Bachelorarbeit, 2014
55 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Behavioral Finance als einem neuartigen Ansatz zur Erklärung von Finanzmärkten und dem Verhalten von Investoren. Sie untersucht, ob dieser Ansatz einen Beitrag zur Weiterentwicklung der bestehenden Finanzmarkttheorie leisten kann. Ziel ist es, dem Leser ein tiefergehendes Verständnis für die tatsächlichen Handlungsweisen von Marktteilnehmern zu vermitteln.
Die Einleitung führt in die Thematik der Behavioral Finance ein und stellt die Diskrepanz zwischen der neoklassischen Finanztheorie und der empirischen Realität dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die neoklassische Kapitalmarkttheorie mit ihren zentralen Modellen wie der Portfolio-Selection-Theory und dem Capital-Asset-Pricing-Modell. Es werden die wichtigsten Annahmen der Theorie sowie deren Limitationen kritisch betrachtet. Im dritten Kapitel wird die Behavioral Finance als neue Forschungsrichtung vorgestellt. Es werden die Entstehung und die Grundlagen des Ansatzes, insbesondere die Heuristiken und Behavioral Biases, diskutiert. Zudem wird auf die Arbeit von Shiller und seine Thesen zur Irrationalität der Investoren eingegangen. Das Kapitel schließt mit einer kritischen Würdigung der Behavioral Finance. Das vierte Kapitel untersucht die Auswirkungen der Erkenntnisse der Behavioral Finance auf das moderne Portfoliomanagement in der Anlageberatung. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz der Behavioral Finance.
Behavioral Finance, neoklassische Kapitalmarkttheorie, Heuristiken, Behavioral Biases, Irrationalität, Portfoliomanagement, Anlageberatung, Finanzmarkttheorie, Empirie, psychologische Faktoren, Marktverhalten.
Behavioral Finance ist eine Forschungsrichtung, die psychologische Faktoren und menschliches Verhalten einbezieht, um Finanzmärkte zu erklären. Sie steht im Gegensatz zur neoklassischen Theorie, die von rein rational handelnden Marktteilnehmern ausgeht.
Behavioral Biases sind kognitive Verzerrungen oder psychologische Tendenzen, die dazu führen, dass Investoren irrationale Entscheidungen treffen, anstatt rein logisch zu handeln.
Kritiker bemängeln den unzureichenden Erklärungs- und Prognosegehalt der neoklassischen Modelle, da diese den psychologischen Einfluss des Menschen und die tatsächliche Empirie oft vernachlässigen.
Heuristiken sind mentale Abkürzungen oder Faustregeln, die Menschen nutzen, um komplexe Informationen schnell zu verarbeiten. Im Portfoliomanagement können sie jedoch zu systematischen Fehlentscheidungen führen.
Robert Shiller ist ein bekannter Ökonom, der sich intensiv mit der Irrationalität von Investoren auseinandergesetzt hat und aufzeigte, wie psychologische Faktoren zu Marktblasen führen können.
Die Erkenntnisse helfen dabei, Anlageberatungen individueller zu gestalten und die tatsächlichen Handlungsweisen der Marktteilnehmer besser zu verstehen, um Risiken durch menschliches Fehlverhalten zu minimieren.
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