Bachelorarbeit, 2014
52 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement als Unternehmensstrategie
2.1.1 Entwicklung des Gesundheitsverständnisses
2.1.2 Von der Gesundheitsförderung zum Gesundheitsmanagement
2.2 Die Führungskraft im strategischen Prozess des BGM
2.2.1 Der Begriff Führung
2.2.2 Merkmale des transformationalen Führungskonzept als Bestandteil der „Full Range of Leadership Theory“ nach Bass
3 Gesundheit durch Führung
3.1 Der Stellenwert von Führung und des transformationalen Führungsstils im Gesundheitsmanagement
3.2 Führung als Einflussfaktor auf die Gesundheit der Beschäftigten
3.3 Grenzen gesundheitsförderlicher Führung
3.3.1 Selbstregulationskompetenz
3.3.2 Außerbetriebliche Faktoren
4 Maßnahmen zur Schaffung einer gesundheitsförderlichen Führungskultur
4.1 Strategien zur Einführung gesundheitsförderlicher Führung
4.1.1 Gesunde Führung nach Matyssek
4.1.2 „Health-oriented Leadership“
4.1.3 Maßnahmen für eine gesunde Performancekultur
4.2 Adaption und Bewertung
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, inwieweit das transformationale Führungskonzept ein geeignetes Grundverständnis für gesundheitsförderliche Führung bietet und welche Möglichkeiten Führungskräfte haben, das gesundheitliche Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter zu fördern.
2.2.1 Der Begriff Führung
Der Begriff Führung ist bis heute nicht einheitlich definiert. Neuberger zählt in seinem Buch „Führen und führen lassen“ insgesamt 39 Definitionen von Führung auf, welche in dem Zeitraum 1950 bis 2011 erschienen sind. Grund hierfür ist die Breite des Konstrukts „Führung“. In Anlehnung an Wegge und Rosenstiel kann Führung als Sammelbegriff für alle Interaktionsprozesse angesehen werden, denen eine absichtliche, zielgerichtete, wechselseitige und soziale Einflussnahme von Personen auf andere Personen zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben im Kontext einer Arbeitssituation zugrunde liegt. In der wissenschaftlichen Literatur wird davon ausgegangen, dass diese zahlreichen Interaktionsprozesse durch die Führungskraft als Person sowie durch ihr Verhalten direkt beeinflussbar sind.
Um den Stellenwert von Führungskräften und deren Aufgaben im BGM zu identifizieren, ist es im Zuge der inhaltlichen Verknüpfung notwendig, eine kurze Begriffsdefinition von Führung zu geben. Einer der Führungsansätze, auf den ich mich im Rahmen dieser Arbeit stütze, ist einer der meistzitierten von Rosenstiel. Führung ist für Rosenstiel die zielbezogene Einflussnahme auf die Geführten um bestimmte Ziele zu erreichen, wie z. B. die Erhöhung des Unternehmensumsatzes, Verbesserung des Betriebsklimas oder die Erreichung bestimmter Qualitätsstandards im Unternehmen. Kurz gesagt, ist Führung die zielorientierte Gestaltung von Arbeitsbedingungen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Gesundheit als Unternehmensressource im Kontext des demografischen Wandels und führt die Forschungsfrage zur Rolle der Führungskraft ein.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und erläutert den transformationalen Führungsstil nach Bass als theoretisches Fundament.
3 Gesundheit durch Führung: Hier wird der empirisch belegte Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeitergesundheit analysiert und die Grenzen dieser Einflussnahme thematisiert.
4 Maßnahmen zur Schaffung einer gesundheitsförderlichen Führungskultur: Das Kapitel stellt verschiedene Strategien, wie das Konzept von Matyssek oder „Health-oriented Leadership“, zur praktischen Umsetzung in Unternehmen vor.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die transformationale Führung ein wertvolles Instrument für gesundheitsförderliches Handeln darstellt, sofern die Führungskraft als Vorbild agiert.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, transformationale Führung, Führungsverhalten, Mitarbeitergesundheit, Vorbildfunktion, Salutogenese, Health-oriented Leadership, Führungskultur, Selbstregulationskompetenz, Arbeitsbelastung, Performancekultur, Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung, Psychische Belastung, Personalmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Führungskräften im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und untersucht, wie gesundheitsförderliche Führung zum Unternehmenserfolg beitragen kann.
Zentral sind der Zusammenhang zwischen Führungsstil, Mitarbeitergesundheit, die Bedeutung der Vorbildfunktion und die Implementierung gesundheitsförderlicher Maßnahmen.
Es wird untersucht, ob das transformationale Führungskonzept das ideale Grundverständnis für gesundheitsförderliche Führung darstellt und welche Möglichkeiten Führungskräfte zur Förderung der Mitarbeitergesundheit haben.
Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Analyse aktueller Studien und Forschungsarbeiten zum Thema Führung und Gesundheit.
Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, empirische Belege für den Einfluss von Führung auf die Gesundheit sowie konkrete Maßnahmenkataloge zur Etablierung einer gesunden Führungskultur.
Wichtige Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, transformationale Führung, Mitarbeitergesundheit, Vorbildfunktion und Salutogenese.
Der Sicherheitsmanager fokussiert sich auf gesetzliche Vorschriften und Kontrolle (Arbeitsschutz), während der Ressourcenmanager aktiv die Arbeitsbedingungen und Spielräume gestaltet, um Gesundheitspotenziale zu stärken.
Durch einen Perspektivwechsel (Kopfstand) werden negative Verhaltensweisen sichtbar, die sich kontraproduktiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirken, wodurch die Relevanz positiver Führungsdimensionen verdeutlicht wird.
Führungskräfte haben eine Doppelrolle; mangelnde Selbstfürsorge und Stressbelastung der Führungskraft verhindern, dass diese die Bedürfnisse der Mitarbeiter erkennt und gesundheitsförderlich agiert.
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