Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation/Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellungen
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 PR
2.1 Kommunikation als Grundlage des Marketings
2.2 Begriffsdefintion - PR
3 PR in KMU
3.1 Begriffsdefintion - KMU
3.1.1 Quantitative Definition
3.1.2 Qualitative Definition
3.2 KMU in Österreich
3.3 PR in österreichischen KMU
4 Social Media als PR-Instrument
4.1 Web 2.0
4.2 Begriffsdefinition - Social Media
4.3 Funktionen von Social Media
4.4 NutzerInnen Typen
4.5 Die Rolle von Social Media in Unternehmen
4.6 Begriffsdefintion - Social Media PR
4.7 Funktionen von Social Media in der PR
4.8 Strategieplanung
4.9 Beachtenswertes
5 Facebook als PR-Plattform für KMU
5.1 Facebook
5.2 Allgemeines
5.3 Wichtige Grundregeln
5.4 Möglichkeiten und Einsatz von Facebook
5.5 Best Practice Beispiel - CupCakes Wien
5.6 Funktionierende Inhalte auf Facebook
5.7 Support per Facebook
5.8 Online Reputation
5.9 Chancen und Risiken
6 Status Quo von KMU in Social Media
7 Zukunftsaussicht Social Media
8 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Voraussetzungen für österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMU), soziale Medien – insbesondere Facebook – erfolgreich als Instrument der Public Relations (PR) einzusetzen, um trotz begrenzter Ressourcen eine effektive Kommunikation mit ihren Zielgruppen aufzubauen.
4.6 Begriffsdefintion - Social Media PR
Um den Begriff, die Rolle bzw. Position von Social Media PR im Marketing ganzheitlich zu verstehen, soll zunächst eine Herleitung erfolgen.
Direktmarketing ist ein interaktives System im Marketing, in welchem ein oder mehrere Kommunikations- bzw. Werbemedien genutzt werden, um messbare Reaktionen bei den KundInnen und/oder Transaktionen mit den KundInnen zu erzielen, die man an jedem beliebigen Ort erreichen kann (vgl. Kotler et al. 2007, S.961).
Online-Marketing ist eine Sonderform von Direktmarketing, die durch die Etablierung der neuen elektronischen Medien entstanden ist. Die Vorteile für KonsumentInnen sind u.a.:
• Mühelosigkeit der Kommunikation
• Möglichkeit zur intensiven Informationsvergleichen
• geringen Aufdringlichkeit des Mediums
Im Online-Marketing können MarketerInnen Kosten sparen, Beziehungen aufbauen, sowie die Intensität der Kontakte messen (vgl. Kotler et al. 2007, S. 997).
Social Media Marketing ist wiederum eine umfangreiche Aufgabe im Online-Marketing, welches Aktivitäten auf mehreren Online Plattformen erfordert (vgl. Weinberg 2011, S. 368).
Social Media PR (auch: Social Media Relations / PR 2.0) ist schließlich Teil des Social Media Marketings und die Ausweitung der PR auf die Gruppen der Öffentlichkeit im sogenannten Social Web oder Web 2.0. Der große Unterschied zur klassischen PR ist die bidirektionale Kommunikation im Social Web. Neue Anforderungen, aber auch neue Wege, um Vertrauen und Beziehungen zwischen dem Unternehmen und der Zielgruppe aufzubauen, entstehen. (vgl. Pein 2014, S. 235).
PR im Web 2.0 hat jedoch zunächst einmal die gleichen Aufgaben wie die traditionelle PR:
• Beziehungsaufbau und die -pflege mit MeinungsführerInnen
• Bereitstellung von Inhalten mit Neuigkeits- und Mehrwert
• Verbreitung der Botschaften und die Beobachtung der Medienlandschaft
(vgl. Altvater, Markus et al. 2010, S. 7).
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Arbeit vor, wonach KMU bei der Nutzung von Social Media trotz des Potenzials häufig an personellen und zeitlichen Ressourcen scheitern.
