Masterarbeit, 2014
130 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Forschungsstand
1.3 Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau
1.4 Darstellung der herangezogenen Literatur
2. Historie und Bildungsbegriff
2.1 Kurzer Abriss der Bildungsgeschichte
2.1.1 Europa
2.1.2 Islamische Welt
2.2 Bildungsbegriff
3. Abū Zaid ‘Abdurrahmān bin Muḥammad bin Ḫaldūn al-Ḫadramī (Ibn Ḫaldūn)
3.1 Sein Leben und Wirken
3.2 Sein Werk „Al-Muqaddima“
3.3 Seine Ansichten über Bildung
3.3.1 Themen in der Grundlagendidaktik bei Ibn Ḫaldūn
3.3.2 Curriculum im Tertiärbereich
3.3.3 Methoden des Unterrichts
3.3.4 Formale und nicht-formelle Bildung
3.3.5 LehrerInberuf
3.3.6 Berufsausbildung
3.3.7 Zentrale Bedeutung der Logik
3.3.8 Erkenntnis und Begreifen
3.3.9 Sprachlehre
4. Wilhelm von Humboldt
4.1 Sein Leben und Wirken
4.2 Seine Bildungstheorie
4.2.1 Anthropologie - das Menschenbild
4.2.2 Der Bildungszweck
4.2.3 Bedingungen für die Bildung
4.2.4 Umsetzung seiner Bildungstheorie
4.2.5 Neuordnung des Bildungswesens
4.2.6 Der Königsberger Schulplan
4.2.7 Religiöse und sittliche Bildung
4.2.8 Poesie und Bildung
4.2.9 Die Bedeutung der Sprache
5. Ibn Ḫaldūn und Wilhelm von Humboldt im Vergleich ihrer Bildungsansichten
5.1 Die Wissenschaften (Definition und Einteilung)
5.2 Lehrinhalte
5.3 Lehrmethoden
5.4 Formale Bildung
5.5 LehrerInsein und LehrerInberuf
5.6 Berufsausbildung
5.7 Vernunft und Logik
5.8 Erkenntnis und Begreifen
5.9 Sprache und Sprachlehre
5.10 Menschenbild
5.11 Zweck und Aufgabe der Bildung
5.12 Morallehre und religiöse Erziehung
5.13 Geschichte und Geschichtswissenschaft
5.14 Poesie und Dichtkunst
6. Resümee
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bildungsansichten von Ibn Ḫaldūn in seinem Hauptwerk „al-Muqaddima“ zu erforschen und diese mit den Bildungstheorien von Wilhelm von Humboldt zu vergleichen. Dabei wird unter Beachtung der großen historischen, kulturgeschichtlichen und kulturellen Differenz der beiden Denker untersucht, ob mögliche Berührungspunkte, Parallelen oder Unterschiede in ihren Auffassungen existieren.
3.3.7 Zentrale Bedeutung der Logik
Die Logik (fikr) bzw. der Verstand (aql) des Menschen spielt beim Lernen eines Lehrstoffes eine zentrale Bedeutung bei Ibn Ḫaldūn. Er verwendet aber in seinem Werk mehrheitlich das Wort fikr. Ahmad zählt drei Gründe auf, weshalb Ibn Ḫaldūn das Wort fikr vorzieht. Ahmad sieht bei fikr nämlich drei Funktionen: 1. Erhaltung des Lebensunterhalts, 2. Gründung einer sozialen Gemeinschaft (ʿUmrān) um die Zivilisation aufrecht zu halten und 3. Verstehen der Offenbarung Gottes, die Er durch seine Gesandten verlauten ließ (vgl. Ahmad 2003, S. 22).
Durch den Einsatz der Logik unterscheidet sich der Menschen vom Tier, meint Ibn Ḫaldūn und sagt, dass fikr die Hauptdynamik der Seele ist und die Aufgabe hat, diese im Gleichgewicht zu halten.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik, Darlegung des Forschungsstandes, Formulierung der Forschungsfrage und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2. Historie und Bildungsbegriff: Überblick über die Bildungsgeschichte in Europa und der islamischen Welt sowie Vergleich des Begriffs „Bildung“ in beiden Kulturen.
3. Abū Zaid ‘Abdurrahmān bin Muḥammad bin Ḫaldūn al-Ḫadramī (Ibn Ḫaldūn): Detaillierte Darstellung des Lebens, des Werkes „al-Muqaddima“ und der spezifischen Bildungsansichten von Ibn Ḫaldūn.
4. Wilhelm von Humboldt: Biografischer Abriss und systematische Erläuterung der Bildungstheorie von Wilhelm von Humboldt.
5. Ibn Ḫaldūn und Wilhelm von Humboldt im Vergleich ihrer Bildungsansichten: Analyse und Diskussion der Parallelen und Unterschiede zwischen den Bildungskonzepten beider Wissenschaftler in verschiedenen Themenfeldern.
6. Resümee: Zusammenfassende Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse aus dem Vergleich.
Ibn Ḫaldūn, Wilhelm von Humboldt, Bildungstheorie, Erziehungswissenschaft, al-Muqaddima, Bildungsgeschichte, Neuhumanismus, Wissenserwerb, Lehrmethodik, Religionspädagogik, Kulturvergleich, Bildungszweck, Selbstbildung, Sprachphilosophie.
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Bildungsansichten des islamischen Gelehrten Ibn Ḫaldūn (14. Jhd.) und des deutschen Bildungstheoretikers Wilhelm von Humboldt (18. Jhd.).
Die Arbeit fokussiert sich auf Themen wie Bildungsziele, Lehrmethoden, das Menschenbild, die Bedeutung von Sprache und Religion sowie die Rolle der Bildung für die Gesellschaft.
Das Ziel ist es, trotz der großen zeitlichen und kulturellen Unterschiede Berührungspunkte und Parallelen in den Bildungskonzepten beider Denker herauszuarbeiten.
Die Forschungsfrage wird im Rahmen einer Quellen- und Literaturarbeit unter Anwendung des theoretisch-hermeneutischen Ansatzes bearbeitet.
Im Hauptteil werden zunächst beide Denker einzeln mit ihrem Leben, ihren Werken und ihren Bildungstheorien vorgestellt, bevor ein strukturierter Vergleich in 14 thematischen Unterpunkten folgt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bildungsgeschichte, Neuhumanismus, al-Muqaddima, Wissenserwerb, Selbstbildung und Kulturvergleich charakterisiert.
Für Ibn Ḫaldūn ist die Sprachlehre ein Handwerk, das durch Wiederholung erworben wird, während Humboldt die Sprache als das zentrale bildende Organ des Denkens und als Bedingung des Menschseins begreift.
Ibn Ḫaldūn steht der Philosophie kritisch gegenüber, da er der Meinung ist, dass metaphysische Dinge nicht rein durch Logik erfasst werden können.
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