Bachelorarbeit, 2014
48 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die Selbstdarstellungsstrategien von Eumenes II., König von Pergamon, und zielt darauf ab, zu verstehen, wie er sein Bild in verschiedenen Kontexten formte und seine Herrschaft legitimierte. Dabei werden die unterschiedlichen Medien, die er für seine Selbstinszenierung nutzte, sowie die dahinterliegenden kulturellen und kontextspezifischen Handlungsmuster ergründet.
Die Einleitung skizziert den historischen Kontext und stellt die Forschungsfrage nach der Selbstdarstellung Eumenes' II. und seinen strategischen Zielsetzungen. Kapitel 2 beleuchtet die geopolitische Lage Pergamons, die Herausforderung der Herrschaftslegitimation und die Entwicklung des Reiches unter Eumenes' II. Herrschaft. Kapitel 3 untersucht die Selbstdarstellung Eumenes' II. in Griechenland, indem es seinen Bezug zum Mutterland und seine Unterstützung der Griechen beleuchtet. Kapitel 4 konzentriert sich auf Eumenes' II. Selbstdarstellung in Rom, wobei insbesondere seine Reden vor dem Senat analysiert werden. Der Vergleich der kultur- und kontextspezifischen Selbstdarstellungsweisen erfolgt in Kapitel 5.
Diese Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Selbstdarstellung, Herrschaftslegitimation, Hellenismus, Pergamon, Eumenes II., Attaliden, Rom, Griechenland, Antiochos III., Polybios und den politischen und kulturellen Kontext des 2. Jahrhunderts v. Chr. Sie untersucht, wie Eumenes II. seine Macht durch verschiedene Strategien der Selbstinszenierung festigte und seine Rolle in der hellenistischen Welt definierte.
Eumenes II. war ein bedeutender König von Pergamon (197-160/59 v. Chr.), der das Reich zu einer hellenistischen Großmacht ausbaute.
Ein zentrales Mittel war die königliche Selbstdarstellung durch Bauprojekte, den Einsatz für griechische Städte und diplomatisches Auftreten gegenüber Rom.
Pergamon war ein wichtiger Verbündeter Roms gegen die Seleukiden, was Eumenes II. nutzte, um sein Territorium massiv zu erweitern.
Der Historiker Polybios zeichnete ein sehr positives Bild von ihm und lobte seine „große Seele“ und seinen glanzvollen Status gegenüber anderen Monarchen.
Neben dem monumentalen Ausbau Pergamons liefert auch die numismatische Evidenz (Münzen) wichtige Hinweise auf seine strategische Selbstinszenierung.
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