Diplomarbeit, 2001
133 Seiten, Note: 1,3
0 VORWORT
1 EINLEITUNG
2 ZUM MEDIUM „INTERNET“
2.1 DEFINITION UND ENTSTEHUNG DES INTERNET
2.2 NUTZUNG DES INTERNET
2.3 AUFBAU DES INTERNET UND PRAKTISCHE VORAUSSETZUNGEN ZU DESSEN NUTZUNG
2.3.1 DIENSTE DES INTERNET
2.3.2 BEDEUTUNG VON SUCHMASCHINEN
2.4 GESELLSCHAFTLICHE VERÄNDERUNGEN UND NEUE HERAUSFORDERUNGEN DURCH DAS INTERNET
2.4.1 DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT UND DAS INTERNET
2.4.2 DIE VIRTUALITÄT
2.4.3 COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION IM INTERNET
2.5 ZUSAMMENFASSUNG
3 DAS INTERNET UND DIE SOZIALE ARBEIT
3.1 DEFINITION „SOZIALE ARBEIT“
3.2 DIE INTEGRATION DES INTERNET IN DIE PRAXIS DER SOZIALEN ARBEIT
3.2.1 KONZEPTIONELLE GEDANKEN ZUM EINSATZ DES INTERNET
3.2.2 DIE ONLINE-BERATUNG
3.2.3 SELBSTHILFEGRUPPEN
3.3 DIE CHANCEN UND RISIKEN DES INTERNET IN DER SOZIALEN ARBEIT
3.3.1 FOLGEN FÜR DIE ARBEIT MIT KLIENTEN
3.3.2 FOLGEN FÜR DIE ARBEIT MIT KOLLEGEN UND FÜR EINRICHTUNGEN DER SOZIALEN ARBEIT
3.3.3 DAS INTRANET ALS ALTERNATIVE ZUM INTERNET IN EINER SOZIALEN INSTITUTION
3.3.4 FOLGEN FÜR DIE AUSBILDUNG IN DER SOZIALEN ARBEIT
3.4 POSITIVE MÖGLICHKEITEN DER INTERNETNUTZUNG AUF EINEN BLICK
3.5 ZUSAMMENFASSUNG
4 MÖGLICHKEITEN DER JUGENDHILFE DURCH DAS INTERNET
4.1 DEFINITION UND AUFGABEN DER JUGENDHILFE
4.2 WIE JUGENDLICHE DAS INTERNET NUTZEN...
4.3 WIE SICH DAS INTERNET AUF JUNGE MENSCHEN AUSWIRKT...
4.4 JUGENDINFORMATION
4.5 WIE JUGENDHILFEEINRICHTUNGEN DAS NETZ NUTZEN...
4.5.1 DER BEGINN EINES INTERNETAUFTRITTS
4.5.2 ORGANISATORISCHE VERÄNDERUNGEN INNERHALB DER ARBEITSABLÄUFE
4.6 JUGENDARBEIT IN INTERNET-CAFÉS DER JUGENDZENTREN
4.6.1 DIE AUFBAUPHASE EINES INTERNET-CAFÉS
4.6.2 DAS INTERNET-CAFÉ ALS NEUES ANGEBOT DER JUGENDARBEIT
4.7 ZUSAMMENFASSUNG
5 PRAXISBEISPIELE AUS DER SOZIALEN ARBEIT MIT DEM INTERNET
5.1 DER BERLINER „JUGENDSERVER SPINNENWERK“
5.2 DAS INTERNET-CAFÉ “NETTI” DES JUGENDSERVER SPINNENWERK IN BERLIN
5.3 DIE INTERNETSEELSORGE DER DEUTSCHEN TELEFONSEELSORGE
5.4 DER DEUTSCHE KINDERSCHUTZBUND
5.5 DAS HEILPÄDAGOGISCH-THERAPEUTISCHE ZENTRUM „DIE GUTE HAND“
5.6 INTERNETPLATTFORM ZUR JUGENDARBEIT IN RHEINLAND-PFALZ
6 MEDIENPÄDAGOGISCHE IMPLIKATION DER NEUEN VIRTUELLEN WELT
6.1 DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT INNERHALB DES INTERNET
6.2 MEDIENKOMPETENZ ALS TEILGEBIET DER MEDIENPÄDAGOGIK
6.2.1 ZUR MEDIENPÄDAGOGIK
6.2.1.1 ... im Allgemeinen
6.2.1.2 Medien und die Sozialisation Minderjähriger
6.2.1.3 Medienpädagogik unter Berücksichtigung der Medienerziehung
6.2.2 MEDIENKOMPETENZ
6.2.2.1 ... im theoretischen Sinne
6.2.2.2 ... als zentrales Ziel der offenen Jugendarbeit
6.3 DIE PROBLEMATIK IM GESELLSCHAFTLICHEN ZUGANG ZUM WWW
6.3.1 DIE KOGNITIVE HÜRDE
6.3.2 DIE SOZIALE HÜRDE
6.3.3 DIE TECHNISCHE HÜRDE
6.3.4 ÜBER DEN ABBAU DER GESELLSCHAFTLICHEN HÜRDEN
6.4 ZUSAMMENFASSUNG
7 SCHLUSSWORT
8 QUELLENANGABEN
Die Diplomarbeit untersucht den Nutzen des Internets für die Jugendhilfe, insbesondere im Bereich der offenen Jugendarbeit, und analysiert die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für die professionelle Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, wie Internetangebote in bestehende pädagogische Arbeitsabläufe integriert werden können, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern.
