Masterarbeit, 2014
73 Seiten, Note: 1.8
1. Einführung
2. Differenzierung von Medien, Medienpädagogik und Mediendidaktik
2.1 Medien
2.1.1 Begriffsbestimmung von Medien
2.1.2 Gesellschaftliche und schulische Mediatisierung
2.1.3 Allgemeine Klassifikation von Medien und deren schulische Verwendung
2.1.4 Medieneinsatz und -auswahl für Lehr- und Lernprozesse im Schulalltag
2.2 Medienpädagogik
2.2.1 Begriffsbestimmung von Medienpädagogik
2.2.2 Prinzipien der Medienpädagogik entsprechend der Entwicklungsstufen des Kindes nach Piaget
2.3 Mediendidaktik
2.3.1 Kurze Vorüberlegungen zur Mediendidaktik
2.3.2 Begriffsbestimmung von Mediendidaktik
2.3.3 Integration der Mediendidaktik als ein Bestandteil der Medienpädagogik
2.3.4 Beziehungsverhältnis von Mediendidaktik und Allgemeiner Didaktik
2.3.5 Mediendidaktik in der Schule und im Schulunterricht
3. Medienpädagogik im Geschichtsunterricht
3.1 Medieneinsatz im Geschichtsunterricht und Quellenproblematik
3.2 Spezielle Klassifikation von Medien und deren kritische Betrachtung zur Verwendung für den Geschichtsunterricht
3.2.1 Das klassische Schulbuch – schriftliche Medien
3.2.2 Die Tafel und die Zeitleiste - graphische Medien
3.2.3 Die bildliche Darstellungsform und der Film – visuelle Medien
3.2.4 Die Musik und Oral History - akustische Medien
3.2.5 Verschiedene Sachquellen und der Computer - gegenständliche Medien
4. Karten(-einsatz) im Geschichtsunterricht
4.1 Grundlegendes zu(m) Karten(-einsatz) im Geschichtsunterricht
4.2 Aktuelle Ausgangslage der Geschichtswissenschaften zur Kartenforschung
4.3 Klassifikationen von Karten in der Geschichtswissenschaft
4.4 Die Bedeutung von Karten im Geschichtsunterricht des 20./21. Jahrhunderts
4.5 Kriterien und Anforderungen an Karten im Geschichtsunterricht
4.6 Voraussetzungen und Methoden für das Kartenverständnis
5. Aufbau der Kartenkompetenz und Kartenkritik
5.1 Kartenbausteine und deren Bedeutung für das Kartenverständnis
5.2 Methoden zur Analyse von historischen Karten im Unterricht
5.3 Kurze Zusammenfassung der Ziele von Kartenarbeit
6. Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung und den didaktischen Einsatz von Medien im Geschichtsunterricht zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie Medien – insbesondere Karten – effektiv und sinnvoll in den Lehr- und Lernprozess eingebunden werden können, um historische Sachverhalte zu veranschaulichen und eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte zu fördern.
3.2.5 Verschiedene Sachquellen und der Computer - gegenständliche Medien
Gegenständliche Medien sind auch unter dem Begriff Sachquellen bekannt. Hierunter werden direkt überlieferte „Überreste“ bzw. Gegenstände aus vergangenen Epochen verstanden. Aus diesen kann man dann geschichtliche Informationen entnehmen, wie diese Gegenstände entstanden und verwendet worden sind. In jeder Größenordnung lassen sich Sachquellen auffinden und letztendlich auch nutzen. Beginnend mit kleinen Fundstücken wie verschiedene Münzen über alltägliche Gegenstände wie Kleidungsstücke, maschinelle Bauten, Werkzeuge oder Schmuckstücke bis hin zu imposanten Bauwerken, Statuen, Denkmälern oder Grabstätten. Abgrenzen von Sachquellen muss man hierbei angefertigte Modelle und Kopien der Originale. Dennoch können diese im Zusammenhang mit der Thematik eine große Bedeutung (z.B. als Anschauungsmaterial) für den Unterricht haben. Der große Unterschied zu den bildlichen und schriftlichen Quellen besteht darin, dass Sachquellen einen viel anschaulicheren und konkreteren Charakter besitzen. Aufgrund ihrer fühlbaren Substanz (= Gegenständlichkeit) stellen sie für den Lernenden ein „aktives“ Medium dar, welches für diesen begreifbar ist. Der große Vorteil liegt also darin, dass sie die Quellen anfassen können und gleichzeitig auch ihre in der Vergangenheit ausgeübte Funktion nachempfinden. Somit kann die Lehrperson durch diese eine gewisse Authentizität erzeugen und das Thema bewusst zugänglich gestalten. Vor allem gegenüber den bildlichen Quellen sprechen sie die emotionale Dimension erheblich stärker an und können somit als ein Faktor für die Motivation der Schüler dienlich sein. Der didaktische Wert dieser spiegelt sich in dem Handhaben und Erproben wieder. Somit können eventuell Nachgestaltungen erfolgen und dadurch ein handlungsorientierter Unterricht geschaffen werden.
