Bachelorarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Risikomanagement
2.1 Risikobegriff und Risikoarten
2.1.1 Risiken und Chancen
2.1.2 Risikoarten
2.2 Begriffe, Ziele und Aufgabe des Risikomanagements
2.3 Anforderungen an das Risikomanagement
2.3.1 Rechtliche Anforderungen
2.3.2 Betriebswirtschaftliche Anforderungen
2.4 Strategisches Risikomanagement
2.5 Operativer Risikomanagement-Prozess
2.5.1 Risikoidentifikation
2.5.2 Risikobewertung
2.5.3 Risikoberichterstattung
2.5.4 Risikosteuerung
2.5.5 Risikoüberwachung
3 Volkswagen Konzern
3.1 Historie
3.2 Volkswagen in China
3.2.1 Der Automobilmarkt in China
3.2.2 Das Engagement von VW in China
3.3 Risikomanagement des Volkswagen Konzerns
3.3.1 Das integrierte Interne Kontroll- und Risikomanagement-System bei VW
3.3.2 Integriertes Konsolidierungs- und Planungssystem
3.3.3 Risikofrüherkennungssystem gemäß KonTraG
3.3.4 Ziele und Wirkungsweise des Risikomanagements
3.3.5 Risikomanagement VW in China
4 Finanzanalyse des Volkswagen Konzerns ohne den Automobilmarkt in China
4.1 Umsatz
4.1.1 Umsatzentwicklung
4.1.2 Umsatz nach Konzernmarken
4.1.3 Umsatz nach Konzernmärkten
4.2 Operatives Ergebnis (EBIT)
4.2.1 Operatives Ergebnis (EBIT) nach Konzernmarken
4.3 Ergebnis vor Steuern (EBT)
4.4 Berechnung Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne China
5 Fazit
Die Arbeit analysiert den wirtschaftlichen Erfolg des Volkswagen Konzerns mit einem besonderen Fokus auf den chinesischen Markt. Das Ziel ist es, die finanzwirtschaftliche Abhängigkeit des Konzerns von diesem wichtigen Absatzmarkt zu quantifizieren und kritisch zu hinterfragen.
3.2.1 Der Automobilmarkt in China
In diesem Abschnitt folgt eine genaue Darstellung des Automobilmarktes in China, samt seiner Gegebenheiten und Besonderheiten. Im Jahr 2009 wurden in China 13,5 Mio. PKW abgesetzt, damit wurde aus dem einstigen Entwicklungsland der größte Absatzmarkt für Autos weltweit.64
Anhand der Abbildung 8 lässt sich ein deutlich stagnierender Automarkt in der TRIADE ablesen. Besonders in Westeuropa zeigt sich eine Sättigung des Marktes ab, während in den USA und Japan Aufwärtstendenzen erkennbar sind. Deutlich ungleichmäßiger sehen die Absatzkurven in den BRIC-Staaten aus. Der chinesische Absatz ist im Vergleich zu den übrigen Schwellenländern deutlich stärker ausgeprägt und auch das Absatzvolumen Chinas übersteigt erkennbar die Absätze der anderen Staaten. Das zeigt, dass in China der Automarkt wesentlich intensiver bearbeitet wird, denn die Märkte in Brasilien, Indien und Russland stehen noch am Anfang.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die strategische Relevanz des chinesischen Marktes für den Volkswagen Konzern ein und definiert die Forschungsfrage zur wirtschaftlichen Abhängigkeit von diesem Markt.
2 Risikomanagement: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen, Begriffe und den Prozess des Risikomanagements, inklusive rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Anforderungen.
3 Volkswagen Konzern: Hier werden die Historie, das Engagement in China sowie das spezifische Risikomanagement des Volkswagen Konzerns im Detail beschrieben.
4 Finanzanalyse des Volkswagen Konzerns ohne den Automobilmarkt in China: Dieses Kapitel liefert eine quantitative Analyse der Finanzkennzahlen und berechnet den Erfolg des Konzerns unter der Annahme, der chinesische Absatzmarkt würde nicht existieren.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die strategische Bedeutung sowie die finanzielle Abhängigkeit vom chinesischen Markt.
Volkswagen Konzern, Risikomanagement, China, Automobilmarkt, Finanzanalyse, Joint Ventures, Strategie 2018, Umsatz, Operatives Ergebnis, EBT, KonTraG, Marktabhängigkeit, Investitionen, Automobilindustrie, BRIC-Staaten.
Die Arbeit befasst sich mit der Finanzanalyse des Volkswagen Konzerns und untersucht dabei insbesondere die Bedeutung und den Einfluss des chinesischen Automobilmarktes auf das Gesamtergebnis des Unternehmens.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement als unternehmerische Führungsaufgabe, die Marktentwicklung des Automobilsektors in China sowie die detaillierte finanzwirtschaftliche Auswertung des Volkswagen Konzerns.
Das primäre Ziel ist es, die Abhängigkeit des wirtschaftlichen Erfolgs von Volkswagen vom Absatzmarkt China zu ermitteln, indem das Gesamtergebnis des Konzerns hypothetisch ohne diesen Markt berechnet wird.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive sowie eine analytische Methode, indem sie öffentlich zugängliche Geschäftsberichte und Finanzdaten auswertet, um durch eine bereinigte Erfolgsrechnung die Bedeutung des China-Effekts zu quantifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte des Risikomanagements, eine Darstellung der Unternehmensgeschichte und Marktposition von VW in China sowie die methodische Durchführung der Finanzanalyse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Risikomanagement, Volkswagen Konzern, Finanzanalyse, China-Effekt, Joint Ventures und Marktabhängigkeit charakterisiert.
Der Autor identifiziert vor allem die politische Macht des chinesischen Staates, Zulassungsbeschränkungen und den Schutz geistigen Eigentums als kritische Risikofaktoren für das Engagement von Volkswagen.
Nein, der Autor schlussfolgert zwar, dass der Konzern auch ohne China positive Ergebnisse erzielen könnte, betont jedoch, dass der chinesische Markt ein unverzichtbarer Baustein für das strategische Ziel ist, der weltweit führende Automobilhersteller zu werden.
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