Wissenschaftlicher Aufsatz, 2004
48 Seiten
1. Einleitung
2. Die Werkstofftechnik als Teilgebiet des Maschinenbaus
3. Innovationsbeispiele aus dem Bereich der Strukturwerkstoffe
3.1 Eisen-Basis-Werkstoffe (Stähle)
3.2 Leichtbauwerkstoffe
4. Innovationsbeispiele aus dem Bereich der Funktionswerkstoffe
4.1 Werkstoffe mit besonderen elektrischen bzw. magnetischen Eigenschaften
4.2 Werkstoffe mit besonderen mechanischen bzw. thermischen Eigenschaften
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über moderne Entwicklungen im Bereich innovativer Ingenieur-Werkstoffe und deren Bedeutung für den technischen Fortschritt, wobei der Fokus auf dem Maschinenbau liegt. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Werkstoffentwicklung, Mikrostruktur und anwendungstechnischen Eigenschaften aufzuzeigen.
3.1 Eisen-Basis-Werkstoffe (Stähle)
Unter allen technischen Werkstoffen werden Metalle auch weiterhin eine herausragende Rolle spielen. Dies gilt mit kleinen Einschränkungen ganz besonders für die Stähle, die als typische Vetreter der Strukturwerkstoffe noch erhebliches Entwicklungspotential besitzen /12-14/. Kein anderer technischer Werkstoff wird weltweit in solchen Mengen (ca. 700 Millionen Tonnen Rohstahl/Jahr) produziert wie Stahl, und kaum ein anderer verfügt über so vielfältige nützliche Eigenschaften. Die große technische Bedeutung beruht vor allem auf der guten Formbarkeit und der Eignung zur gezielten Einstellung von Eigenschaftskombinationen durch Legieren und/oder thermische bzw. mechanische Behandlungen. Insbesondere in dem großen und komplexen Bereich der mechanischen und thermo mechanischen Beanspruchung sind Stähle nach wie vor die erste Wahl und bieten die höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit. Hinzu kommt, daß eine extrem langjährige Erfahrung mit dem Umgang von Stählen existiert, d.h. Herstellungs-, Fertigungs-, Verarbeitungs-aber auch Reparaturverfahren sind weitestgehend etabliert.
Nicht zuletzt ist einerseits die relativ preiswerte Verfügbarkeit von Eisen und seinen Legierungskomponenten, andererseits aber auch die Recycling-Fähigkeit von Stählen außerordentlich hoch und damit positiv zu bewerten. Stähle ermöglichen also ein reichhaltiges Spektrum von einstellbaren Eigenschaften bzw. Eigenschaftskombinationen. Dabei führen geringfügige Änderungen der chemischen Zusammensetzung (Bild 6), aber auch der Produktions- und Verarbeitungsbedingungen bereits zu unterschiedlichen Festigkeits- und Zähigkeitskennwerten. Dies wird in raffiniert zusammengestellten Legierungen - oft in Kombination mit immer wieder neuartigen Behandlungsmethoden - bis ins letzte Detail ausgenutzt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung moderner Werkstoffe für den technischen Fortschritt und die ökologische sowie soziale Verantwortung der Werkstoffforschung.
2. Die Werkstofftechnik als Teilgebiet des Maschinenbaus: Hier werden die Wechselwirkungen zwischen Werkstoffeigenschaften, Konstruktionsanforderungen und Fertigungsverfahren sowie die globale Bedeutung von Werkstoffen für die Industriewelt beschrieben.
3. Innovationsbeispiele aus dem Bereich der Strukturwerkstoffe: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklung von Stählen durch Legierung und Gefügeoptimierung sowie die Bedeutung von Leichtbauwerkstoffen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
4. Innovationsbeispiele aus dem Bereich der Funktionswerkstoffe: Hier stehen Materialien mit speziellen elektrischen, magnetischen, thermischen und mechanischen Eigenschaften im Vordergrund, inklusive metallischer Gläser und Formgedächtnislegierungen.
Strukturwerkstoffe, Funktionswerkstoffe, Stahl, Leichtbau, Werkstofftechnik, Formgedächtnislegierungen, Magnetwerkstoffe, Supraleiter, Mikrostruktur, Legierungselemente, Maschinenbau, Smart Materials, Werkstoffforschung, Festigkeitssteigerung, Recycling.
Die Arbeit befasst sich mit innovativen Ingenieur-Werkstoffen und zeigt auf, wie deren gezielte Entwicklung den technischen Fortschritt und die Produktqualität im modernen Maschinenbau maßgeblich beeinflusst.
Die zentralen Themen sind Strukturwerkstoffe wie hochfeste Stähle und Leichtbaumetalle sowie Funktionswerkstoffe mit besonderen elektrischen, magnetischen und mechanischen Eigenschaften, inklusive "Smart Materials".
Das Ziel ist es, einen allgemeinverständlichen Einblick in moderne Werkstoffkonzepte zu geben, aktuelle Trends für die Technik aufzuzeigen und Anregungen für neue Einsatzgebiete zu liefern.
Die Arbeit stützt sich auf eine werkstoffkundliche Analyse bestehender Forschungsergebnisse, die durch Fallbeispiele und schematische Darstellungen der Gefügeentwicklung und Eigenschaftsoptimierung verdeutlicht wird.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Optimierung von Baustählen, Leichtmetallen wie Aluminium und Magnesium sowie Funktionsmaterialien wie Magnetwerkstoffe, Supraleiter und Formgedächtnislegierungen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Strukturwerkstoffe, Funktionswerkstoffe, martensitische Umwandlung, Formgedächtnislegierungen, Leichtbau und Mikrostruktur.
Bei der Selbsthärtung wandelt sich der Werkstoff nur in dem Bereich martensitisch um, der durch mechanische Beanspruchung belastet wird, wodurch die Oberfläche hart wird, während der Kern duktil bleibt.
Die martensitische Umwandlung ermöglicht das "thermoelastische" Hin- und Herpendeln zwischen zwei Kristallstrukturen (Austenit und Martensit), was die Grundlage für den Formgedächtniseffekt bildet.
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