1. Einführung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz von Medien in der Gesellschaft und in der Schule und umreißt die dreiteilige Struktur der Arbeit.
2. Differenzierung von Medien, Medienpädagogik und Mediendidaktik: Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe und diskutiert das Verhältnis von Medienpädagogik und Mediendidaktik sowie deren Einbettung in das schulische Lernen.
3. Medienpädagogik im Geschichtsunterricht: Hier wird der Medieneinsatz spezifisch auf das Fach Geschichte bezogen, wobei verschiedene Quellenarten und deren kritische Betrachtung analysiert werden.
4. Karten(-einsatz) im Geschichtsunterricht: Dieses Kapitel widmet sich dem Medium Karte, erläutert dessen Funktionen und Anforderungen im Geschichtsunterricht sowie die Notwendigkeit der systematischen Einführung.
5. Aufbau der Kartenkompetenz und Kartenkritik: Hier werden die Bausteine einer Karte analysiert und methodische Ansätze zur kritischen Analyse von historischen Karten im Unterricht vorgestellt.
6. Schlussbemerkung: Diese Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit, Medien kompetent in den Geschichtsunterricht zu integrieren, um Lernziele effektiver zu erreichen und Schüler für mediale Einflüsse zu sensibilisieren.
Medienpädagogik, Mediendidaktik, Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, Kartenarbeit, Geschichtskarte, historische Quellen, Kartenverständnis, Kartenkritik, Medieneinsatz, Sachquellen, Lernprozesse, Schulpädagogik, Multiperspektivität, Handlungs- und entwicklungsorientierte Medienpädagogik
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung von Medien im Unterricht, mit einem besonderen Fokus auf den Geschichtsunterricht und das spezifische Medium der Geschichtskarte.
Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Medienpädagogik, die Klassifikation und didaktische Einordnung von Medien sowie die gezielte Förderung von Medien- und Kartenkompetenz.
Das Ziel ist es, den Mehrwert von Medien für den Geschichtsunterricht aufzuzeigen und Kriterien für deren fachgerechten, kritischen und effektiven Einsatz im Schulalltag zu erarbeiten.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse und didaktische Reflexion, um theoretische Konzepte (wie die von Piaget) und praktische Methoden für den Unterricht zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine medienpädagogische Differenzierung, eine Untersuchung des Medieneinsatzes im Geschichtsunterricht und eine vertiefende Betrachtung der Kartenarbeit mit ihren spezifischen Anforderungen.
Schlüsselbegriffe sind Medienpädagogik, Mediendidaktik, Geschichtsunterricht, Kartenkompetenz und historische Quellen.
Diese Unterscheidung ist essenziell, da sie unterschiedliche Ursprünge und Funktionen haben: Während Geschichtskarten der heutigen Vermittlung historischen Wissens dienen, fungieren historische Karten aufgrund ihres Entstehungszeitpunktes selbst als Quellen der Vergangenheit.
Kartenarbeit kann manipulativ wirken, indem durch kartografische Mittel wie Farbgestaltung, Pfeile oder einseitige Kartenuntertexte gezielt Feindbilder suggeriert oder historische Zusammenhänge subjektiv verzerrt dargestellt werden, um den Betrachter zu beeinflussen.
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