2 PR: Definiert die Grundlagen der Kommunikation und Public Relations, wobei der Wandel zur Dialogkommunikation hervorgehoben wird.
3 PR in KMU: Analysiert die Situation von KMU in Österreich und zeigt auf, dass herkömmliche PR-Instrumente für diese Unternehmen oft zu kostspielig oder ressourcenintensiv sind.
4 Social Media als PR-Instrument: Behandelt die theoretischen Hintergründe von Social Media, die Funktionen, Nutzertypen und die strategischen Notwendigkeiten einer professionellen Social Media PR.
5 Facebook als PR-Plattform für KMU: Untersucht die Eignung von Facebook als Allrounder für KMU, analysiert Erfolgsfaktoren wie virale Inhalte und bietet mit CupCakes Wien ein konkretes Praxisbeispiel.
6 Status Quo von KMU in Social Media: Fasst zusammen, dass viele KMU zwar auf Facebook aktiv sind, aber meist kein systematisches Controlling oder eine strategische Ausrichtung verfolgen.
7 Zukunftsaussicht Social Media: Gibt einen Ausblick auf Trends wie Influencer-Marketing und technologische Neuerungen wie Graph Search.
8 Fazit: Resümiert, dass Social Media für KMU ein mächtiges, aber ressourcenabhängiges Werkzeug ist, das professionellen Einsatz und eine durchdachte Strategie erfordert.
Public Relations, KMU, Social Media, Facebook, Unternehmenskommunikation, Dialogkommunikation, Strategieplanung, Online Reputation, Viralität, Marketing, Österreich, Web 2.0, Kundenbindung, Kundenservice, Ressourcenmanagement
Die Arbeit analysiert, wie österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Social Media, und hierbei primär Facebook, als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (PR) nutzen können, um trotz begrenzter Ressourcen erfolgreich zu kommunizieren.
Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen von PR und KMU, der strategischen Planung von Social Media Aktivitäten, der Rolle von Facebook als PR-Plattform sowie der Analyse von Erfolgsfaktoren für virale Inhalte.
Die Forschungsfrage befasst sich damit, wie und ob KMU in Österreich erfolgreich PR auf Social Media betreiben können und welche Voraussetzungen, wie etwa Ressourcen und Strategien, dabei beachtet werden müssen.
Die Vorgehensweise basierte auf einer umfangreichen Literaturrecherche an der Bibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien sowie der Auswertung von Fachzeitschriften, Online-Katalogen und Statistiken.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Einbettung von PR und KMU die Möglichkeiten von Social Media, insbesondere Facebook, detailliert untersucht, inklusive einer Fallstudie und einer Analyse zur Viralität von Postings.
Die wichtigsten Schlagworte sind Public Relations (PR), KMU, Social Media, Facebook, Strategieplanung, Online-Reputation, Dialogkommunikation und Unternehmenskommunikation.
Das Beispiel von CupCakes Wien dient als Best-Practice-Beispiel, das beweist, dass ein KMU durch intensive Betreuung, Authentizität und schnelle Reaktion auf Kommentare Facebook erfolgreich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades nutzen kann.
Der Autor führt aus, dass nur ein kleiner Teil der Unternehmen vorab Feedback durch Customer Insights einholt, obwohl dies ein schnelles Identifizieren von Themen ermöglicht, die bei der Zielgruppe die besten Reaktionen erzielen würden.
Er warnt davor, Social Media als "Allheilmittel" zu sehen, da sie personelle und finanzielle Ressourcen erfordern. Zudem wird das Risiko der Abhängigkeit von einer einzigen Plattform sowie die Gefahr von Reputationsschäden bei unprofessioneller Krisenkommunikation betont.
Der Autor empfiehlt, seltenes, aber qualitativ hochwertiges Posten mit klaren, emotionalen Botschaften zu verfolgen, anstatt täglich werbliche Inhalte zu streuen, die bei NutzerInnen häufig als lästig empfunden werden.
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