Diplomarbeit, 2011
65 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des IT-Controllings
2.1 IT-Controlling und IT-Management
2.2 IT-Strategie
2.3 Zielorientierte Steuerung in Regelkreisen
2.4 Steuerungsobjekte in der IT
2.5 Hauptaufgaben des IT-Controllings
3 IT-Controlling und IT-Kennzahlensysteme
3.1 Definition von IT-Kennzahlen
3.2 Definition eines IT-Kennzahlensystems
3.3 Kategorien von IT-Kennzahlen
3.3.1 Absolute Kennzahlen
3.3.2 Verhältniskennzahlen
3.3.3 Benchmarkkennzahlen
3.3.4 Zuordnung von Kennzahlen
3.4 Stellgrößen
3.5 Performance Measurement
3.6 Balanced Scorecard
4 Eigenschaften von IT-Kennzahlensystemen
4.1 Unterstützung der Zielformulierung
4.2 Feststellung der Zielerreichung
4.3 Beschreibung des Ist-Zustandes
4.4 Messung und Bewertung von Abweichungen
4.5 Zuordnung von Verantwortung
4.6 Unterstützung der Managementkommunikation
5 Aufbau eines IT-Kennzahlensystems
5.1 Vorgehensweise beim Aufbau eines IT-Kennzahlensystems
5.1.1 Konzipierungsphase
5.1.2 Realisierungsphase
5.2 Darstellung eines IT-Kennzahlsystems
5.3 Entwicklung eines Kennzahlensystems
5.4 Unterstützungsfunktion: interne Leistungsverrechnung
6 Fallstudie: Die Fiktiv Versicherungsgruppe
6.1 Vorstellung: Unternehmen
6.2 Vorstellung: IT-Abteilung
6.3 Vorstellung: IT-Strategie
6.4 Ableitung von IT-Kennzahlen
6.5 IT-Spitzenkennzahlen
6.6 Einführung eines IT-Kennzahlensystems
7 Fazit
Die Diplomarbeit zielt darauf ab, ein Konzept zur Steuerung der IT eines mittelgroßen Versicherungsunternehmens mittels IT-Kennzahlen zu entwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch die Ableitung von Steuerungsobjekten aus der IT-Strategie und die Implementierung eines Kennzahlensystems Transparenz geschaffen und die IT-Effektivität gesteigert werden kann.
3.1 Definition von IT-Kennzahlen
Beschäftigt man sich mit KPIs, im Allgemeinen, so sind in der Literatur mehrere Definitionen von Kennzahlen zu finden.
„Eine Kennzahl ist ein Zahlenwert, der eine quantitative Aussage über den geplanten/erwarteten oder tatsächlichen Zustand eines Merkmals eines Steuerungsobjektes macht.“ (Kütz, 2010, S.17)
„Kennzahlen dienen der Objektivierung und Visualisierung von Unternehmenszielen und Verbesserungsbemühungen. Sie sollen Grundlage für unternehmerische Entscheidungen liefern und diese objektiv überprüfbar machen. Damit sind sie eines der wichtigsten Instrumente moderner Unternehmensführung. Idealerweise kommen Kennzahlen in allen Bereichen des Unternehmens zum Einsatz.“ (Glazinski, 2004, S.87)
„Kennzahlen geben in knapper Form Auskunft darüber, wo ein Unternehmen steht und wie es läuft. Sie offenbaren Stärken und Schwächen des Unternehmens und warnen vor unerwünschten Entwicklungen. Ohne Kennzahlen geht in Unternehmen nichts mehr. Keine wichtigen Managemententscheidungen, die ohne Kenntnis der entsprechenden Kennzahlen gefällt wird“. (Posluschny, 2007, S.8)
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der IT als Wettbewerbsfaktor sowie die Problemstellung durch fehlende Transparenz und Produktivitätsparadoxa in Versicherungsunternehmen.
2 Grundlagen des IT-Controllings: Definiert Controllingbegriffe, die Rolle der IT-Strategie sowie den Controlling-Regelkreis und die Bedeutung von Steuerungsobjekten in der IT.
3 IT-Controlling und IT-Kennzahlensysteme: Erläutert Definitionen von KPIs, deren Kategorisierung in absolute und Verhältniskennzahlen sowie Ansätze wie die Balanced Scorecard.
4 Eigenschaften von IT-Kennzahlensystemen: Analysiert Anforderungen wie die Unterstützung der Zielformulierung, Messbarkeit, Verantwortungszuordnung und Kommunikation.
5 Aufbau eines IT-Kennzahlensystems: Detailliert ein zweistufiges Phasenmodell (Konzipierung und Realisierung) sowie Methoden zur Darstellung und internen Leistungsverrechnung.
6 Fallstudie: Die Fiktiv Versicherungsgruppe: Wendet die theoretischen Erkenntnisse praktisch auf ein mittelgroßes Versicherungsunternehmen an, leitet spezifische Kennzahlen ab und zeigt eine Einführungsprojektorganisation auf.
7 Fazit: Fasst zusammen, dass IT-Controlling als Navigator fungiert und die strategische Ableitung von Kennzahlen für den Unternehmenserfolg essenziell ist.
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Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines IT-Kennzahlensystems, um die Effizienz und Effektivität einer IT-Abteilung in einem mittelgroßen Versicherungsunternehmen messbar und steuerbar zu machen.
Zentrale Themen sind die Grundlagen des IT-Controllings, die strategische Ausrichtung der IT, die Kategorisierung von IT-Kennzahlen sowie praktische Methoden zu deren Auswahl, Darstellung und Erhebung.
Das primäre Ziel ist es, Steuerungsobjekte aus einer IT-Strategie abzuleiten und ein Kennzahlensystem zu entwickeln, das insbesondere die interne Leistungsverrechnung und Personalbemessung unterstützt.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung mittels Fachliteratur mit einer praxisorientierten Fallstudie einer fiktiven Versicherungsgruppe, um konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Controllings, die Erläuterung von Kennzahlensystemen und deren Eigenschaften sowie die praktische Anwendung auf die Fiktiv Versicherungsgruppe.
Die wichtigsten Begriffe sind IT-Controlling, IT-Strategie, IT-Kennzahlen, Balanced Scorecard, Kennzahlensysteme und die spezifische Anwendung auf die Versicherungsbranche.
Die Arbeit differenziert primär zwischen absoluten Kennzahlen (z.B. IT-Kosten) und Verhältniskennzahlen (z.B. Servicekostenquote), wobei letztere weiter in Gliederungs-, Beziehungs- und Indexkennzahlen unterteilt werden.
Die IT-Strategie dient als Ausgangspunkt, da Kennzahlen eng mit den Zielen gekoppelt sein müssen, um eine zielorientierte Steuerung und Überprüfung der IT-Leistung zu ermöglichen.
Die Fallstudie verdeutlicht die Komplexität der IT-Struktur in einem Versicherungsunternehmen und zeigt, wie man durch die Analyse von Ist-Zuständen und Branchenvergleichen zu konkreten, praxisnahen Steuerungskennzahlen gelangt.
Der Autor empfiehlt eine schrittweise Einführung in vier Phasen (Grundlagen, Steuerungsgrößen, Optimierung, Dauereinsatz), unter Einbeziehung eines Projektteams aus Lenkungs-, Kern- und Fachteams.
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