Masterarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 2
0. Einleitung
1. Historischer Hintergrund
1.1. Judenverfolgung im Dritten Reich von 1933 bis 1945
1.1.1. Die Vorgänge der Verfolgung
1.2.Stationen der Judenverfolgung von 1933 bis 1945
2. Historische Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Literaturpolitik
2.1. Die Lage der Literatur und Lage der Schriftsteller 1933-1945
2.2. Schriftstellerinnen in den Dreißigerjahren
2.3. Die Bücherverbrennung
2.4. Flucht ins Ausland oder Flucht aus Deutschland
3.0. Deutsche Schriftstellerinnen im Exil
3.1. Biographie von Else Lasker-Schüler
3.2. Biographie von Mascha Kaléko
3.3. Die Biographien von Else-Lasker Schüler und Mascha Kaleko im Vergleich
4.0. Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenswege und Schicksale der zwei jüdischen Dichterinnen Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko unter dem Einfluss der nationalsozialistischen Verfolgung. Ziel ist es, durch eine vergleichende Analyse ihrer Biographien darzustellen, wie sich die Literaturpolitik des Nationalsozialismus und die daraus resultierende Emigration auf das Leben und Schaffen dieser Autorinnen ausgewirkt haben.
3.1. Biographie von Else Lasker-Schüler
Die berühmteste aller nach Palästina emigrierten Schriftstellerinnen war Else Lasker-Schüler. Sie wurde vor allem als deutsch-jüdische Lyrikerin, Erzählerin bekannt. Else Lasker-Schüler wurde am 11.Februar 1869 in Wuppertal-Elberfeld geboren, als Tochter des jüdischen Privatbankiers Aaron Schüler und mütterlicherseits war sie spanisch-jüdischer Herkunft. Else galt als Wunderkind der Familie, denn sie konnte bereits mit vier Jahren lesen und schreiben. In 1894 heiratete sie mit dem Arzt Dr. Jonathan Berthold Lasker und dann übersiedelten nach sie Berlin.
Else Lasker-Schüler mietete ein Atelier im Berliner Tiergarten um als Malerin und Zeichnerin arbeiten zu können. Drei Jahre später (1897) starb leider ihr Vater. Aber das Jahr 1899 brachte eine große Änderung in ihrem Leben. In Berlin begegnete sie dem Schriftsteller Peter Hille und er übte maßgebliche Wirkung auf das Leben Else Lasker-Schülers aus. Durch ihre Bekanntschaft „verkehrte Else im Kreise der ‚Kommenden‘ und der ‚Neuen Gemeinschaft‘, dadurch sie mit Literaten, Musikern, Künstlern, und Außenseitern der Gesellschaft zusammentraf, zu denen unter anderem Ludwig Jacobowski, die Brüder Heinrich, Erich Mühsam oder Johannes Holzmann gehören.“
0. Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema, die Forschungsfragen sowie die Zielsetzung der Arbeit vor, welche den Vergleich der Biographien zweier verfolgter Dichterinnen umfasst.
1. Historischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Phasen der Judenverfolgung im Dritten Reich, die ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus sowie die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben.
2. Historische Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Literaturpolitik: Der Abschnitt analysiert die Instrumentalisierung von Literatur und Kultur durch die Nationalsozialisten sowie die Maßnahmen zur Kontrolle und Unterdrückung von Schriftstellern.
3.0. Deutsche Schriftstellerinnen im Exil: Hier werden die Schicksale von Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko detailliert untersucht und in ihren jeweiligen biographischen Entwicklungen im Exil dargestellt.
4.0. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die gewonnenen Erkenntnisse über die Lebenswege der beiden Autorinnen zusammen und zieht Parallelen zwischen ihrem künstlerischen Schaffen und ihren Erfahrungen im Exil.
Judenverfolgung, Nationalsozialismus, Exilliteratur, Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Dichterinnen, Biographien, NS-Literaturpolitik, Bücherverbrennung, Emigration, Exil, Drittes Reich, jüdische Autorinnen, Berliner Boheme, Lyrik
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Biographien zweier jüdischer Dichterinnen, Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko, und deren Leben und Wirken während und nach der Zeit der Judenverfolgung im Dritten Reich.
Zu den zentralen Themen gehören der historische Kontext der nationalsozialistischen Judenverfolgung, die Bedingungen der Literatur im Exil sowie die spezifischen Lebenswege der zwei untersuchten Dichterinnen.
Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen der nationalsozialistischen Literaturpolitik und der Judenverfolgung auf die Lebenswege der beiden Autorinnen darzustellen und ihre Biographien miteinander zu vergleichen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der historische Dokumente, Sekundärliteratur und biographische Quellen ausgewertet werden, um die Lebenswege der Dichterinnen nachzuvollziehen.
Der Hauptteil behandelt den historischen Hintergrund der NS-Zeit, die Zerstörung des literarischen Lebens durch Zensur und Zwangsorganisationen sowie die detaillierten Biographien von Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko.
Wichtige Begriffe sind Judenverfolgung, Exilliteratur, Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Nationalsozialismus und Emigration.
Beide Frauen waren bedeutende deutschsprachige Dichterinnen, die durch die NS-Verfolgung in die Emigration gezwungen wurden, beide hatten traumatische Erlebnisse durch den Verlust ihrer Heimat und beide waren Figuren der Berliner Boheme.
Berlin fungiert als gemeinsamer Bezugspunkt ihrer künstlerischen Entwicklung und ihrer Zugehörigkeit zum Kreis der Berliner Boheme, bevor die politische Situation sie zur Flucht zwang.
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