Bachelorarbeit, 2014
39 Seiten, Note: 2,5
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema Altersarmut in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, das Ausmaß der Altersarmut zu analysieren, die Ursachen zu beleuchten und die Entwicklungen in den kommenden Jahren zu prognostizieren.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Altersarmut in Deutschland dar und beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf das Problem. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung der Altersarmut in Deutschland, beginnend mit der Einführung der Altersversicherung im 19. Jahrhundert. Dabei werden die Veränderungen im Sozialsystem und die Entwicklungen der Altersarmut im Laufe der Zeit betrachtet. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Definition und Messung von Armut, wobei verschiedene Armutsindikatoren und -konzepte vorgestellt werden. Kapitel 4 analysiert die Rolle des Wohlfahrtsstaates in Bezug auf Altersarmut. Es werden die verschiedenen staatlichen Maßnahmen und Programme zur Bekämpfung der Altersarmut beleuchtet. Kapitel 5 untersucht das aktuelle Ausmaß der Altersarmut in Deutschland. Dabei werden Daten zu den drei Hauptgruppen von Betroffenen – Frauen im Vergleich zu Männern, Alte und Ältere in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland und Personen mit Migrationshintergrund – zusammengetragen und analysiert. Kapitel 6 gibt einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung der Altersarmut in den kommenden Jahrzehnten. Es werden die wichtigsten Einflussfaktoren auf die zukünftige Entwicklung der Altersarmut, wie z.B. die demografische Entwicklung, die Arbeitsmarktlage und die Entwicklung des Rentensystems, betrachtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Altersarmut, Bundesrepublik Deutschland, Armutsmessung, Wohlfahrtsstaat, Rentenversicherung, demografische Entwicklung, Arbeitsmarkt, Geschlechterdiskrepanz, Migrationshintergrund.
Altersarmut wird oft über die Inanspruchnahme der Grundsicherung oder über das Einkommen (relative Armutsgrenze) gemessen, wobei auch das Lebenslagenkonzept zur ganzheitlichen Bewertung herangezogen wird.
Zu den Hauptursachen zählen prekäre Erwerbsverläufe, Langzeitarbeitslosigkeit, das sinkende Rentenniveau seit 2001 sowie die Zunahme von Soloselbstständigkeit ohne ausreichende Vorsorge.
Besonders betroffen sind Frauen (aufgrund von Erwerbsbiografien), Personen mit Migrationshintergrund sowie Menschen in den neuen Bundesländern.
Laut Daten von 2010 nahmen etwa 2,4 Prozent der Personen über 64 Jahre Grundsicherung in Anspruch, wobei Experten prognostizieren, dass dieses Risiko künftig deutlich steigen wird.
Es besteht eine signifikante Geschlechterdiskrepanz, da Frauen häufiger durch Kindererziehungszeiten oder Teilzeitarbeit geringere Rentenansprüche erwerben.
Die demografische Entwicklung belastet das Rentensystem, da immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentenempfänger aufkommen müssen, was das Armutsrisiko im Alter verschärft.
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