Bachelorarbeit, 2014
82 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Abgrenzung zentraler Begrifflichkeiten und Grundlagen
2.1. Begriffsbestimmung „Digitalisierung“
2.2. Begriffsbestimmung „Retail Banking“
2.3. Digitalisierungsrelevante Veränderungen der Rahmenbedingungen
2.3.1. Veränderungen der Umweltfaktoren
2.3.1.1. Neue Technologien
2.3.1.2. Soziodemografischer Wandel
2.3.1.3. Eintritt neuer Wettbewerber
2.3.2. Gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen
3. Bestandsaufnahme von Finanzdienstleistern auf das Retail Banking im Zeitalter der Digitalisierung
3.1. Non Banks/Near Banks
3.2. Direktbanken
3.3. Traditionelle Banken
4. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Retail Banking
4.1. Aktivgeschäft
4.2. Passivgeschäft
4.3. Dienstleistungsgeschäft
4.3.1. Zahlungsverkehr
4.3.1.1. Electronic Payment
4.3.1.2. Mobile Payment
4.3.2. Neue Vertriebsmöglichkeiten im Retail Banking
4.3.2.1. Omni-Channel
4.3.2.2. Crowdbanking
4.3.2.3. Neue Filialformate
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Transformation des Retail Bankings durch die Digitalisierung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie technologische Entwicklungen und ein verändertes Kundenverhalten die Geschäftsmodelle der Banken beeinflussen und welche Reorganisationsmaßnahmen sowie Handlungsalternativen für Kreditinstitute zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit notwendig sind.
2.3.1.2. Soziodemografischer Wandel
Nicht nur die Technologie hat sich weiter entwickelt, sondern auch die Gesellschaft trägt zu einem gesteigerten Interesse für die Veränderung der Digitalisierung bei. Maßgeblich für diese Entwicklung sind die Anonymisierung, die Mobilität und die Globalisierung. Früher wurden die Menschen fremd bestimmt, was sich jedoch mit der Industrialisierung und mit der Nachkriegszeit geändert hat. Die Abwendung von traditionellen Gefügen, sowohl von der Religion als auch von der Familie, bedingte eine selbstbestimmte Lebensweise. Dieses Phänomen ging einher mit dem Fortschritt der Technologie. Die interaktive Nutzung von Kommunikationsmedien und die Abfrage von Wissen anhand elektronischer Gerätschaften förderte die Anonymisierung.
Die Menschen können nun virtuell ohne jeglichen physischen Kontakt in Verbindung treten und verlagern somit das Zusammenleben, ganz oder zum Teil, in die digitale Welt. Dies wiederum führt zu mehr Mobilität natürlich auch durch die Globalisierung. Das Angebot weltweiter Dienste, der überregionale Kontakt und die Kontaktpflege sowie die zahlreichen Netzwerkeffekte bzw. Plattformen ziehen internationale Verflechtungen mit sich und erlauben es der Gesellschaft, mehr Verbindungen und menschliche Beziehungen überall auf der Welt aufzubauen. Diese neue global aufgebaute Welt drängt förmlich nach mehr Freiheit, Ideologie und einer Verknüpfung der virtuellen mit der realen Welt. Die soziodemografische Veränderung geht einher mit einem neuen Kundenverhalten, welches vom Internet stark beeinflusst wurde und weiterhin wird. Dies spiegelt sich in Abbildung 4 (S. 11) wider. In Abbildung 4 sieht man auf der X-Achse das Alter ab 14 und auf der Y-Achse den prozentualen Anteil.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Internetnutzung und den digitalen Wandel im Finanzsektor als zentrale Herausforderungen für das Retail Banking.
2. Abgrenzung zentraler Begrifflichkeiten und Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Kernbegriffe Digitalisierung sowie Retail Banking und analysiert die technologischen und regulatorischen Rahmenbedingungen des Wandels.
3. Bestandsaufnahme von Finanzdienstleistern auf das Retail Banking im Zeitalter der Digitalisierung: Es erfolgt eine Analyse der verschiedenen Marktteilnehmer, von Non Banks und Direktbanken bis hin zu traditionellen Kreditinstituten.
4. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Retail Banking: Das Hauptkapitel untersucht die konkreten Konsequenzen der Digitalisierung für das Aktiv-, Passiv- und Dienstleistungsgeschäft sowie neue Vertriebskanäle und Filialkonzepte.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für Finanzdienstleister, um im digitalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
Digitalisierung, Retail Banking, Omni-Channel, Crowdbanking, Finanztechnologie, Mobile Payment, Kundenverhalten, Bankfiliale, Direktbanken, Non Banks, Social Media, Online-Banking, Transformation, Kundenbindung, Zahlungsverkehr
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Retail Banking und beleuchtet, wie Banken ihre Geschäftsmodelle an die technologischen Fortschritte und das veränderte Kundenverhalten anpassen müssen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die technologischen Umweltfaktoren, die Wettbewerbssituation durch neue Anbieter (Non Banks, Fintechs), die Neugestaltung des Filialgeschäfts sowie moderne Vertriebsansätze wie Omni-Channel.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Retail Banking zu durchleuchten und konkrete Handlungsalternativen für traditionelle Banken abzuleiten, um trotz des steigenden Wettbewerbs erfolgreich zu bleiben.
Die Autorin stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie die Auswertung von Studien und Marktberichten, um den aktuellen Stand der Digitalisierung und zukünftige Trends im Retail Banking fundiert darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Marktakteure und eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen auf das Aktivgeschäft, das Passivgeschäft sowie das Dienstleistungsgeschäft inklusive Zahlungsverkehr und Filialmanagement.
Die wichtigsten Schlagworte sind Digitalisierung, Retail Banking, Omni-Channel, Crowdbanking und die Transformation des Kundenverhaltens.
Die Autorin argumentiert, dass die klassische Filiale nicht verschwinden wird, aber eine grundlegende Transformation durchlaufen muss – weg vom reinen Abwicklungsort hin zu modernen Formaten wie Flagships oder Kompetenzcentern, die das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt stellen.
Crowdbanking beschreibt die Neugestaltung des Bankgeschäfts unter Nutzung sozialer Netzwerke, was von der Informationsbeschaffung über Interaktionen zwischen Kunden und Experten bis hin zum direkten Abschluss von Produkten reicht.
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