Bachelorarbeit, 2013
43 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Soziale Netzwerke
2.1 Allgemeine Definitionsansätze
2.2 Entstehungsgeschichte der sozialen Netzwerke
2.3 Charakterisierung der Sozialen Netzwerke
2.3.1 „Small-World-Phänomen“
2.3.2 Stärke der Bindungen
2.3.3 Kategorisierung und Arten
3. Merkmale, Daten und Fakten des größten sozialen Netzwerks „Facebook“
3.1 Entstehungsgeschichte
3.2 Merkmale und Funktionen von Facebook
3.3 Motivation für (potenzielle) Mitglieder
3.3.1 Theoretischer Ansatz zur Klärung des Phänomens – Maslowsche Bedürfnispyramide
3.3.2 Motive zur Nutzung von Facebook
4. Empirische Analyse/Auswertung
4.1 Untersuchungsleitende Fragestellung
4.2 Analyse der Nutzung sozialer Netzwerke
4.3 Analyse der Motive zur Nutzung
4.4 Analyse der Gründe für die Nicht-Nutzung
4.5 Ergebnisse
5. Zusammenfassung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation der zentralen Motive, die Menschen dazu bewegen, Mitglied in sozialen Netzwerken zu werden, wobei das soziale Netzwerk Facebook als zentrales Beispiel dient.
2.3.1 „Small-World-Phänomen“
Dass die Welt viel kleiner ist als man denkt und dass es durchaus möglich sein kann, jederzeit und überall einen Freund bzw. Bekannten zu treffen, belegte die Wissenschaft mit der Argumentation, dass das Netz der menschlichen Beziehungen sehr dicht geknüpft ist (www.zeit.de, 30.04.2013). Spiegel Online bezeichnete in einem Artikel die Welt als „Dorf“, und die Netzwerktheoretiker sprechen in diesem Sinne vom „Small-World-Phänomen“ (www.spiegel.de, 30.04.2013).
So untersuchten Stanley Milgram und Jeffrey Travers (1967) in einem Experiment die Funktionsweise sozialer Netzwerke. Dabei ging es darum, herauszufinden, ob ein Brief über die Zufallspersonen die Zielperson erreichen kann. Dazu beauftragten sie zufällig ausgewählte Personen, insgesamt 296 Briefe über Umwege an den Empfänger weiterzuleiten. Festgestellt wurde, dass der Übertragungsweg überraschend kurz ist. Im Ergebnis gelangten von 296 nur 64 Briefe im Durchschnitt über 6 Personen an den tatsächlichen Empfänger (Milgram, Travers, 1969, S. 425ff.). Der US-amerikanische Sozialpsychologe Stanley Milgram stellte 1967 die These auf, dass jeder Mensch mit jedem anderen Menschen über sechs Ecken auf irgendeine Weise verbunden sei. Dieses Phänomen bezeichnete er als das „Small-World Phänomen“. Das Small-World-Phänomen ist außerdem bekannt unter „Six Degrees of Seperation“ (vgl. Kleinberg, 2004; Heidemann, 2010, S. 265).
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz sozialer Netzwerke ein und definiert das Forschungsziel, die Beweggründe für eine Mitgliedschaft, insbesondere am Beispiel von Facebook, zu analysieren.
2. Soziale Netzwerke: Dieses Kapitel erläutert die soziologischen und technologischen Grundlagen, die Geschichte sowie die Charakteristika, wie das Small-World-Phänomen und die Stärke von Bindungen, in digitalen Netzwerken.
3. Merkmale, Daten und Fakten des größten sozialen Netzwerks „Facebook“: Hier wird die Historie und die Funktionsweise von Facebook detailliert dargestellt sowie die Nutzungsmotivation anhand der Maslowschen Bedürfnispyramide theoretisch hergeleitet.
4. Empirische Analyse/Auswertung: Dieser Abschnitt präsentiert die methodischen Grundlagen und die Auswertung von Statistiken zu Nutzungshäufigkeiten, Motiven und Barrieren bei der Teilnahme an sozialen Online-Netzwerken.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert abschließend, ob die intensive Nutzung sozialer Netzwerke zu einer Abhängigkeit führen kann.
Soziale Netzwerke, Facebook, Online Social Networks, Nutzungsmotive, Bedürfnispyramide, Maslow, Small-World-Phänomen, Strength of Weak Ties, Privatsphäre, Nutzerzahlen, Digitale Kommunikation, Internetnutzung, Selbstdarstellung, Informationsbeschaffung, Empirische Analyse
Die Bachelorarbeit untersucht die zentralen Motivationen von Menschen, sozialen Netzwerken beizutreten, unter spezieller Betrachtung der Plattform Facebook.
Neben der Definition und Geschichte sozialer Netzwerke fokussiert sich die Arbeit auf die theoretische Einordnung der Nutzungsmotive (Maslowsche Bedürfnispyramide) sowie die Analyse von Daten zu Nutzungsverhalten und Ablehnungsgründen.
Das Ziel ist es, die Beweggründe für eine Mitgliedschaft sowie die Barrieren (wie Datenschutzbedenken) für Nicht-Nutzer empirisch zu erfassen und zu erklären.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer deskriptiven Auswertung vorhandener empirischer Statistiken und Studien zur Nutzung sozialer Netzwerke.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu sozialen Netzwerken und deren Mechanismen sowie eine empirische Auswertung, die Motive für das Eintreten und Gründe für die Nicht-Nutzung gegenüberstellt.
Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerke, Facebook, Nutzungsmotive, Maslowsche Bedürfnispyramide, Privatsphäre und Digitale Kommunikation.
Es erklärt die Dichte und Vernetzung in sozialen Netzwerken und belegt, dass Nutzer über wenige Kontakte weltweit miteinander verbunden sind, was die Attraktivität der Plattformen steigert.
Die Analyse zeigt, dass die Sorge um den Schutz privater Informationen einer der Hauptgründe ist, warum sich Menschen gegen eine Anmeldung in sozialen Netzwerken entscheiden.
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