Bachelorarbeit, 2014
67 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
1.3 Status quo der Forschung und Literaturüberblick
2. Grundlagen des Cause- related- Marketing
2.1 Begriffsbestimmung und Typen
2.2 Entwicklung und wettbewerbsrechtliche Aspekte
2.3 Thematische Einordnung von CrM
2.3.1 Einordnung von CrM in den Bereich Business- NPO-Allianzen
2.3.2 Einordnung von CrM in den Bereich CSR
2.3.2 Einordnung von CrM in den Bereich Marketing
2.4 Gestaltungsformen von CrM
2.5 Chancen (Ziele) des Cause- related- Marketing
2.6 Risiken von CrM
3. Bestimmung der erfolgskritischen Faktoren
3.1 Auswahl und Systematisierung der Befunde
3.2 Ergebnisse der Literaturanalyse
3.2.1 Faktoren ohne Kampagnenbezug
3.2.1.1 Konsumentenbezogene Faktoren
3.2.1.2 Faktoren bezüglich FPO/ Marke/ Produkt
3.2.2 Faktoren mit Kampagnenbezug
3.2.2.1 Faktoren bezüglich des Spendenzwecks
3.2.2.2 Charakteristika der Kampagnen
3.3 Ergebnisse der Studien (Übersicht)
4. Fallstudien
4.1 Untersuchung der Kampagne der Marke Pampers
4.2 Untersuchung der Kampagne der Marke Bitburger
4.3 Vergleich der Kampagnen
5. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, kritische Erfolgsfaktoren für Cause-related-Marketing-Kampagnen zu identifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis abzuleiten. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Unternehmen durch eine fundierte Marketingstrategie den Anforderungen der Konsumenten nach sozialer Verantwortung gerecht werden können, während sie gleichzeitig ihre eigenen wirtschaftlichen Ziele erreichen.
3.2.1.1 Konsumentenbezogene Faktoren
Die Produkte bzw. die Dienstleistungen eines Unternehmens determinieren von vornherein und unveränderlich das Geschlecht, das mit der erbrachten Leistung angesprochen werden soll. Daher kann bezüglich dieses Faktors nicht davon gesprochen werden, dass das Unternehmen ihn aktiv gestalten oder beeinflussen kann. Dennoch erweist sich dieser Einflussfaktor im Vorfeld als Entscheidungshilfe für Unternehmen, weshalb er doch betrachtet werden soll. In der Praxis sind sowohl CrM- Kampagnen, in denen die Produkte tendenziell Männer zur Zielgruppe hatten (z.B. Bier), durchgeführt worden, als auch Kampagnen, deren Ansprache eher Frauen galt (z.B. Kosmetik), sowie geschlechtsunspezifische (z.B. Wasser).
In der Forschung wurde der Einfluss des Geschlechts in verschiedenen Studien aufgegriffen. Diese kommen zwar nicht zu übereinstimmenden Ergebnissen, generell überwiegt aber der Befund, dass Frauen positivere Einstellungen zu CrM- Kampagnen, zu Produkt/ Unternehmen und zur Kaufintention haben. Unter anderem konnten Ross et al. (1992) und Berger et al. (1999) in ihren Studien die positivere Einstellung von Frauen in Bezug auf alle drei Konsumentenreaktionen signifikant nachweisen. Auch Kropp et al. (1999) stellten die positivere Reaktion von Frauen gegenüber Cause- related- Marketing fest, allerdings ebenso, dass das Geschlecht keinen signifikanten Einfluss auf die Kaufabsicht hat.
In einer deutschen Studie kommt Fuljahn zu dem Ergebnis, dass Frauen sowohl das Unternehmen signifikant positiver bewerten, als auch eine signifikant höhere Bereitschaft zeigen, ein Produkt in Verbindung mit Cause- related- Marketing zu kaufen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung und die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit und CSR für Unternehmen ein, stellt Cause-related-Marketing als Marketinginstrument vor und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen des Cause- related- Marketing: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung, Begriffsbestimmung und Typisierung von CrM unter Berücksichtigung von CSR, Marketing und strategischen Allianzen.
3. Bestimmung der erfolgskritischen Faktoren: In diesem Kapitel werden auf Basis einer Literaturanalyse kritische Faktoren für den Erfolg von CrM-Kampagnen theoretisch bestimmt und systematisiert.
4. Fallstudien: Anhand der Kampagnen von Pampers und Bitburger werden die theoretisch identifizierten Erfolgsfaktoren in der Praxis untersucht und vergleichend bewertet.
5. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und leitet strategische Empfehlungen für Unternehmen zur optimalen Gestaltung von CrM-Kampagnen ab.
Cause-related-Marketing, CrM, Corporate Social Responsibility, CSR, Marketingstrategie, Erfolgsfaktoren, Konsumentenverhalten, Unternehmensreputation, Markenimage, Spendenbetrag, Marken-Themen-Passung, Fit, Kaufabsicht, Spendenzweck, Transparenz
Die Arbeit untersucht Cause-related-Marketing (CrM) als strategisches Marketinginstrument und analysiert, welche Faktoren entscheidend für den Erfolg solcher Kampagnen aus Sicht der Unternehmen sind.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Einordnung von CrM, die Analyse von Chancen und Risiken, die Identifizierung von Erfolgsfaktoren durch Literaturanalyse sowie deren praktische Anwendung in Fallstudien.
Das Hauptziel ist die Bestimmung kritischer Erfolgsfaktoren für CrM-Kampagnen, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Gestaltung verantwortungsbewusster Marketingstrategien abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung von Erfolgsfaktoren sowie einer vergleichenden Fallstudienanalyse deutscher CrM-Kampagnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Systematisierung von Einflussfaktoren (unterteilt in Faktoren mit und ohne Kampagnenbezug) und die detaillierte Analyse der Kampagnen von Pampers und Bitburger.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Cause-related-Marketing, CSR, Marken-Themen-Passung (Fit), Unternehmensreputation, Glaubwürdigkeit und Konsumentenreaktionen.
Während die Kampagne von Pampers durch einen hohen Fit zwischen Marke und Spendenzweck sowie eine langfristige strategische Ausrichtung überzeugt, scheitert Bitburger vor allem an einer mangelnden Passung (Fit), unklaren Kommunikation und einer zu starken Verkaufsförderungsorientierung.
Glaubwürdigkeit gilt als zentraler Erfolgsfaktor. Fehlendes Vertrauen oder die Wahrnehmung egoistischer Motive des Unternehmens können bei Konsumenten Skepsis auslösen und das Image langfristig schädigen.
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