Masterarbeit, 2013
28 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Ausgangssituation
2.1 Theoretische Grundlagen
2.1.1 Der indirekte Einkauf
2.1.2 Einkaufsorganisationen
2.1.3 Das Lead-Buyer Konzept
2.2 Die Ausgangssituation im Unternehmen
2.2.1 Die Organisation des Konzerneinkaufs
2.2.2 Die dezentrale Einkaufsorganisation
3 Dokumentation der Lösungsansätze
3.1 Bestehende Schwächen im indirekten Einkauf
3.2 Hinführung zur Aufgabenverteilung
3.2.1 Schritt 1: Artikelkategorisierung
3.2.2 Schritt 2: Potentialanalyse
3.2.3 Schritt 3: Bestimmung des Zentralisierungsgrades
3.2.4 Schritt 4: Zusammenführung der Ergebnisse
3.2.5 Schritt 5: Ableitung der Aufgabenverteilung
4 Resümee und Ausblick
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Optimierung des indirekten Einkaufs in einem dezentral strukturierten Konzern mit dem Ziel, durch eine effiziente Neuverteilung der Einkaufsaufgaben Kapazitäten für strategisch wertvolle Tätigkeiten zu schaffen und die Effizienz innerhalb der Abteilung nachhaltig zu steigern.
3.1 Bestehende Schwächen im indirekten Einkauf
Im Folgenden werden die durch die Analyse aufgedeckten Schwächen dargestellt. Diese wurden durch zahlreiche Gespräche mit den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens gesammelt. Anhand der Gespräche wurde sehr klar deutlich, dass das Hauptproblem im indirekten Einkauf eine zu geringe Kapazität an Personal ist. Ein "halber" Einkäufer für den indirekten Einkauf ist in einem Unternehmen mit fast 600 Mitarbeitern eindeutig zu wenig. Selbst die Unterstützung durch das Back-Office ist nur eine kleine Hilfe, da viele operative Aufgaben aus dem Tagesgeschäft nur vom strategischen Einkäufer selbst erledigt werden dürfen. Da diese oftmals kurzfristig anfallen und erledigt werden müssen, bleibt nur wenig Zeit für wichtige langfristige strategische Aufgaben.
Weitere Probleme, die ebenfalls häufig genannt wurden, sind das sogenannte Maverick-Buying sowie eine nahezu nicht vorhandene Lieferantenrecherche. Durch die Konzernstruktur besteht die Möglichkeit, Aufgaben an die Zentrale abzugeben. Eine strukturierte Analyse soll dabei helfen. Teil dieser Analyse ist es, zunächst die bestehenden Probleme nochmals einzeln und detailliert zu betrachten.
1 Einleitung: Das Kapitel führt in die steigende Bedeutung des indirekten Einkaufs ein und beschreibt das Ziel, durch eine effiziente Aufgabenverteilung Kapazitäten für strategische Aufgaben zu schaffen.
2 Ausgangssituation: Es werden die theoretischen Grundlagen des indirekten Einkaufs sowie das Lead-Buyer Konzept beleuchtet und die spezifische Organisationsstruktur des untersuchten Konzerns und des Standorts analysiert.
3 Dokumentation der Lösungsansätze: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Prozess von der Schwachstellenanalyse und Artikelkategorisierung bis hin zur Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Optimierung der Aufgabenverteilung.
4 Resümee und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und Potenziale für die weitere praktische Anwendung sowie zukünftigen Forschungsbedarf aufgezeigt.
Indirekter Einkauf, Einkaufsorganisation, Zentralisierung, Dezentralisierung, Lead-Buyer Konzept, Prozessoptimierung, Potentialanalyse, Aufgabenverteilung, Maverick-Buying, Beschaffungsmanagement, Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf, operative Aufgaben, Unternehmensstruktur, Effizienzsteigerung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des indirekten Einkaufs innerhalb eines dezentral strukturierten Konzerns, um Prozesse effizienter zu gestalten.
Im Fokus stehen die Analyse von Organisationsformen, die Identifikation von Schwachstellen in der indirekten Beschaffung sowie die Methoden zur Aufgabenverteilung zwischen Zentrale und dezentralen Standorten.
Das Hauptziel ist die Schaffung von Kapazitäten für strategische Einkaufsaufgaben durch eine systematische Entlastung der Mitarbeiter von operativen Tätigkeiten.
Die Arbeit folgt einem deduktiv-theoriekritischen Forschungsansatz und nutzt ein Fallbeispiel zur praktischen Anwendung und Erprobung der entwickelten Kriterien und Matrizen.
Der Hauptteil dokumentiert detailliert die Schwachstellenanalyse, die Kategorisierung der Einkaufsartikel und die Entwicklung einer Entscheidungsmatrix zur Bestimmung des Zentralisierungsgrades für verschiedene Warengruppen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie indirekter Einkauf, Prozessoptimierung, Aufgabenverteilung, Zentralisierung und strategisches Beschaffungsmanagement kennzeichnen.
Das Konzept wurde als strategische Option zur Steuerung von Materialgruppen über mehrere Standorte hinweg analysiert, da es eine gängige Lösung in modernen Konzernstrukturen darstellt.
Maverick-Buying wird als eines der zentralen Probleme identifiziert, das durch fehlende Einbindung des Einkaufs entsteht und durch verbesserte Kataloganwendungen und Aufgabenverteilung reduziert werden soll.
Die Matrix ermöglicht es, anhand definierter Kriterien objektiv zu entscheiden, ob eine bestimmte Warengruppe besser durch die Zentrale oder dezentral beschafft werden sollte.
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