Magisterarbeit, 2010
47 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. Tabula Peutingeriana
2.1. Geschichtliche Einleitung
2.2. Entstehungszeitraum der Tabula Peutingeriana
2.3. Die kartographische Elemente und Sonderheiten der Tabula Peutingeriana
2.4. Darstellung der Provinz Pannonien an der Tabula Peutingeriana
2.5. Die römischen Straßen in der Provinz Pannonien - Rekonstruktion nach Konrad Miller
3. Provinz Pannonien – ein Teil des „Illyricum“
4. Die römischen Straßen in Pannonien anhand der Tabula Peutingeriana
4.1. „Itineraria Romana“ – Kapitel V
4.2. Route Nr. 71 nach Konrad Miller
4.3. Route Nr. 42 nach Konrad Miller
4.4. Route Nr. 73 nach Konrad Miller
4.5. Route Nr. 74 nach Konrad Miller
5. Römische Straßen in der Pannonien anhand der Itineraria Antonini Augusti
5.1. It. Ant. 265,11 – 265,3
5.2. It. Ant. 259,14 – 261,3
5.3. It.Ant. 265,5
5.4. Verbindungsstraßen mit der Adriaküste
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht das römische Straßennetz in den Provinzen Pannonien superior und Pannonien inferior, mit einem spezifischen Fokus auf den Teil Pannoniens, der heute zum Staatsgebiet Kroatiens gehört. Ziel ist es, die römische Vergangenheit und die infrastrukturelle Erschließung der Region durch eine detaillierte Analyse der Tabula Peutingeriana und der Itineraria Antonini Augusti nachzuzeichnen.
2. Tabula Peutingeriana
Die Tabula Peutingeriana, welche nach dem Namen eines früheren Besitzers, Konrad Peutinger (1465 – 1547) benannt ist, gehört zu den kostbarsten Schätzen der Hofbibliothek in Wien. Diese Karte, ein so genanntes itinerarium adnotatum pictum, ist die einzige erhalten gebliebene mittelalterliche Abschrift eines oder mehrerer noch in römischer Zeit abgefasster bebilderter Wegbeschreibungen.
Bis zum Jahr 1863 lag die Karte in Form einer Rolle vor, die aus 11 zusammengeklebten Blättern bestand. Ursprünglich waren es 12 Blätter. Das Titelblatt, mit dem Segment I der Tabula und mit Angaben über den Verfasser, fehlt schon seit dem Mittelalter. So blieb auch der ursprüngliche Verfasser im Verborgenen. Die einzelnen Pergamentblätter wurden 1863 – um Beschädigungen zu vermeiden – getrennt und auf Leinwand gespannt. Die einzelnen Blätter wurden um das Jahr 1937 zwischen Glasplatten aufbewahrt.
1. Einführung: Vorstellung des römischen Straßennetzes in Pannonien als Grundlage der Versorgung des Imperium Romanum und Zielsetzung der Untersuchung.
2. Tabula Peutingeriana: Historische Einleitung zur Karte, Diskussion des Entstehungszeitraums, der kartographischen Eigenheiten und der Darstellung Pannoniens.
3. Provinz Pannonien – ein Teil des „Illyricum“: Erläuterung der Begriffsgeschichte von Illyricum und der administrativen Entwicklung Pannoniens von Augustus bis zur Spätantike.
4. Die römischen Straßen in Pannonien anhand der Tabula Peutingeriana: Detaillierte Analyse spezifischer Routen (Nr. 71, 42, 73, 74) gemäß der Rekonstruktion durch Konrad Miller.
5. Römische Straßen in der Pannonien anhand der Itineraria Antonini Augusti: Ergänzung und Verifizierung der Routen durch die Analyse der Itineraria Antonini Augusti, inklusive Verbindungsstraßen zur Adriaküste.
6. Zusammenfassung: Resümee der Forschungsergebnisse zur römischen Infrastruktur und Bedeutung der militärischen sowie wirtschaftlichen Vernetzung der Region.
Tabula Peutingeriana, Pannonien, Römerstraßen, Itineraria Antonini Augusti, Konrad Miller, Siscia, Mursa, Cibale, Illyricum, Infrastruktur, Römische Geschichte, Archäologie, Antike Geographie, Meilensteine, Kroatien.
Die Arbeit analysiert das römische Straßennetz in der Provinz Pannonien mit Fokus auf den heute kroatischen Teil anhand antiker Quellen wie der Tabula Peutingeriana.
Im Mittelpunkt stehen die historische Einordnung der Provinz Pannonien, die Rekonstruktion antiker Handels- und Militärstraßen sowie die Auswertung archäologischer Belege.
Ziel ist es, die römische Vergangenheit und die verkehrstechnische Erschließung des kroatischen Raums innerhalb des Imperium Romanum wissenschaftlich zu beleuchten.
Es handelt sich um eine historische und geographische Analyse, die antike Itinerarien (Tabula Peutingeriana, Itineraria Antonini Augusti) mit modernen archäologischen Befunden abgleicht.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung verschiedener Straßenrouten und der historischen Rolle bedeutender Zentren wie Siscia, Mursa und Cibale.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pannonien, Römische Straßen, Tabula Peutingeriana und Antike Geographie beschreiben.
Sie gilt als das einzige erhaltene Abbild eines bebilderten antiken Itinerars und ist somit eine unverzichtbare Quelle für die Rekonstruktion römischer Straßenführungen.
Flüsse wie Drau und Save fungierten nicht nur als natürliche Grenzen, sondern waren entscheidende Verkehrswege für den Transport, die Versorgung und die militärische Logistik.
Die gefundenen Meilensteine dienen als wichtige epigraphische Zeugnisse zur Verifizierung antiker Trassenführungen und administrativer Maßnahmen in Pannonien.
Die Region war ein wirtschaftlich und politisch bedeutendes Bindeglied im Imperium Romanum, das trotz der Zerstörung vieler antiker Bauten durch die intensive Nutzung als Steinbruch heute noch wertvolle archäologische Erkenntnisse liefert.
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