten Pause für das Gymnasium *** als methodische Untersuchungsgrundlage.
2 Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise, die auf einer Triangulation aus qualitativen Interviews und quantitativen Fragebögen basiert, um valide Ergebnisse zu erzielen.
3 Theoretischer Hintergrund: Stand der Forschung und schulinterner Diskurs: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen des Konzepts der "Bewegten Schule" sowie die schulspezifischen Begründungsmuster des Gesundheitsmanagements dargelegt.
4 Die bewegte Pause am Gymnasium ***: Dieses Kapitel analysiert die Ist-Situation, das Nutzerverhalten der verschiedenen Jahrgänge und die Auswirkungen der neu eingeführten Zusatzangebote.
5 Offene Reflexionspunkte, Schlussfolgerungen und Empfehlungen: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert und konkrete Empfehlungen für eine dauerhafte Implementierung sowie organisatorische Verbesserungen abgeleitet.
6 Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Untersuchung werden zusammengefasst und die Effektivität der zielgruppenspezifischen Bewegungsangebote hervorgehoben.
7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Fachliteratur.
8 Anhang: Enthält die verwendeten Fragebögen sowie deren tabellarische und grafische Auswertung.
Bewegte Pause, Schulsport, Bewegte Schule, Empirische Untersuchung, Kistenklettern, Bouldern, Schulentwicklung, Gesundheitsmanagement, SuS, Sportpädagogik, Doing Gender, Sportmotivation, Bewegungsangebot, Schulsportmisere, Pausen-AG.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der empirischen Untersuchung und Erweiterung des Angebots der "bewegten Pause" an einem Gymnasium, um den Bewegungsdrang der Schülerinnen und Schüler besser zu unterstützen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Hintergründe der Bewegten Schule, die Analyse aktueller Rahmenbedingungen am Gymnasium ***, der Einfluss des Geschlechts auf das Bewegungsverhalten und die Organisation zusätzlicher Pausenaktivitäten.
Das Ziel ist es, das bestehende Pausenangebot zu evaluieren und durch gezielte, temporäre Zusatzangebote (Bouldern, Kistenklettern) die Beteiligung der Schülerschaft sowie deren Zufriedenheit zu steigern.
Der Autor nutzt eine Methodentriangulation, bestehend aus rezeptiven Leitfadeninterviews mit der Schulleitung und Zuständigen sowie einer quantitativen Fragebogenerhebung in verschiedenen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Ist-Analyse des Pausenangebots am Gymnasium ***, die Durchführung und Auswertung von zweiwöchigen Zusatzangeboten sowie eine anschließende Reflexion.
Typische Schlüsselbegriffe sind Bewegte Pause, Schulsport, Gesundheitsmanagement, Bewegungsförderung, empirische Forschung, Bouldern und Kistenklettern.
Es dient dazu, signifikante Unterschiede im Bewegungsverhalten von Jungen und Mädchen zu erklären, wobei Jungen eher zu wettkampforientierten Mannschaftssportarten neigen, während Mädchen andere Präferenzen aufweisen.
Der Autor schlägt die Gründung einer schülergeführten "Pausen-AG" vor, die von Sportlehrkräften betreut wird, um die Materialausgabe und die Turniere dauerhaft und ritualisiert zu organisieren und so das Lehrpersonal zu entlasten.
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