Bachelorarbeit, 2013
87 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
2 Definitionen
2.1 Visual
2.2 Sound
2.3 VJ
2.4 Synästhesie
3 Historische Entwicklung der Visuals
3.1 Farbmusikinstrumente
3.2 Abstrakter/ Absoluter Film
3.3 Visuelle Musik
3.4 Musikvideos
3.5 Animations-/ Trickfilm und Computerkunst
3.6 Lichtshows
3.7 Expanded Cinema
3.8 Entwicklung der heutigen Visuals
4 VJing
4.1 Theoretische Grundlagen
4.1.1 VJ
4.1.2 Visual
4.1.3 Zielgruppe
4.1.4 Zweck
4.2 Hilfsmittel
4.2.1 Software
4.2.2 Hardware
4.3 Praktische Umsetzung
4.3.1 Vorbereitung
4.3.2 Performance
4.3.3 Stil
4.3.4 Anpassungsmöglichkeiten
4.4 Footage
4.4.1 Found Footage
4.4.2 Eigenes Footage
4.4.3 Rechtliche Regelungen
4.5 Szene
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die bisher wenig beleuchtete Kunstform der "Visuals" im Kontext von Clubkultur und elektronischer Musik. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen, die historische Entwicklung sowie die praktische Umsetzung des VJings zu definieren und den Stellenwert dieser audiovisuellen Praxis wissenschaftlich einzuordnen.
3.1 Farbmusikinstrumente
Im 18. Jahrhundert begannen die ersten Experimente Instrumente zu entwickeln, die Töne und Farben miteinander verbinden sollten, um eine synästhetische Wahrnehmung hervorzurufen. Einer der Ersten, der sich mit der theoretischen und praktischen Umsetzung auseinander gesetzt hat, war der Mathematiker Louis Bertrand Castel (1688-1757). 1725 entwarf er ein Farbenklavier namens «Clavecin oculaire», ein Cembalo, das farbige Fenster auf Tastendruck mit Kerzen sichtbar werden ließ.
«Das Farbenklavier sollte den Farben den Vorteil bieten, Beweglichkeit und Leichtigkeit zu erlangen, die ihnen auf einer leblosen Leinwand nie zu eigen sein könnte, mit dem Nachteil, nun vergänglich zu sein wie die Musik.»
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Licht für die menschliche Wahrnehmung und führt in die moderne Kunstform der "Visuals" sowie die Rolle des VJs ein.
2 Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie "Visual", "Sound", "VJ" und "Synästhesie" geklärt, um eine Basis für die weitere Analyse zu schaffen.
3 Historische Entwicklung der Visuals: Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung von den ersten Farbmusikinstrumenten bis hin zu aktuellen Formen wie Musikvideos, Animationsfilmen und dem "Expanded Cinema".
4 VJing: Das Hauptkapitel behandelt die theoretischen Grundlagen, technische Hilfsmittel (Software/Hardware), die praktische Vorbereitung und Umsetzung sowie die Szene und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung blickt auf die Etablierung des VJings als Kunstform und die zukünftigen Entwicklungen im Bereich der visuellen Gestaltung von Events.
Visuals, VJing, Synästhesie, Visuelle Musik, Musikvideos, Clubkultur, Software, Hardware, Video-Mapping, Footage, Live-Cinema, Performance, Sound, Lichtshow, Bildsequenzen
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kunstform der "Visuals", also der visuellen Umsetzung von Musik, insbesondere im Kontext von Live-Events und Clubs.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Musikvisualisierung, die theoretische Definition der Begriffe, die notwendigen technischen Werkzeuge sowie die praktische Arbeit des VJs.
Das Ziel ist es, Licht in die bisher wenig beachtete Kunstform des VJings zu bringen und deren theoretische und praktische Grundlagen zu erläutern.
Da wenig Fachliteratur existiert, baut der Autor auf einer Kombination aus Literaturanalyse, Interviews mit aktiven VJs und dem Vergleich mit ähnlichen Kunstrichtungen auf.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung (Kapitel 3) und das VJing (Kapitel 4), wo Themen wie Software, Hardware, Vorbereitung und Performance detailliert besprochen werden.
Wichtige Begriffe sind Visuals, VJing, Synästhesie, Live-Performance, Video-Mapping und Musikvisualisierung.
Während der DJ für die akustische Untermalung verantwortlich ist, liefert der VJ live passendes visuelles Material, um die Stimmung zu unterstützen und ein Gesamterlebnis zu schaffen.
Er beschreibt die Kopplung mehrerer Sinne, in diesem Fall das Zusammenwirken von Ton und Bild, wobei Töne oft mit spezifischen Farben assoziiert werden.
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