Die Online-Beratung
Online-Beratungen stellen bereits gängige sozialarbeiterische Angebote dar.
Welche Bestandteile einer herkömmlichen Beratung lassen sich durch den Einsatz des Computers mitsamt Internet ersetzen? Muss ein Sozialarbeiter sich immer während eines Beratungsgespräches im gleichen Zimmer wie sein Klient befinden? Sehen die Sätze eines nach Rogers geschulten Beraters anders aus als die eines Telefonseelsorgers? Hat sich eine Beratung bei Gesprächen mit unterschiedlicher Problemkonstellation eventuell standardisiert? Ob sie jedoch die herkömmliche Beratungsform ersetzen können oder ob davon abzuraten ist, soll im folgenden Abschnitt kurz erläutert werden.
0 VORWORT: Einleitung zu den verwendeten Begriffen, der gendergerechten Schreibweise und Danksagung an Betreuer und Freunde.
1 EINLEITUNG: Erläuterung der Bedeutung der Informationstechnologie für die Soziale Arbeit und der Zielsetzung der Diplomarbeit.
2 ZUM MEDIUM „INTERNET“: Technische Grundlagen, Verbreitung und gesellschaftliche Implikationen des Internets, einschließlich der Bedeutung von Suchmaschinen.
3 DAS INTERNET UND DIE SOZIALE ARBEIT: Diskussion über die Integration des Internets in die professionelle Praxis sowie Analyse von Chancen und Risiken durch Expertenbefragungen.
4 MÖGLICHKEITEN DER JUGENDHILFE DURCH DAS INTERNET: Konkretisierung der Internetsnutzung in der Jugendarbeit, insbesondere durch Internet-Cafés und organisatorische Anpassungen.
5 PRAXISBEISPIELE AUS DER SOZIALEN ARBEIT MIT DEM INTERNET: Vorstellung spezifischer Online-Plattformen und Projekte wie Jugendserver und Online-Seelsorge.
6 MEDIENPÄDAGOGISCHE IMPLIKATION DER NEUEN VIRTUELLEN WELT: Fokus auf die Vermittlung von Medienkompetenz und den Abbau gesellschaftlicher Hürden beim Zugang zum Netz.
7 SCHLUSSWORT: Fazit zur Bedeutung des Internets als ergänzendes Medium in der öffentlichen Jugendhilfe.
8 QUELLENANGABEN: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten Literatur und Online-Ressourcen.
Internet, Soziale Arbeit, Jugendhilfe, Jugendarbeit, Medienkompetenz, Online-Beratung, Internet-Café, Jugendserver, Medienpädagogik, Informationsgesellschaft, Virtualität, Computervermittelte Kommunikation, Praxisbeispiele, Datensicherheit, Chancengleichheit.
Die Diplomarbeit untersucht den Nutzen des Internets für die öffentliche Jugendhilfe und analysiert, wie dieses neue Medium in die sozialarbeiterische Praxis integriert werden kann.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Internets, die Bedeutung von Medienkompetenz, die Chancen und Risiken für die professionelle Arbeit sowie die Gestaltung von Internet-Cafés als jugendarbeiterische Angebote.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Internetangebote dazu beitragen können, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern und soziale Benachteiligungen abzubauen, anstatt das Internet bloß als Gefahrenquelle abzulehnen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von empirischen Studien und Expertenbefragungen, die Ende der 1990er Jahre zum Interneteinsatz im Sozialwesen durchgeführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medienpädagogische Betrachtung, die Analyse von Online-Beratungsangeboten, die konzeptionellen Herausforderungen beim Aufbau von Internetpräsenzen in sozialen Einrichtungen sowie Praxisbeispiele wie das Berliner „Spinnenwerk“.
Kernbegriffe sind Medienkompetenz, Jugendhilfe, Soziale Arbeit, virtuelle Welten, Online-Beratung und der Abbau digitaler Barrieren.
Internet-Cafés dienen als niederschwellige Orte der Begegnung, an denen Jugendliche technisch unterstützt und pädagogisch begleitet einen Zugang zur digitalen Welt erhalten und soziale Kompetenzen erwerben können.
Die Autorin betont, dass Online-Beratung herkömmliche Beratungsformen nicht vollständig ersetzen kann, aber eine wertvolle Ergänzung darstellt, insbesondere um Hemmschwellen für Jugendliche abzubauen, die reale Beratungseinrichtungen aus Scham meiden würden.
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