Fachbuch, 2014
178 Seiten
Themenkreis 1: Selbstreflexion
Grundeinstellung zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Eigene Kritik- und Entwicklungsfähigkeit
Vertrauen in und Entwicklungsfähigkeit von Mitarbeitern
Umgang mit Problemen und Konflikten
Anerkennung von Leistungen anderer
Themenkreis 2: Personalführung
Defizitäres Leistungsverhalten eines Mitarbeiters
Ressourcenknappheit und überzogene Leistungserwartungen
Vermittlung von Visionen und Einbinden von Mitarbeitern in eine gemeinsame Zielausrichtung
Umgang mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen eines Mitarbeiters
Herausforderung Gesundheitsmanagement
Themenkreis 3: Wandel
Wandel als aktuelle gesellschaftliche Zumutung
Individueller und betrieblicher Gleichklang mit der Lebensumwelt als eine schlichte Notwendigkeit
Differenziertheit des Wandels und unterschiedlich ausgeprägte Entwicklungsgeschwindigkeiten als Faktum
Grenzen der Entwicklungsfähigkeit als problematisches Hemmnis
Unsicherheit der Zukunft als Restrisiko
Themenkreis 4: Management- und Personalentwicklung
Managemententwicklung nicht nur für untergeordnete Führungskräfte
Management- und Personalentwicklung als permanente Herausforderung
Langfristige Ausrichtung als gebotene Notwendigkeit
Personalentwicklung in Abhängigkeit von betrieblichen Erfordernissen und persönlichen Neigungen der Mitarbeiter
Unverzichtbarkeit von Offenheit und Flexibilität
Themenkreis 5: Inner- und außerbetriebliche Zusammenarbeit
Förderliche Unternehmenskultur und positives Betriebsklima als heimliches Erfolgskonzept
Beziehungsverhältnis von betrieblichem Gesamtinteresse und Abteilungsinteressen
Außenkontakte als rufbeeinflussender Tatbestand
Innen- und Außenbeziehungen als zwei Seiten einer Medaille
Grundhaltung als entscheidendes Moment
Diese Publikation verfolgt das Ziel, Führungskräften durch praxisnahe Fallstudien eine reflektierte Positionierung in komplexen Führungssituationen zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie Führungshandeln angesichts dynamischer Veränderungen, zunehmender Komplexität und der Notwendigkeit zur individuellen Mitarbeiterentwicklung erfolgreich gestaltet werden kann, um sowohl betriebliche als auch soziale Anforderungen in Einklang zu bringen.
Thema: Grundeinstellung zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Die Grundeinstellung der Führungskraft gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat prägenden Einfluss auf deren Führungsverhalten. Dieses ist wiederum ausschlaggebend für das Mitarbeiterverhalten. Insoweit setzt die Führungskraft positive oder aber negative Signale, die sich auf die letztendlich erbrachte Leistung, sowie Ruf, Unternehmenskultur und Betriebsklima auswirken.
Schon McGregor hat in seiner Theorie x und seiner Theorie y diesen Tatbestand aufgezeigt und die gegebene Bedeutung damit offengelegt. Ein Rückfall hinter den Erkenntnisstand des frühen letzten Jahrhunderts wäre insoweit fatal, da wir bestehende Chancen ungenutzt ließen und insoweit hinter dem real Erreichbaren zurückblieben. Dies können und dürfen wir uns nicht leisten.
Theorie x plädiert – verkürzt dargestellt – dafür, Anweisungen zu erteilen, diese fortlaufend zu kontrollieren und bei Fehlverhalten dieses zu sanktionieren. Dahinter steht die Überzeugung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht entwicklungsfähig seinen und eine ausgeprägte Abneigung gegen die Arbeit hätten. Diese Überzeugung stammt aus der Anfangszeit der Industrialisierung, in der überzählige landwirtschaftliche Hilfskräfte in den Industriesektor abwanderten, um überleben zu können.
Selbstreflexion: Das Kapitel betont die Bedeutung der kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Führungshandeln, um authentisch und verantwortungsbewusst agieren zu können.
Personalführung: Hier werden Fallbeispiele diskutiert, die aufzeigen, wie defizitäres Verhalten korrigiert und Mitarbeiter gezielt motiviert und eingebunden werden können.
Wandel: Der Fokus liegt darauf, gesellschaftliche und technologische Veränderungen als Herausforderung zu begreifen, der mit Flexibilität und strategischer Ausrichtung zu begegnen ist.
Management- und Personalentwicklung: Es wird dargelegt, warum kontinuierliche Weiterbildung auf allen Führungsebenen unerlässlich für die langfristige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens ist.
Inner- und außerbetriebliche Zusammenarbeit: Dieses Kapitel behandelt die strategische Gestaltung von Unternehmenskultur und Außenbeziehungen als entscheidende Erfolgsfaktoren.
Personalführung, Selbstreflexion, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Wandel, Management, Mitarbeiterbindung, Konfliktmanagement, Führungshandeln, Wertvorstellungen, Betriebsklima, Veränderungsprozesse, Kommunikation, Leistungsfähigkeit, Strategie.
Die Arbeit behandelt die vielschichtigen Herausforderungen der modernen Personalführung und bietet Führungskräften durch praxisorientierte Fallbeispiele und theoretische Reflexionen Hilfestellung zur Bewältigung des Arbeitsalltags.
Die zentralen Themen sind Selbstreflexion, Personalführung, der Umgang mit Wandel, Management- und Personalentwicklung sowie die Gestaltung der inner- und außerbetrieblichen Zusammenarbeit.
Das Ziel ist es, Führungskräften zu einer reflektierten, ethisch fundierten Grundhaltung zu verhelfen, die sie dazu befähigt, Mitarbeiter gezielt zu fördern und den Erfolg des Unternehmens nachhaltig zu sichern.
Der Autor nutzt einen praxisnahen Ansatz, bei dem theoretische Überlegungen mit konkreten Fallstudien verknüpft werden, um daraus Lösungsansätze und weiterführende Reflektionen abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in fünf Themenkreise, die von der persönlichen Haltung einer Führungskraft bis hin zu strategischen Fragestellungen der Organisations- und Personalentwicklung reichen.
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Personalführung, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Wandel und Selbstreflexion.
Der Autor schlägt vor, sogenannte "Zeitinseln" vorzusehen, in denen das tägliche Handeln sowohl rückblickend als auch vorausschauend auf den Prüfstand gestellt und kritisch hinterfragt wird.
Eine förderliche Kultur schafft laut Autor ein positives Betriebsklima, welches die Mitarbeiter motiviert, ihre volle Leistungspotenzial zu entfalten und langfristig an das Unternehmen bindet.
Das BVW wird als essenzieller Teil des Ideen- und Innovationsmanagements gesehen, um das oft ungeahnte Potenzial der Mitarbeiter zur Prozessverbesserung und Ressourceneinsparung effektiv zu nutzen.
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