Bachelorarbeit, 2013
24 Seiten, Note: 2 - 88 von 100 Punkten
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Ausgangssituation im Planspiel Logtime
2.1 Arbeitsprozessgestaltung, Material- und Informationsfluss in der 1. Spielsequenz
2.2 Arbeitsprozessgestaltung, Material- und Informationsfluss in der 2. Spielsequenz
3 Problemdefinition und deren Verbesserungspotenziale
3.1 Verschwendung durch Überproduktion
3.2 Verschwendung durch Warten
3.3 Verschwendung durch Transporte
3.4 Verschwendung durch hohe Bestände
3.5 Verschwendung durch Qualitätsfehler
3.6 Verschwendung durch Variantenvielfalt
3.7 Problematik Bearbeitungszeit versus Kundentaktung
4 Lösungsansätze zur Optimierung der Verschwendungen
4.1 Reduzierung der Bestände
4.1.1 Einführung von Kanban
4.1.2 Variantenbildung am Ende des Fertigungsprozesses
4.1.3 Materialbereitstellung über Konsignationslager
4.2 Reduzierung der Durchlaufzeit
4.2.1 Anpassung des Fassungsvermögens des Veredelungsofens
4.2.2 Produktion nach Kundentakt – Zusammenlegung von Arbeitsschritten
4.2.3 Implementierung der Fließfertigung
4.2.4 Implementierung des One-Piece-Flow
4.3 Reduzierung der Qualitätsfehler durch Mitarbeiterschulung
5 Konzept der neuen Produktionslinie
5.1 Informationsfluss
5.2 Materialfluss und Tätigkeiten
5.3 Einführbedingungen
6 Schlussbetrachtung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Produktionslogistikkonzepts für die dritte Runde des Planspiels Logtime, um basierend auf den Erkenntnissen aus den ersten beiden Spielsequenzen eine optimale Ressourcen- und Prozessgestaltung unter strikter Anwendung von Pull-Prinzipien zur Erreichung definierter Zielwerte zu gewährleisten.
3.2 Verschwendung durch Warten
„Wartezeiten entstehen immer dort, wo Mensch oder Maschinen aufgrund der Gegebenheiten des Produktionsprozesses in ihrer Tätigkeit blockiert werden.“ (Blessing / Osowski; 2013b). Dieser Effekt kann auf unsynchronisierte Fertigungsprozesse, starre Zuordnung eines Mitarbeiters oder hohe Rüst- bzw. Maschinenausfallzeiten entstehen. Somit muss oft auf vorhergehende Prozesse, Reparaturen oder das Rüsten der Maschinen gewartet werden. (Vgl. Blessing / Osowski; 2013b)
Durch nicht synchrone Prozesse ergab sich bei der Veredelung ein Engpass, da der Ofen immer mit 8 Stück bestückt werden musste. Im Fertigungsprozess hatte der Ofen die längste Taktzeit. Dieser Engpass sollte bei einer Prozessoptimierung berücksichtigt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Problemstellung des Planspiels Logtime vor und definiert das Ziel, ein optimiertes Produktionskonzept unter Anwendung von Pull-Prinzipien zu erarbeiten.
2 Ausgangssituation im Planspiel Logtime: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau des Planspiels sowie die Abläufe, Material- und Informationsflüsse der ersten beiden Spielsequenzen.
3 Problemdefinition und deren Verbesserungspotenziale: Hier werden die verschiedenen Arten der Verschwendung sowie die Diskrepanz zwischen Bearbeitungszeiten und Kundentaktung analysiert, um Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
4 Lösungsansätze zur Optimierung der Verschwendungen: Es werden konkrete Maßnahmen zur Bestands- und Durchlaufzeitreduzierung beschrieben, darunter die Einführung von Kanban, Fließfertigung und One-Piece-Flow.
5 Konzept der neuen Produktionslinie: Dieses Kapitel beschreibt das finale Sollkonzept der neuen Produktionslinie, inklusive der Gestaltung des Informations- und Materialflusses sowie der Einführbedingungen.
6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die positiven Auswirkungen der Umstellung auf ein Pull-Prinzip zusammen, insbesondere hinsichtlich der Senkung von Beständen und Durchlaufzeiten zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit.
Logistik, Planspiel, Logtime, Pull-Prinzip, Push-Strategie, Kanban, Verschwendung, Durchlaufzeit, Bestandsreduzierung, Fließfertigung, One-Piece-Flow, Kundentaktung, Wertschöpfungsanalyse, Produktionslogistik, Produktionslinie
Die Arbeit befasst sich mit der Prozessoptimierung eines fiktiven, produzierenden Unternehmens im Rahmen eines Planspiels, wobei der Schwerpunkt auf dem Wechsel von einer Push- zu einer Pull-Strategie liegt.
Die zentralen Themen umfassen Lean-Produktionsmethoden, die Analyse von Verschwendung (Muda), die Senkung von Umlaufbeständen sowie die Synchronisierung von Arbeitsabläufen.
Das primäre Ziel ist es, durch eine fundierte Wertschöpfungsanalyse ein Konzept für die dritte Spielrunde zu erstellen, das die Liefertreue und Produktqualität verbessert sowie Durchlaufzeiten minimiert.
Es wird eine Wertschöpfungsanalyse durchgeführt, unterstützt durch Taktabstimmungsdiagramme und den Vergleich von Ist-Kennzahlen mit Zielvorgaben des Planspiels.
Der Hauptteil gliedert sich in die Problemanalyse der aktuellen Situation und die Herleitung sowie Beschreibung konkreter technischer und organisatorischer Lösungsansätze für die neue Produktionslinie.
Das Konzept ist maßgeblich durch die Begriffe Pull-System, Kanban-Steuerung, Fließfertigung, One-Piece-Flow und Kundenorientierung charakterisiert.
Die neue Linie ist U-förmig angelegt, um die Kommunikation zu erleichtern und den Materialfluss durch die Integration von Kanban-Lagern und Konsignationslagern strikt nach dem Pull-Prinzip auszurichten.
Konsignationslager dienen dazu, die Bestände im Lager des Unternehmens aus der Umlaufbestandsrechnung herauszunehmen und somit das gebundene Kapital zu reduzieren.
Das Fassungsvermögen des Ofens wurde von acht auf vier Einheiten reduziert und besser in den Fertigungsprozess integriert, um die Wartezeiten an der Veredelungsstation zu minimieren.
Die Karten fungieren als steuerndes Element, das den Bedarf signalisiert und somit sicherstellt, dass nur bei tatsächlichem Bedarf produziert wird, um Überproduktion zu vermeiden.
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