Bachelorarbeit, 2014
73 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Hochfrequenzhandel
2.1 Definition des Hochfrequenzhandels
2.2 Charakterisierung des Hochfrequenhandels
2.3 Vorteile des Hochfrequenzhandels
2.4 Abgrenzung zu den anderen Marktteilnehmern
2.4.1 Die Mitspieler
2.4.2 Gewöhnliche Trader
2.4.3 Market Maker
2.4.4 Risikofreie Trader
2.4.5 Quantitative Trader
2.4.6 Hochfrequenzhändler
2.4.7 Auswirkungen auf Broker-Dealer
3 Voraussetzungen für den Hochfrequenzhandel
3.1 IT-Systeme
3.2 Marktbedingungen
4 Strategien im Hochfrequenzhandel
4.1 Electronic Liquidity Provision
4.1.1 Spread Capturing
4.1.2 Rebate Driven
4.2 Statistical Arbitrage
4.2.1 Market Neutral
4.2.2 Cross Asset, Cross Market & Exchange Trade Fund
4.3 Liquidity Detection
4.3.1 Sniffing
4.3.2 Quote Matching
5 Chancen und Risiken des Hochfrequenzhandels
5.1 Wirtschaftlichkeit des Hochfrequenzhandels
5.2 Zukunftsaussichten
5.3 Internationale Aussichten
5.4 Europäische Aussichten
5.5 Flash Crash
5.6 Nachteile des Hochfrequenzhandels
6 Bundesdeutsche Gesetzgebung zum Hochfrequenzhandel
6.1 Deutschland als Vorreiter
6.2 Gesetzentwurf zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel
6.2.1 Änderung des Börsengesetzes
6.2.2 Änderung des Kreditwesengesetzes
6.2.3 Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes
7 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Phänomen des Hochfrequenzhandels, analysiert dessen technische Voraussetzungen, Strategien sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewertung der regulatorischen Bemühungen in Deutschland zur Eindämmung von Marktmissbräuchen.
2.1 Definition des Hochfrequenzhandels
Im Allgemeinen hat der Hochfrequenzhandel keine eindeutige Definition, da es viele verschiedene Beschreibungen dazu gibt. Dennoch haben alle Definitionen einzelne gemeinsame Aspekte. Um den Hochfrequenzhandel für uns zu beschreiben, werden diese Gemeinsamkeiten zu einer Definition zusammengeführt.
In vielen Beschreibungen werden die Begriffe Algorithmic Trading und Hochfrequenzhandel miteinander vermischt, um dies vorzubeugen wird an dieser Stelle eine Abgrenzung vorgenommen und eindeutig definiert.
Nach unserer Ansicht ist der Hochfrequenzhandel eine Unterkategorie des Algorithmic Tradings. Auch wenn zunächst davon ausgegangen wird, dass allgemeine Eigenschaften des Algorithmic Tradings auch auf den Hochfrequenzhandel zutreffen, ist dies nicht korrekt. Der Hochfrequenzhandel kann als eine Weiterentwicklung des Algorithmic Tradings angesehen werden. Aus diesem Grund existieren sowohl für das Algorithmic Trading, als auch für den Hochfrequenzhandel spezielle Merkmale.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Hochfrequenzhandels an den Finanzmärkten und zeigt auf, dass trotz hoher Marktanteile ein Mangel an leicht verständlichen Informationen für die Öffentlichkeit besteht.
2 Hochfrequenzhandel: Dieses Kapitel liefert eine Definition, charakterisiert den Hochfrequenzhandel als Unterkategorie des Algorithmic Tradings und grenzt die verschiedenen Akteure voneinander ab.
3 Voraussetzungen für den Hochfrequenzhandel: Hier werden die notwendigen technischen IT-Komponenten sowie die erforderlichen Marktbedingungen beschrieben, die für den Betrieb eines Hochfrequenzhandelssystems unerlässlich sind.
4 Strategien im Hochfrequenzhandel: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Handelsstrategien wie Electronic Liquidity Provision, statistische Arbitrage und Liquidity Detection, durch die Hochfrequenzhändler ihre Gewinne erzielen.
5 Chancen und Risiken des Hochfrequenzhandels: Hier werden die Wirtschaftlichkeit, Zukunftsperspektiven sowie die Schattenseiten wie das Risiko von "Flash Crashes" und die Herausforderungen bei der Strategieentwicklung kritisch diskutiert.
6 Bundesdeutsche Gesetzgebung zum Hochfrequenzhandel: Dieses Kapitel analysiert die regulatorischen Ansätze in Deutschland, insbesondere den Gesetzentwurf zur Eindämmung von Missbräuchen, und vergleicht diese mit internationalen Standards.
7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit und reflektiert die Notwendigkeit sowie die Komplexität der Regulierung von Hochfrequenzhandelssystemen.
Hochfrequenzhandel, Algorithmic Trading, Finanzmärkte, Marktliquidität, Arbitrage, Flash Crash, IT-Infrastruktur, Finanzmarktregulierung, Börsengesetz, BaFin, Wertpapierhandel, Handelsstrategien, Marktstabilität, Transparenz, Risikomanagement.
Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse des Hochfrequenzhandels, von seiner technologischen Basis über spezifische Handelsstrategien bis hin zu den regulatorischen Herausforderungen und Gesetzesentwürfen in Deutschland.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung des Hochfrequenzhandels, technische Voraussetzungen, konkrete Handelsstrategien, die wirtschaftliche Bewertung sowie die politische und rechtliche Regulierung.
Ziel ist es, die Funktionsweise des Hochfrequenzhandels verständlich darzustellen, die entstehenden Marktchancen und -risiken zu beleuchten und kritisch zu untersuchen, wie deutsche Gesetzesentwürfe Gefahren und Missbräuche mindern können.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Marktgegebenheiten, technische Grundlagen und regulatorische Dokumente zusammenführt und systematisch einordnet.
Der Hauptteil behandelt die technischen IT-Systeme, verschiedene Handelsstrategien wie "Spread Capturing" oder "Latency Arbitrage" und setzt sich detailliert mit den Risiken und den Gesetzesinitiativen zur Marktstabilisierung auseinander.
Die wichtigsten Begriffe sind unter anderem Hochfrequenzhandel, algorithmische Handelssysteme, Marktliquidität, Arbitrage, Regulierung sowie spezifische rechtliche Instrumente wie das Börsengesetz.
Die Arbeit hebt die Rolle der BaFin hervor, da sie für die Überwachung und Zulassung von Hochfrequenzhändlern in Deutschland vorgesehen ist und eine zentrale Rolle bei der Offenlegung von Handelsstrategien einnimmt.
Der "Flash Crash" dient als zentrales Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, welche Risiken von Hochfrequenzsystemen ausgehen können und warum gesetzliche Regulierungen, wie sie in den USA und Europa diskutiert werden, notwendig sind.
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