Masterarbeit, 2014
106 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Darstellung von öffentlichen Apotheken in Deutschland
2.1 Determinierung der öffentlichen Apotheken
2.2 Aktuelle Trends auf dem Apothekenmarkt in Deutschland
2.3 Veränderungen der Beschäftigungsbedingungen in den öffentlichen Apotheken und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigungsverhältnisse
3 Theoretische Grundlagen zum Commitment
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Verhaltensbezogenes Commitment
3.3 Einstellungsbezogenes Commitment
3.4 Das Drei-Komponenten-Modell nach Meyer/Allen
3.4.1 Affektives Commitment
3.4.2 Normatives Commitment
3.4.3 Fortsetzungsbezogenes oder kalkulatorisches Commitment
4 Die Konzeption der Work-Life- Balance
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Ziele der Work-Life-Balance
4.3 Instrumente der Work-Life-Balance im Unternehmen
4.4 Vorteile der Work-Life-Balance-Maßnahmen im Unternehmen
4.5 Grenzen der Work-Life- Balance-Maßnahmen
4.6 Möglicher Aufbau der klassischen Work-Life-Balance-Instrumente
5 Empirische Studie des Zusammenhangs zwischen ausgewählten WLB-Maßnahmen und affektivem Commitment in öffentlichen Apotheken
5 .1 Zentrale Fragestellungen und Annahmebildungen
5.1.1 Theoretische und empirische Grundlagen
5.1.2 Der Wert der erlebten Arbeitsbelastung in öffentlichen Apotheken
5.1.3 Die Bedeutung der Unterstützung durch den Vorgesetzten in öffentlichen Apotheken
5.1.4 Der Einfluss von familienfreundlichen unterstützenden Maßnahmen in öffentlichen Apotheken
5.1.5 Die Relevanz von gesundheitsfördernden Instrumenten in öffentlichen Apotheken
5.2 Untersuchungsdesign
5.2.1 Stichprobe
5.2.2 Operationalisierung der Konstrukte
5.3 Deskriptive Ergebnisse und Prüfung der Annahmen der Studie
5.4 Diskussion der Ergebnisse
6 Fazit
Diese Master-Thesis untersucht, inwiefern gezielte Work-Life-Balance-Maßnahmen in öffentlichen Apotheken dazu beitragen können, das affektive Commitment der Beschäftigten zu steigern. Angesichts eines sich wandelnden Apothekenmarktes und wachsenden Anforderungen an das Personal analysiert die Arbeit Zusammenhänge zwischen Arbeitsbelastung, Vorgesetztenunterstützung, familienfreundlichen sowie gesundheitsfördernden Angeboten und der emotionalen Bindung der Mitarbeiter an ihren Betrieb.
3.4.1 Affektives Commitment
Unter Affektiven Commitment wird die emotionale Bindung an die Organisation verstanden. Bei einem hohen affektiven Commitment hat das Unternehmen eine große persönliche Bedeutung für die Person. Die Mitarbeiter fühlen sich in dem Unternehmen als „Teil einer Familie“ und möchten weiterhin dort bleiben.
Dabei geht es um die Bereitschaft und Anstrengung, die ein Individuum für eine Organisation ausübt und den starken Wunsch, die Mitgliedschaft in einem Unternehmen aufrecht zu erhalten.
Meyer und Allen erweiterten die Definition des affektiven Commitment von Mowday et. al. (1979) und hielten die drei Aspekte des affektiven Commitments auseinander:
die Identifikation mittels Akzeptanz und Übernahme der Ziele und Werte der Organisation,
das Involvement als Bereitschaft, sich in die Organisation einzubringen durch Auseinandersetzung mit den Werten und Normen der Organisation, und
der starke Wunsch des Organisationsmitgliedes im Unternehmen zu bleiben.
1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Arbeit aufgrund veränderter Rahmenbedingungen in öffentlichen Apotheken und formuliert die Zielsetzung der Untersuchung.
2 Darstellung von öffentlichen Apotheken in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des Apothekenmarktes sowie die regulatorischen Anforderungen und die daraus resultierenden Veränderungen für die Beschäftigten.
3 Theoretische Grundlagen zum Commitment: Hier werden arbeitspsychologische Konstrukte der Bindungsforschung erläutert, mit einem Fokus auf dem Drei-Komponenten-Modell nach Meyer/Allen.
4 Die Konzeption der Work-Life- Balance: Dieses Kapitel definiert Work-Life-Balance als Konstrukt und stellt verschiedene Maßnahmen sowie deren Ziele und Nutzen für Unternehmen dar.
5 Empirische Studie des Zusammenhangs zwischen ausgewählten WLB-Maßnahmen und affektivem Commitment in öffentlichen Apotheken: Der Hauptteil der Arbeit präsentiert die Forschungshypothesen, das Untersuchungsdesign sowie die Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen zur Stärkung der Mitarbeiterbindung durch Work-Life-Balance-Maßnahmen.
Work-Life-Balance, Affektives Commitment, Öffentliche Apotheken, Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Familienfreundlichkeit, Vorgesetztenunterstützung, Personalmanagement, Apothekenmarkt, Organisationspsychologie, Arbeitsbelastung, Leistungsfähigkeit, Fluktuation, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche öffentliche Apotheken die emotionale Bindung ihrer Mitarbeiter durch Work-Life-Balance-Maßnahmen stärken können.
Die Schwerpunkte liegen auf den aktuellen Marktveränderungen in Apotheken, der theoretischen Erläuterung organisationaler Bindung und der praktischen Implementierung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Es soll herausgefunden werden, ob die Implementierung spezifischer Work-Life-Balance-Maßnahmen zu einer messbaren Erhöhung der emotionalen Mitarbeiterbindung führt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Studie, bei der Fragebögen in zehn öffentlichen Apotheken ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den theoretischen Modellen zum Commitment, den verschiedenen Work-Life-Balance-Instrumenten und der empirischen Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels statistischer Verfahren.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Work-Life-Balance, affektives Commitment, Mitarbeiterbindung und der spezielle Kontext der öffentlichen Apotheken.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Unterstützung durch Führungskräfte – insbesondere bei privaten Anliegen – signifikant positiv mit der emotionalen Bindung der Mitarbeiter korreliert.
Die Daten deuteten darauf hin, dass die Wirkung dieser spezifischen Maßnahmen in Apotheken geringer ausfällt, möglicherweise da Angestellte dort durch ihr medizinisches Fachwissen bereits ein eigenes Gesundheitsmanagement betreiben.
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