Examensarbeit, 2014
64 Seiten, Note: 2.0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Tragödien „Mirra“ von Vittorio Alfieri und „Phèdre“ von Jean Baptiste Racine. Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Werken aufzuzeigen und so ein tieferes Verständnis für die spezifischen Merkmale der italienischen und französischen Tragödientheorie zu gewinnen.
Die Einleitung stellt die beiden Werke, „Mirra“ und „Phèdre“, sowie ihre Autoren Vittorio Alfieri und Jean Baptiste Racine vor. Sie erläutert den historischen Kontext der Tragödien und hebt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Werken hervor. Das Kapitel beleuchtet auch die Quellen, aus denen Alfieri und Racine ihre Stoffe schöpften.
Im nächsten Kapitel wird das Inzestmotiv in den beiden Werken untersucht. Die Analyse fokussiert auf die unterschiedlichen Aspekte des Inzests und seine Darstellung in „Mirra“ und „Phèdre“.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Funktion der Mythologie in den beiden Tragödien. Hier werden die verschiedenen Interpretationsansätze der Mythologie beleuchtet und deren Bedeutung für die Werke hervorgehoben.
Das vierte Kapitel stellt die einzelnen Hauptfiguren in „Mirra“ und „Phèdre“ vor. Es zeigt die Unterschiede in der Charakterisierung und den Motiven der Figuren auf und analysiert die Beziehung zwischen den Protagonistinnen und ihren jeweiligen Familien.
Das fünfte Kapitel analysiert die Bedeutung der Sprache in den beiden Werken. Es untersucht die Sprechakttheorie und die Funktion des Schweigens als indirekten Sprechakts.
Das sechste Kapitel vergleicht den formalen Aufbau von „Mirra“ und „Phèdre“. Es analysiert die Unterschiede in der Dramaturgie und der Struktur der beiden Tragödien.
Das siebte Kapitel befasst sich mit der Schuldfrage der Protagonistinnen in „Mirra“ und „Phèdre“. Es untersucht die unterschiedlichen Gründe für die Schuldgefühle der Frauen und die Auswirkungen auf ihre Handlungsweise.
Das achte Kapitel widmet sich der Tragödientheorie. Es behandelt die Merkmale der französischen und italienischen Tragödie des 17. und 18. Jahrhunderts und vergleicht die Tragödientheorien von Alfieri und Racine.
Inzest, Mythologie, Leidenschaft, Liebe, Sprache, Tragödientheorie, Alfieri, Racine, Mirra, Phèdre, italienische Tragödie, französische Tragödie.
Die Arbeit vergleicht die Tragödien „Mirra“ von Vittorio Alfieri und „Phèdre“ von Jean Baptiste Racine, insbesondere im Hinblick auf das gemeinsame Thema der inzestuösen Liebe.
Das Inzestmotiv ist das zentrale Problem beider Protagonistinnen. Die Analyse untersucht, wie dieses Tabuthema in den verschiedenen Epochen (Klassik vs. Romantik) dargestellt wird.
Alfieri bezog sich auf Ovids Metamorphosen, während Racine Stoffe aus der griechischen Mythologie von Euripides und Seneca entnahm.
Die Arbeit beleuchtet die spezifischen Merkmale der französischen Klassik bei Racine und die italienische Theorie des „forte sentire“ bei Alfieri.
Mithilfe der Sprechakttheorie wird analysiert, wie Schweigen als indirekter Sprechakt fungiert und die tragische Spannung in der Kommunikation der Figuren erhöht.
Ja, die Arbeit untersucht den Einfluss des Jansenismus auf Racine und inwiefern Phèdre als ein jansenistisches Stück über Schuld und Gnade betrachtet werden kann.
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