Bachelorarbeit, 2014
58 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Empirischer Hintergrund
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Fundierung
2.1 Analytische Betrachtung von Produktdesign
2.1.1 Probleme beim analytischen Ansatz
2.1.2 Die ästhetische Produkterscheinung
2.2 Funktionen des Produktdesigns
2.3 Produktdesign im Marketingkontext
2.4 Die psychologische Sichtweise der Konsumentenwahrnehmung
3 Vergleich der Studien
3.1 Zusammenfassung der Studien
3.2 Untersuchung des ästhetischen Aspekts im Produktdesign
3.2.1 Gemeinsamkeiten
3.2.2 Unterschiede
3.3 Untersuchung der Produktform
3.3.1 Gemeinsamkeiten
3.3.2 Unterschiede
3.4 Ergänzung um Ergebnisse aus Experteninterviews
3.5 Diskussion und Ergebnisse der Studien
4 Schlussteil
4.1 Forschungslücken und künftige Forschungsschwerpunkte
4.2 Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des visuellen Produktdesigns auf das Konsumentenverhalten. Das primäre Ziel ist es, die Wirkung ästhetischer Gestaltungselemente und der Produktform als relevante Entscheidungskriterien im Kaufprozess wissenschaftlich zu analysieren, Forschungsstand sowie Expertenmeinungen zusammenzuführen und daraus Handlungsempfehlungen für das Marketingmanagement abzuleiten.
2.1 Analytische Betrachtung von Produktdesign
Zur Einführung in eine mögliche Definition zum Produktdesign, kann ein Zitat von Rams aus dem Jahr 1990 herangezogen werden: „Produktdesign ist die Organisation der Gesamtgestalt und zwar so, dass das Produkt seinen jeweiligen Zweck möglichst gut erfüllt“ (1990, S.109). Nach Zeitler, sowie auch nach Zeh, ist die Darstellung von Design als Prozess und als Ergebnis bestimmend für die Beurteilung von Design (Zeitler 1994, S.15f.; Zeh 2010, S. 14). Der Designprozess erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und umfasst die Gestalt- bzw. Formgebung des Produktes. Der Zustand des Produktes kann sich innerhalb des Prozesses immer wieder ändern. Das Ergebnis eines Designs ist dann erreicht, wenn sich der Zustand eines Produktes oder Objektes nicht mehr ändert. Die optimale Form, bzw. Gestaltung ist gefunden und es besteht Einigkeit über die Eigenschaften und die Beschaffenheit, welche das Produkt erfüllen soll. Ein bestimmter Zeitpunkt ist eingetreten (Zeitler 1994, S.15f.). Diesen Ablauf verdeutlicht die folgende Abbildung schemenhaft:
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Produktdesigns im Marketing ein, skizziert den empirischen Hintergrund und definiert die Problemstellung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Fundierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Produktdesigns, dessen Funktionen, die Einordnung in den Marketingkontext sowie die psychologischen Mechanismen der Konsumentenwahrnehmung erörtert.
3 Vergleich der Studien: Dieser Abschnitt bietet eine vergleichende Analyse ausgewählter empirischer Studien zum Produktdesign, ergänzt durch Experteninterviews, und synthetisiert die Kernergebnisse hinsichtlich ästhetischer Aspekte und der Produktform.
4 Schlussteil: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, identifiziert bestehende Forschungslücken und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für das Designmanagement ab.
Produktdesign, Konsumentenverhalten, ästhetische Wahrnehmung, Konsumentenforschung, Marketinginstrument, Produktform, visuelle Ästhetik, Kaufentscheidung, Corporate Identity, Produktgestaltung, Konsumentenwahrnehmung, Markterfolg, Markenimage, Designstrategie, Empirische Forschung
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Produktdesign als strategischem Erfolgsfaktor und dessen Einfluss auf die Wahrnehmung und das Kaufverhalten von Konsumenten.
Die Arbeit umfasst theoretische Designgrundlagen, psychologische Wahrnehmungsaspekte, eine vergleichende Analyse empirischer Studien sowie die praktische Perspektive aus Experteninterviews.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Herleitung der Wirkung visueller Designelemente auf Konsumenten, um daraus fundierte Designrichtlinien für Marketingverantwortliche abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche und einen Vergleich bereits existierender empirischer Studien, ergänzt durch qualitative Experteninterviews zur Validierung der Ergebnisse.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung der Designbegriffe sowie dem detaillierten Vergleich wissenschaftlicher Studien bezüglich der ästhetischen Wirkung und der Produktform.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Produktdesign, Konsumentenverhalten, Ästhetik, Kaufentscheidung und Marketinginstrument beschreiben.
Während die ästhetische Rolle primär die Basis für die visuelle Beurteilung und den ersten Eindruck bildet, dient die funktionale Rolle als Hilfsmittel für den Konsumenten, um auf die Qualität und Eigenschaften des Produkts zu schließen.
Die Expertin unterstreicht, dass Design nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern Funktionalität, Markenstrategie und visuelle Gestaltung eine stimmige Einheit bilden müssen, um den Konsumenten nachhaltig zu überzeugen.
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