Diplomarbeit, 2013
90 Seiten
1 Einleitung
2 Ernährungsbildung
2.1 Begriffsbestimmung
2.1.1 Gesundheitspädagogik
2.1.2 Gesundheitsförderung
2.1.3 Erweiterter Gesundheitsbegriff
2.1.4 Gesundheitserziehung versus Gesundheitsbildung
2.1.5 Ernährungserziehung versus Ernährungsbildung
2.1.5.1 Modelle der Ernährungsbildung
2.1.5.1.1 REVIS
2.1.5.1.2 Food Literacy
2.1.6 Ästhetische Ernährungsbildung
2.2 Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit und ihre Aufgabenbereiche
2.3 Ernährung und Gesundheit
2.3.1 Aktuelle Ernährungssituation und gesundheitliche Folgen
2.3.2 Konzept der Optimierten Mischkost
2.4 Ernährung und Schule
2.4.1 Die Konzeption der Ganztagsschule
2.4.2 Die Mittagsverpflegung
3 Ästhetische Bildung
3.1 Aktuelles Bildungsverständnis
3.2 Bildungspolitische Aktualität subjektbezogener Bildung
3.3 Klärung und Differenzierung der Begrifflichkeiten
3.3.1 Ästhetische Erfahrung, ästhetische Erziehung und ästhetische Bildung
3.4 Bildungsbedeutsamkeit und -potenziale ästhetischer Erfahrungsprozesse
3.5 Vereinbarkeit ästhetischer Bildungsprozesse und formaler Schulstruktur
3.5.1 Schillers Theorie der ästhetischen Erziehung
3.5.1.1 Ästhetisches Spiel als besondere Form ästhetischer Bildung
3.5.2 Diskussion konträrer Positionen zur Vereinbarkeit ästhetischer Erfahrung und Schule
3.5.3 Realisierung ästhetischer Bildungsprozesse in formaler Schulstruktur
4 Ästhetische Ernährungsbildung
4.1 Individuelle und biographische Dimension von Ernährung
4.2 Sozio-kulturelle Dimension von Ernährung
4.2.1 Essverhalten im sozialen Kontext der Esskultur
4.2.2 Entwicklung und Transformation gegenwärtiger Esskultur
4.2.3 Das standardisierte und das gemeinsame Mahl
4.3 Physiologische und kommerzielle Dimension von Ernährung
4.3.1 Einflüsse veränderter Nahrung auf die kindlichen Sinne und das Essverhalten
4.3.2 Geschmacksstandardisierung und kommerzielle Beeinflussung
4.3.3 Lebensstil, Identität und Ernährungsgewohnheiten
4.4 Ästhetisch-sinnliche Dimension von Ernährung
4.4.1 Physiologie der Geschmackswahrnehmung
4.4.2 Pränatale und kindliche Geschmacksprägung
4.4.3 Sinnes- und Geschmacksbildung
4.4.3.1 Essen als ästhetische Bildungserfahrung
5 Fazit
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die ästhetische Dimension von Ernährungsbildung unter besonderer Berücksichtigung des schulischen Ganztagsbereichs. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen sinnlicher Wahrnehmungskompetenz und einem gesundheitsförderlichen Ernährungsverhalten bei Kindern zu ergründen und bildungstheoretische Impulse für eine ganzheitliche Förderung zu liefern.
