Bachelorarbeit, 2014
34 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, das Phänomen von School Shootings in Deutschland zu untersuchen und insbesondere der Frage nachzugehen, warum Jugendliche die Institution Schule als Schauplatz für ihre Taten wählen. Die Arbeit befasst sich mit den inneren und äußeren Bedingungen, die zu einem derartigen Hass auf die Schule führen können und sie als Tatort prädisponieren. Des Weiteren wird beleuchtet, welche Botschaften die Jugendlichen mit ihrer Tat kommunizieren möchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext von School Shootings in Deutschland beleuchtet. Im Anschluss wird das Phänomen School Shootings definiert und von anderen Gewaltformen in Schulen abgegrenzt. Es werden verschiedene Definitionen von School Shootings beleuchtet und das sogenannte Case-Definition-Problem behandelt. Dieses Kapitel liefert auch Einblicke in die Häufigkeit von School Shootings und deren Entwicklung über die Jahrzehnte.
Kapitel 3 beleuchtet die möglichen Ursachen für School Shootings. Hier werden die Schule als Bedingungsrahmen, der Selektions- und Leistungsdruck, die soziale Kontrolle durch die Schule, das Sozialgefüge und die Position der School Shooter in ihrer Peer-Group, das kleinstädtische Milieu sowie die marginalisierte Männlichkeit als wichtige Faktoren diskutiert.
Das vierte Kapitel widmet sich den Präventions- und Interventionsmöglichkeiten. Es werden verschiedene Ansätze zur Prävention in der Schule vorgestellt, darunter Primärprävention, Sekundärprävention und Tertiärprävention.
School Shootings, Schulgewalt, Jugendgewalt, Motivation, Tatentwicklung, Selektionsdruck, soziale Kontrolle, Peer-Group, marginalisierte Männlichkeit, Prävention, Intervention, Schule als Bedingungsrahmen, Kleinstadt
Die Schule fungiert als Ort von Selektions- und Leistungsdruck sowie sozialer Kontrolle, was bei Tätern zu einem tiefsitzenden Hass auf die Institution führen kann.
Die Arbeit kritisiert solche monokausalen Erklärungen und betont, dass soziale Bedingungen und die Dynamik der Tatentwicklung weitaus komplexer sind.
Es beschreibt das Gefühl von Tätern, männlichen Rollenbildern nicht zu entsprechen, und den Versuch, durch die Tat Macht und Dominanz zurückzugewinnen.
Oftmals erleben spätere Täter Ausgrenzung oder Mobbing innerhalb des Sozialgefüges der Schule, was zur Tatauslösung beitragen kann.
Die Arbeit unterscheidet zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention, um Warnsignale frühzeitig zu erkennen und das Schulklima zu verbessern.
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