Bachelorarbeit, 2013
39 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Motivation des Themas
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Stand der Wissenschaft
2 Das Regressionsmodell: Aufbau und Anforderungen
2.1 Aufbau und Definition des Modells
2.2 Berechnung der historischen Volatilität
3 Datenanalyse
3.1 Verlauf des Wechselkurses
3.2 Verlauf der Volatilität des Euro-US-Dollar Wechselkurses
3.3 Verlauf des BIP der Eurozone
3.4 Verlauf der Handelsströme und des Außenbeitrags der Eurozone
4 Ergebnisse der Regressionsanalyse
4.1 Schätzung der Regressionsfunktion
4.2 Globale Prüfung der Regressionsfunktion
4.2.1 Bestimmtheitsmaß R2
4.2.2 F-Statistik
4.2.3 Standardfehler
4.3 Prüfung der Regressionskoeffizienten
4.3.1 t-Wert Analyse
4.3.2 Konfidenzintervalle der wahren Regressionskoeffizienten
4.4 Prüfung der Modellprämissen
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob die Wechselkursvolatilität des Euro-US-Dollar-Kurses einen signifikanten Einfluss auf den Außenbeitrag der Eurozone im Zeitraum von 2000 bis 2012 hat. Anhand einer ökonometrischen Regressionsanalyse wird geprüft, inwiefern sich durch Volatilität, BIP-Entwicklung und Wechselkursrenditen die Nettoexporte der Eurozone erklären lassen.
1.1 Motivation des Themas
Diese Arbeit untersucht die Existenz einer signifikanten Auswirkung der Volatilität des Euro-Dollar-Wechselkurses auf die Nettoexporte der Eurozone. Die Motivation für diese Analyse liefern die oben erwähnten Hypothesen. Daraus abgeleitet: wenn eine signifikante Auswirkung auf das Außenhandelsvolumen messbar ist, existiert auch eine auf den Außenbeitrag? Anhand einer Regressionsanalyse, soll diese Frage geklärt werden.
Die zugrunde liegenden Daten wurden den Datenbanken der Europäischen Zentralbank (BIP, Export- und Importdaten), sowie der Federal Reserve Bank of St. Louis (Wechselkursdaten) entnommen. Die aggregierten Daten des BIP der siebzehn Eurostaaten sind zum Marktpreis festgestellt, sowie saisonbereinigt. Sie liegen als Quartalsdaten vor. Die Daten des Wechselkurses liegen ebenfalls als Quartalsdaten vor, sind jedoch nicht saisonbereinigt. Die Einheit definiert sich als US-Dollar zu einem Euro.
Im Allgemeinen bestimmen sich die Nettoexporte (Außenbeitrag) durch die Differenz der Exporte und der Importe einer Nation oder einem Aggregat von Staaten, wie der Eurozone. Im Allgemeinen bestimmt sich das BIP eines Landes (einer Staateneinheit) durch die Variablen Konsum, Investitionsausgaben, Staatsausgaben und der Nettoexporte in Abhängigkeit des realen Wechselkurses:
1 Einführung: Die Einleitung motiviert das Thema durch die Herausforderungen flexibler Wechselkurse und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Auswirkung der Volatilität auf den Außenbeitrag.
2 Das Regressionsmodell: Aufbau und Anforderungen: Dieses Kapitel definiert das ökonomische Modell, die Variablen sowie die methodischen Annahmen für die Regressionsanalyse.
3 Datenanalyse: Es erfolgt eine grafische Aufbereitung und deskriptive statistische Analyse der Zeitreihendaten für Wechselkurs, Volatilität, BIP und Handelsströme.
4 Ergebnisse der Regressionsanalyse: Dieses Kapitel präsentiert die Schätzung der Regressionsfunktion, prüft die globale Güte, die Koeffizienten sowie die Einhaltung der Modellprämissen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, die darauf hindeuten, dass kein signifikanter Einfluss der Volatilität auf den Außenbeitrag innerhalb einer Periode nachweisbar ist.
Außenbeitrag, Eurozone, Wechselkursvolatilität, Regressionsanalyse, BIP, Nettoexporte, Ökonometrie, Handelsströme, Wechselkursrendite, Zeitreihenanalyse, Störgröße, Signifikanz, Kleinst-Quadrate-Methode, Finanzkrise, Außenhandel.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Volatilität des Euro-US-Dollar-Wechselkurses und der Entwicklung des Außenbeitrags der Eurozone zwischen 2000 und 2012.
Die zentralen Themen sind internationale Wirtschaftsbeziehungen, Wechselkursrisiken, Außenhandelstheorie und angewandte ökonometrische Regressionsanalyse.
Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob eine hohe Wechselkursvolatilität messbare negative Auswirkungen auf die Nettoexporte der Eurozone hat.
Es wird eine Regressionsanalyse auf Basis der Methode der kleinsten Quadrate (Ordinary Least Squares) angewendet, um die Signifikanz der Einflussfaktoren zu bestimmen.
Der Hauptteil umfasst die Modellbildung, eine detaillierte Datenanalyse der ökonomischen Variablen sowie die Durchführung und Validierung der Regressionsergebnisse.
Kernbegriffe sind Außenbeitrag, Eurozone, Wechselkursvolatilität, Regressionsanalyse und Nettoexporte.
Der Autor vermutet, dass Außenhandelsströme möglicherweise zeitverzögert reagieren oder gegenläufige Effekte der Ex- und Importe sich gegenseitig neutralisieren.
Das alternative Regressionsmodell für das Handelsvolumen zeigt eine deutlich höhere statistische Güte, was darauf hindeutet, dass die Volatilität das Volumen stärker beeinflusst als die Differenz zwischen Import und Export.
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