Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: Sehr gut
Die Arbeit analysiert die Interessenlagen der staatlichen AkteurInnen Indiens in Bezug auf die Migration von hochqualifizierten InderInnen. Sie untersucht, warum Indien trotz des Verlusts von qualifizierten Arbeitskräften keine restriktiven Maßnahmen gegen die Abwanderung ergreift. Die Arbeit stützt sich auf theoretische Konzepte der Migrationsforschung und analysiert Publikationen und Reden von staatlichen AkteurInnen Indiens.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar und erläutert die Bedeutung der Migration von hochqualifizierten Arbeitskräften im Kontext der globalen Entwicklung. Der theoretische Teil beleuchtet relevante Konzepte der Migrationsforschung, wie Diaspora und transnationale Netzwerke, und diskutiert unterschiedliche Perspektiven auf die Hochqualifiziertenmigration, einschließlich Brain Drain, Brain Gain und Brain Exchange.
Die Forschungsmethode beschreibt den Ansatz der Arbeit, die Forschungsfrage, die Literaturauswahl und die methodische Vorgehensweise. Der empirische Teil analysiert die Interessenlagen der staatlichen AkteurInnen Indiens in Bezug auf die Migration von hochqualifizierten InderInnen, indem er verschiedene Perspektiven und Handlungsfelder beleuchtet. Die Arbeit zeigt auf, wie die staatlichen AkteurInnen Indiens die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften nutzen, um die Entwicklung des Landes zu fördern und internationale Beziehungen zu stärken.
Hochqualifiziertenmigration, Indien, Brain Drain, Brain Gain, wissenschaftliche Diaspora, transnationale Netzwerke, staatliche AkteurInnen, Bildungspolitik, Forschungspolitik, Entwicklungszusammenarbeit
Gründe sind bessere Karrierechancen, höhere Gehälter in Industrieländern und der weltweite Fachkräftemangel, der Experten gezielt anwirbt.
Brain Drain bezeichnet den Verlust von Fachkräften für das Heimatland, während Brain Gain den Nutzen für das Aufnahmeland beschreibt. Indien setzt zunehmend auf „Brain Exchange“ (Wissensaustausch).
Staatliche Akteure sehen Vorteile in der Diaspora: Rücküberweisungen, Wissensrückfluss und der Aufbau internationaler Netzwerke fördern langfristig die indische Wirtschaft.
Diese Netzwerke verbinden ausgewanderte Inder mit ihrer Heimat. Sie ermöglichen Technologietransfer, Investitionen und wissenschaftliche Kooperationen.
Indien nutzt die Migration als Option zur Weiterbildung. Viele Hochqualifizierte bringen nach ihrer Rückkehr oder durch Kooperationen wertvolles Know-how zurück ins Land.
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