Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2. Controlling
2.1 Definition und Grundlagen des Controllings
2.2 Zielsetzung des Controllings
2.3. Beschaffungscontrolling
2.3.1 Aufgaben und Ziele des Beschaffungscontrollings
2.3.2 Beschaffungsziele
2.3.3 Notwendigkeit eines Beschaffungscontrollings
3. Supply Chain Management
3.1 Definition
3.2 Aufgaben und Ziele des SCM
3.3 Abgrenzung des SCM zu anderen Modellen
4. Supply Chain Controlling
4.1 Definition
4.2 Aufgaben und Zielsetzung des SCC
5. Instrumente des Supply Chain Controlling
5.1 Prozessmapping
5.1.1 Supply Chain Map
5.1.2 SCOR Modell
5.2 Methoden des Beziehungs-Controlling
5.2.1 Etablierung eines unternehmensübergreifenden Controlling-Zyklus
5.2.2 Quantifizierung von beziehungsrelevanten Faktoren
5.3 Unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung (PKR)
5.3.1 Definition
5.3.2 PKR für das SCC anhand des Stufenmodells
5.4 Kennzahlen und Kennzahlensysteme für das Supply Chain Controlling
5.4.1 Definition
5.4.2 Selektiven Kennzahlen
5.5 Balanced Scorecard (BSC)
5.5.1 Konzeption einer unternehmensübergreifender BSC
5.5.2 Konzeption einer Balanced Scorecard für das Supply Chain Controlling
6. Lieferantenbewertung
6.1 Lieferantenmanagement
6.2 Lieferantenbewertung
6.2.1 Struktur
6.2.2. Arten von Lieferantenbewertungssystemen
6.3. Zielsetzung Lieferantenbewertung
7. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit und den Nutzen eines professionellen Supply Chain Controllings (SCC) als Instrument zur wertschöpfungskettenübergreifenden Optimierung aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, wie durch den Einsatz spezifischer Controlling-Instrumente Kosten- und Ressourceneinsparungen realisiert werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Kette nachhaltig zu sichern.
5.1 Prozessmapping
Für die Umsetzung des Supply Chain Managements ist ein gemeinsames und einheitliches Verständnis der grundlegenden bedeutsamen Prozesse aller beteiligten Unternehmen in Bezug auf die Supply Chain sowie deren Bewertung unverzichtbar. Ein Prozessmapping ermöglicht dieses Verständnis mittels der Durchführung einer gemeinsamen Analyse der Struktur einer Supply Chain. Somit unterstützt es „das Controlling in seiner Rationalitätssicherungsfunktion, da es eine unternehmensübergreifende, gemeinsame Darstellung in Bezug auf die wichtigen Abläufe der Supply Chain für das Management ermöglicht.“
Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Bestimmung kritischer Pfade und Prozesse, zur Maßnahmenentwicklung und Prioritätensetzung.
Ein Prozessmapping bildet die Grundlage, auf der Prozesskosten einer Supply Chain überhaupt ermitteln werden können. Des Weiteren eignet sich PM zur Erfassung finanzieller und nicht-finanzieller unternehmensübergreifender Kennzahlen. Somit ist PM ein wichtiger Bestandteil um Rationalitätsengpässe zu verringern.
PM schafft Transparenz durch ein einheitliches Verständnis als Grundlage/Basis für die gemeinsame Prozessoptimierung bzw. ein gemeinsames Prozessverständnis (Vertrauensverhältnis zwischen den Partnern). Somit kann innerhalb der beteiligten Unternehmen ein Bewusstsein bzw. die nötige Sensitivität für die gemeinsame Prozessoptimierung geschaffen werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung durch zunehmende Komplexität der Unternehmensumwelt ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Bedeutung des Supply Chain Controllings als Instrument zur unternehmensübergreifenden Wertoptimierung zu beleuchten.
2. Controlling: Das Kapitel erläutert die Grundlagen und Funktionen des Controllings als Querschnittsfunktion und vertieft dies am Beispiel des Beschaffungscontrollings, um die Relevanz für das Supply Chain Management herzustellen.
3. Supply Chain Management: Hier werden Definitionen und Ziele des SCM als prozessorientierter Managementansatz erarbeitet und eine Abgrenzung zu verwandten Modellen wie Demand Chain oder Supplier Relationship Management vorgenommen.
4. Supply Chain Controlling: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Supply Chain Controllings und geht detailliert auf dessen Aufgaben, Ziele und verschiedene Organisationsmodelle (Selbst-, Fremd- und Co-Controlling) ein.
5. Instrumente des Supply Chain Controlling: Es werden zentrale Instrumente wie Prozessmapping, unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung, Kennzahlensysteme und die Balanced Scorecard im Kontext der Supply Chain analysiert.
6. Lieferantenbewertung: Das Kapitel behandelt das Lieferantenmanagement und die systematische Lieferantenbewertung als Instrumente zur Leistungsüberprüfung und Risikominimierung innerhalb der Supply Chain.
7. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung des SCC zur Transparenzsteigerung und Koordination zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Potenziale und Herausforderungen bei der Umsetzung.
Supply Chain Controlling, Supply Chain Management, Beschaffungscontrolling, Prozessmapping, Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard, Lieferantenbewertung, Kennzahlensysteme, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Unternehmensnetzwerk, Strategische Ziele, Kooperationsmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Instrumenten des Controllings, um Wertschöpfungsketten (Supply Chains) unternehmensübergreifend effizient zu steuern.
Die zentralen Themen sind das Supply Chain Controlling, die Beschaffung, Prozessmanagement, Methoden der unternehmensübergreifenden Kostenrechnung sowie die Bewertung von Lieferanten.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein professionelles SCC einen Ansatz bietet, um den Wertbeitrag unternehmensübergreifend zu optimieren und Kosten sowie Ressourcen entlang der gesamten Lieferkette einzusparen.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die den aktuellen Forschungsstand aufarbeitet und die verschiedenen Controlling-Instrumente in einem wertschöpfungskettenübergreifenden Kontext kritisch diskutiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Controlling-Grundlagen, die Darstellung des SCM, eine detaillierte Analyse der SCC-Instrumente (Prozessmapping, PKR, Kennzahlen, BSC) sowie die spezifische Anwendung auf die Lieferantenbewertung.
Kernbegriffe sind Supply Chain Controlling, Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard, Lieferantenmanagement und Wertschöpfungsoptimierung.
Das Modell von Weber, welches in drei Stufen – von der Optimierung der Kostentreiber bis zur voll ausgebauten unternehmensübergreifenden PKR – eine schrittweise Implementierung ermöglicht.
Da sie als "Weichfaktor" einen großen Einfluss auf den Erfolg der Zusammenarbeit hat und somit die objektiven, harten Kennzahlen sinnvoll ergänzt.
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