Magisterarbeit, 2014
79 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Europäisierung der Migrationspolitik im Kontext der Integrationstheorien. Sie analysiert die Entwicklung der europäischen Migrationspolitik vom Gemeinschaftsrecht bis hin zu den aktuellen Programmen und beleuchtet dabei den Einfluss verschiedener Integrationstheorien auf die Gestaltung der Politikfelder. Die Arbeit widmet sich insbesondere der Frage, inwieweit die Europäisierung der Migrationspolitik durch supranationale Institutionen oder durch intergouvernementale Verhandlungen geprägt ist.
Das erste Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit der Einleitung und stellt den aktuellen Forschungsstand, die Begriffsbestimmung und das Forschungsdesign vor. Kapitel II analysiert die klassischen Integrationstheorien, insbesondere den Neofunktionalismus und den liberalen Intergouvernementalismus, und deren Relevanz für die europäische Integration. Das dritte Kapitel untersucht den Acquis communautaire der Europäischen Union und analysiert die primärrechtlichen Verträge sowie die sekundärrechtlichen Programme, die die europäische Migrationspolitik prägen. Kapitel IV schließlich widmet sich der Europäisierung der Migrationspolitik im Kontext der Integrationstheorien. Es analysiert die Entwicklung der Migrationspolitik von der zwischenstaatlichen Kooperation in der EG bis hin zur supranationalen Zusammenarbeit seit Lissabon. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die wichtigsten Erkenntnisse dargestellt.
Europäische Integration, Migrationspolitik, Integrationstheorien, Neofunktionalismus, Intergouvernementalismus, Acquis communautaire, Europäisierung, Supranationale Institutionen, Intergouvernementale Verhandlungen, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Freizügigkeit, Asylpolitik, Schengen-Raum, Dublin-Verordnung
Sie regelt, welcher EU-Mitgliedstaat für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist, meist das Land der ersten Einreise.
Diese Theorie geht davon aus, dass Integration in einem Bereich (z.B. Binnenmarkt) zwangsläufig zu Integration in anderen Bereichen (z.B. Grenzschutz) führt ("Spill-over-Effekt").
Er stärkte die supranationale Zusammenarbeit und gab dem Europäischen Parlament sowie dem Gerichtshof mehr Kompetenzen in Asyl- und Migrationsfragen.
Es war ein Aktionsplan zur Stärkung der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in der EU, mit Fokus auf gemeinsamen Asylstandards.
Castles und Miller prägten den Begriff, weil Migration heute ein globales Phänomen mit wachsendem Umfang und enormen strukturellen Auswirkungen ist.
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