Bachelorarbeit, 2013
49 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Trauerprozess von Familien, die den Verlust eines Kindes erlitten haben. Sie will die Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten der Trauerbegleitung im Familiensystem beleuchten. Die Arbeit fokussiert auf die Interaktion mit dem sterbenden Kind, den trauernden Eltern und Geschwistern sowie auf die Aufgaben der Sozialen Arbeit in der Begleitung trauernder Familien.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und setzt den Tod und die Trauer in den Kontext der Gesellschaft und des menschlichen Lebens. Die theoretischen Grundlagen befassen sich mit den Begriffen „Tod“, „Sterben“, „Trauer“ und „Familie“ und liefern ein gemeinsames Verständnis für diese zentralen Begriffe. Die Arbeit untersucht den Forschungsstand zum Thema „Das Sterben von Kindern“ und beleuchtet die Interaktion mit dem sterbenden Kind sowie mit den trauernden Eltern im Kontext des Trauerprozesses. Dabei werden die Besonderheiten der elterlichen Trauer in der perimortalen Phase, mögliche Hilfestellungen und geschlechtsspezifische Aspekte thematisiert. Die Interaktion mit den trauernden Geschwistern wird ebenfalls beleuchtet, wobei die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen und die Besonderheiten ihrer Trauer, einschließlich möglicher Schuldgefühle, im Vordergrund stehen. Die Arbeit geht auf die Aufgaben der Begleitung für die Praxis der Sozialen Arbeit im Rahmen der Unterstützung trauernder Familien ein und stellt Aufgabenmodelle sowie professionelle Einrichtungen wie Hospize vor.
Tod, Trauer, Sterben, Familie, Trauerprozess, Trauerbegleitung, Geschwister, Eltern, Kind, soziale Arbeit, Hospiz, perimortal, Bewältigungsstrategien, Trauerarbeit, Todkonzept, Wahrheit, Vertrauen.
Wahrheit ermöglicht es dem Kind, Ängste zu verbalisieren und verhindert, dass es sich für seine Lage verantwortlich fühlt. Sie gibt der Familie die Chance auf eine ehrliche letzte gemeinsame Zeit.
Die Arbeit beleuchtet geschlechtsspezifische Aspekte in der Trauerarbeit, wobei oft unterschiedliche Bewältigungsstrategien und Ausdrucksformen der Trauer bei Elternteilen beobachtet werden.
Geschwister leiden oft unter Schuldgefühlen oder "aberkannter Trauer", da die Aufmerksamkeit primär den Eltern gilt. Ihr Todeskonzept unterscheidet sich je nach Alter stark.
Soziale Arbeit bietet perimortale Unterstützung, hilft bei der Gestaltung von Abschiedsritualen und vermittelt in professionelle Einrichtungen wie Hospize.
Der Tod kollidiert mit dem modernen Glauben an die Allmacht des Menschen und ruft starke Angstgefühle hervor, weshalb er oft tabuisiert wird.
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