1 Einleitung
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die ästhetische Dimension von Ernährungsbildung im Hinblick auf eine schulische Konkretisierung im Ganztagsbereich. Dies impliziert die Kombination der Bereiche Ernährung, Gesundheit, Bildung mit den Bereichen Ästhetik und Schule. Die Themenwahl sowie die Verbindung von Ernährung und Ästhetik im Terminus der ästhetischen Ernährungsbildung basiert dabei auf mehreren Gründen:
Hinsichtlich des Bereichs der Ernährung und ihrer Wirkung auf Gesundheit lässt sich von einer zunehmenden Brisanz sprechen. Aktuelle Studien zur Kinderernährung bestätigen ein ungünstiges Ernährungsverhalten und verweisen auf entsprechende gesundheitliche Risiken und chronische Folgeerkrankungen (Vgl. BMELV, S.9, 20.01.2013). Entsprechende Ernährungsweise wird mit sich verändernden Sozialstrukturen und Lebensstilen in Zusammenhang gebracht. Die daraus erwachsenden neuen Anforderungen an den kindlichen Essalltag ergeben sich ebenso infolge des Ganztagsschulausbaus, der das Thema Ernährung und Verpflegungsorganisation ins Blickfeld rückt und es zur umfassenden Bildungsaufgabe werden lässt (ebd.). Die Reform des Bildungswesens infolge der PISA-Studie – welche den Ausbau der Ganztagsschulen mitbedingt hat – weist auf die propagierte Relevanz der ästhetischen Dimension.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der ästhetischen Dimension von Ernährungsbildung im schulischen Ganztagsbereich ein und formuliert die zentrale Hypothese zum Zusammenhang von sinnlicher Kompetenz und gesundheitsförderlichem Ernährungsverhalten.
2 Ernährungsbildung: Dieses Kapitel klärt zentrale Begriffe wie Gesundheitspädagogik und Ernährungserziehung und stellt Modelle der Ernährungsbildung vor, während es gleichzeitig die Rolle der Sozialen Arbeit im Ganztag beleuchtet.
3 Ästhetische Bildung: Hier werden das Bildungsverständnis und die bildungspolitische Aktualität ästhetischer Erfahrungsprozesse erörtert sowie deren Vereinbarkeit mit formalen Schulstrukturen kritisch diskutiert.
4 Ästhetische Ernährungsbildung: Das Kapitel führt die vorangegangenen Aspekte zusammen und untersucht die verschiedenen Dimensionen der Ernährung – von biographischen bis hin zu physiologischen Aspekten – unter ästhetisch-sinnlichen Gesichtspunkten.
5 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Integration ästhetischer Bildungsprozesse zur Förderung von Identität und gesundheitsförderlichem Verhalten eine bildungsrelevante Notwendigkeit im schulischen Kontext darstellt.
Ästhetische Ernährungsbildung, Ernährungsbildung, Gesundheitspädagogik, Ganztagsschule, Ästhetische Bildung, Sinnesbildung, Geschmacksprägung, Ernährungsbiographie, Salutogenese, Gesundheitsförderung, Esskultur, Sozialpädagogik, Essverhalten, Schillers Ästhetik
Die Arbeit untersucht die ästhetische Dimension von Ernährungsbildung bei Kindern im schulischen Ganztagskontext.
Die Arbeit verbindet die Disziplinen Ernährung, Gesundheit, Bildung, Ästhetik und Soziale Arbeit zu einem ganzheitlichen Bildungsansatz.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass sinnliche Wahrnehmungskompetenz zu einem bewussteren Umgang mit Nahrung und einem gesünderen Essverhalten führt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Auseinandersetzung mit erziehungs- und gesundheitswissenschaftlichen Diskursen sowie einer kritischen Analyse bildungspolitischer Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Ernährungsbildung, ästhetische Bildung und deren Verknüpfung unter Analyse individueller, sozio-kultureller und physiologischer Ernährungsdimensionen.
Die Arbeit befasst sich intensiv mit Begriffen wie Ästhetische Ernährungsbildung, Sinnesbildung, Geschmacksprägung und Salutogenese im Setting Schule.
Soziale Arbeit übernimmt im Ganztag eine Schlüsselrolle, da sie durch ihre Kooperation mit Schulen und Jugendhilfe neue, nicht-formale Bildungsräume für gesundheitsförderliches Verhalten schaffen kann.
Das Konzept dient als aktueller wissenschaftlicher Standard für gesunde Kinderernährung und bildet die Basis, auf der ästhetisch-sinnliche Bildungsmomente aufbauen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

