Masterarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Litigation-PR in Deutschland. Ziel ist es, die Funktionsweise dieser PR-Disziplin, ihre Ziele und ihre Auswirkungen auf Öffentlichkeit, Medien und Gerichte zu analysieren. Die Arbeit untersucht die geschichtliche Entwicklung der Litigation-PR, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Rolle der verschiedenen Akteure, wie Litigation-PR-Berater, Juristen, Medien und Öffentlichkeit.
Die Einleitung führt in das Thema Litigation-PR ein und beleuchtet die Bedeutung der Medien in juristischen Auseinandersetzungen. Sie zeigt anhand von Beispielen, wie die öffentliche Meinung durch Medienberichterstattung beeinflusst werden kann und welche Folgen dies für Einzelpersonen und Unternehmen haben kann. Die Einleitung stellt die Relevanz der Litigation-PR als Gegengewicht zur einseitigen Medienberichterstattung heraus.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Definition und der geschichtlichen Entwicklung der Litigation-PR in Deutschland und den USA. Es werden die Unterschiede zwischen den beiden Ländern hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Praxis der Litigation-PR herausgearbeitet. Das Kapitel beleuchtet die Ziele der Litigation-PR, den Einfluss der Medien auf die Gerichte und die Abgrenzung zur Krisen-PR. Es werden zudem die Themen Reputation Management, die Zusammenarbeit zwischen Litigation-PR-Experten und Anwälten sowie die Situation der Medien im Kontext der Litigation-PR behandelt.
Das dritte Kapitel widmet sich der Diskussion der rechtlichen, ethischen und medialen Aspekte der Litigation-PR. Es werden die Auswirkungen der Litigation-PR auf die Öffentlichkeit, das deutsche Rechtssystem und die Rechtskommunikation analysiert. Das Kapitel beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Litigation-PR für die Zukunft des deutschen Rechtssystems.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Litigation-PR, Medien, Rechtssystem, Gerichte, Öffentlichkeit, Reputation Management, Krisen-PR, Rechtliche Rahmenbedingungen, Ethische Aspekte, Deutschland, USA, Vergleich, Einfluss, Zukunft.
Litigation-PR ist die strategische Öffentlichkeitsarbeit im Umfeld von Gerichtsverfahren, um die Reputation der Beteiligten vor einer medialen Vorverurteilung zu schützen.
Während Krisen-PR allgemeine Krisen bewältigt, konzentriert sich Litigation-PR spezifisch auf die Kommunikation während juristischer Auseinandersetzungen und die Zusammenarbeit mit Anwälten.
Medien können eine "öffentliche Vorverurteilung" bewirken, die den Ruf eines Angeklagten selbst bei einem späteren Freispruch ("Freispruch zweiter Klasse") dauerhaft schädigt.
Die Arbeit analysiert verfassungsrechtliche Aspekte wie die Unschuldsvermutung und die Grenzen der Berichterstattung im deutschen Rechtssystem.
Es wird diskutiert, inwieweit PR-Maßnahmen die Unabhängigkeit der Justiz beeinflussen dürfen und welche moralischen Grenzen für Berater und Medien gelten.
Ja, die Arbeit beleuchtet die geschichtliche Entwicklung in beiden Ländern und zeigt auf, dass das US-System aufgrund anderer Rechtsgrundlagen eine längere Tradition in der LPR hat.
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