Bachelorarbeit, 2012
44 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Ausgangssituation und Problembeschreibung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Struktur
2 GRUNDLAGEN VON RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION
2.1 Die Entwicklung
2.2 Die Bedeutung
2.3 RFID-Nutzenpotenziale
2.4 Unterstützte Prozesse
3 RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION
3.1 Grundsätzliche Funktion
3.2 RFID-Hardwarekomponenten und technologische Grunddaten
3.2.1 Transponder
3.2.2 Bauform
3.2.3 Energieversorgung
3.2.4 Datenspeicherung
3.2.5 Lesegerät
3.2.6 RFID-Etikettendrucker
4 NICHT RFID UNTERSTÜTZTE GESCHÄFTSPROZESSE
4.1 Wacker Neuson Linz GmbH-Kurzvorstellung
4.2 Ist-Prozess des internen Materialflusses und Lackierprozesses
4.3 Kritische Prozesse
4.4 Analyseergebnis
5 IMPLIKATION FÜR DIE PRAXIS: EINSATZ VON RFID IM LACKIERPROZESS
5.1 Konzept 1: Standortübergreifender Einsatz von RFID, dezentrale Datenspeicherung am Produkt
5.2 Konzept 2: Unternehmensinterner Einsatz von RFID, zentrale Speicherung
5.3 Gegenüberstellung beider Konzepte
6 FAZIT UND AUSBLICK
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie durch den Einsatz der Radio Frequenz Identifikation (RFID) Logistikprozesse vereinfacht und sicherer gestaltet werden können, um Prozessfehler zu vermeiden und die Prozessqualität zu steigern.
5.1 Konzept 1: Standortübergreifender Einsatz von RFID, dezentrale Datenspeicherung am Produkt
Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist der Einsatz von RFID-Technik zur Sicherung der Abläufe speziell im Lackierprozess bei der Firma Wacker Neuson. Weiters gilt es nicht nur die Transparenz der Prozesse zu erhöhen, sondern auch Störungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu beheben. In den folgenden Fallbeispielen wird der Ansatz einer dezentralen Speicherung verfolgt. Darunter wird die Ablegung produktspezifischer Daten am Objekt verstanden, d.h. direkt auf dem RFID Transponder (Data on Tag). Beispielsweise nützt der Automobilhersteller BMW das RFID-System von Siemens um die Kabelbäume automatisch zu identifizieren, damit am Ende auch der vom Kunden bestellte Wagen ausgeliefert wird. Würde man Kabelbäume falsch einbauen, könnte man den Fehler kaum rückgängig machen. Eine Verschrottung des Fahrzeuges sowie eine Verzögerung der Auslieferung wären die Folgen.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Prozesskomplexität in der Logistik und Darstellung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Bachelor-Arbeit.
2 GRUNDLAGEN VON RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION: Vermittlung der historischen Entwicklung, Bedeutung und Nutzenpotenziale der RFID-Technologie.
3 RADIO FREQUENZ IDENTIFIKATION: Detaillierte technische Beschreibung der RFID-Komponenten und ihrer funktionalen Arbeitsweise.
4 NICHT RFID UNTERSTÜTZTE GESCHÄFTSPROZESSE: Analyse der aktuellen, manuellen Prozesse bei der Firma Wacker Neuson und Identifikation kritischer Schwachstellen.
5 IMPLIKATION FÜR DIE PRAXIS: EINSATZ VON RFID IM LACKIERPROZESS: Vorstellung und Vergleich zweier Konzepte (dezentral vs. zentral) zur Prozessoptimierung mittels RFID.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Einführung aus unternehmerischer Sicht und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
RFID, Radio Frequenz Identifikation, Logistik, Lackierprozess, Prozesssicherheit, Prozessqualität, Transponder, Kleinserienfertigung, Materialfluss, Datenspeicherung, Wacker Neuson, Auto-ID, Prozessoptimierung, Fehlervermeidung, Identifikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Logistik- und Lackierprozessen in der industriellen Kleinserienfertigung durch den Einsatz der RFID-Technologie.
Zu den zentralen Themen gehören die RFID-Hardwarekomponenten, die Analyse bestehender Geschäftsprozesse auf Fehlerquellen sowie die Entwicklung von Konzepten zur prozesssicheren Identifikation von Bauteilen.
Ziel ist es, die Prozesssicherheit durch Automatisierung und Reduktion manueller Informationserfassung zu erhöhen, um Fehlerkosten und Produktionsunterbrechungen zu minimieren.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Ist-Prozessen bei einem konkreten Praxisbeispiel (Wacker Neuson) und führt eine vergleichende Bewertung verschiedener RFID-Einsatzkonzepte durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Einführung zur RFID, die detaillierte Analyse der Prozesse bei Wacker Neuson sowie die Erarbeitung und Gegenüberstellung von zwei spezifischen RFID-Konzepten.
Die wichtigsten Begriffe sind RFID, Prozesssicherheit, Lackierprozess, Materialfluss, Automatisierung und Identifikation.
Der Lackierprozess ist ein kritisches Glied in der Wertschöpfungskette, bei dem Fehler (wie falsche Lackierung oder falsche Zuordnung) hohe Folgekosten verursachen, weshalb hier ein hohes Optimierungspotenzial besteht.
Konzept 1 setzt auf eine dezentrale Datenspeicherung direkt auf dem Transponder am Produkt, während Konzept 2 eine zentrale Speicherung in einer Datenbank vorsieht, wobei der Transponder lediglich eine Identifikationsnummer trägt.
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