Bachelorarbeit, 2013
42 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Vater-Tochter-Beziehungen in zwei Tragödien Lessings, "Miss Sara Sampson" und "Emilia Galotti". Sie analysiert die Hintergründe und Ursachen des Todes der Protagonistinnen und untersucht die Rolle von Religion, Tugend und Moral in diesem Kontext. Die Arbeit betrachtet die familiäre Struktur des 18. Jahrhunderts, die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen und die Rolle der Religion in der Zeit Lessings.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die zentralen Themen und Fragestellungen einführt und den historischen und gesellschaftlichen Kontext der beiden Tragödien beleuchtet. Anschließend wird die Struktur der Familie im 18. Jahrhundert genauer betrachtet, wobei der Fokus auf das Vater-Tochter-Verhältnis liegt. Die Rolle der Religion in der Zeit Lessings wird ebenfalls beleuchtet, um die Bedeutung religiöser Dogmen für das Leben der Menschen zu verdeutlichen.
In den folgenden Kapiteln werden die beiden Tragödien, "Miss Sara Sampson" und "Emilia Galotti", einzeln betrachtet. Es werden zunächst die Väter, Sir William Sampson und Odoardo Galotti, und anschließend die Titelheldinnen, Miss Sara Sampson und Emilia Galotti, analysiert. Die jeweiligen Vater-Tochter-Beziehungen werden beleuchtet und die in den Dramen vorkommenden Symbole werden interpretiert.
Die Kapitel werden jeweils mit einem Resümee abgeschlossen, das die wichtigsten Punkte des jeweiligen Trauerspiels zusammenfasst.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Vater-Tochter-Beziehungen, Religion, Tugend und Moral, Familienstruktur im 18. Jahrhundert, „Miss Sara Sampson", "Emilia Galotti", Symbolanalyse, historische und gesellschaftliche Kontext, Trauerspiel.
Die Vater-Tochter-Beziehung bildet die zentrale Achse in den Trauerspielen „Miss Sara Sampson“ und „Emilia Galotti“. Die Arbeit untersucht, wie diese Beziehung durch moralische und religiöse Autoritäten der Aufklärung geprägt wird.
Die Arbeit analysiert die Hintergründe und Ursachen des Todes beider Protagonistinnen im Kontext von Tugend, Laster und den gesellschaftlichen Erwartungen des 18. Jahrhunderts.
Das Frauenbild wurde oft über den Begriff der Unschuld definiert. Die Arbeit zitiert Inge Stephan, die dies als eine Form männlicher Wunschproduktion beschreibt, die Frauen vom Subjekt zum Objekt macht.
In der Analyse von „Emilia Galotti“ werden Symbole wie der Traum, die Rose, Perlen, die Zahl Drei und der Dolch interpretiert.
Da religiöse Dogmen das Leben im 18. Jahrhundert bestimmten, untersucht die Arbeit Lessings Einstellung zur Religion und wie diese die moralischen Konflikte seiner Figuren beeinflusste.
„Miss Sara Sampson“ spielt im protestantischen England, während „Emilia Galotti“ im katholischen Italien angesiedelt ist, was unterschiedliche kontextuelle Rahmenbedingungen für die Handlung schafft.
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