Diplomarbeit, 2004
107 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Die Einrichtung
3. Zum Begriff der „Qualität“ und der „Qualitätssicherung“
4. Die Befragung – Grundsätzliches zur Methode
4. 1 Vorüberlegungen zur Wahl des Befragungsverfahrens und der Durchführung
4. 2 Ziel und Inhalt der Befragung
4. 3 Die Situation
4. 4 Wahl und Einordnung des Befragungsverfahrens
4. 5 Die Befragten
4. 6 Der Interviewer
4. 7 Der Fragebogen
5. Prozess der Befragung
6. Auswertung der Ergebnisse
6. 1 Auswertung zu Kategorie a)
6. 2 Auswertung zu Kategorie b)
6. 3 Auswertung zu Kategorie c)
6. 4 Auswertung zu Kategorie d)
6. 5 Auswertung zu Kategorie e)
6. 6 Auswertung zu Kategorie f)
6. 7 Auswertung zu Kategorie g)
6. 8 Die letzte Frage
7. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Klientenbefragungen in einer ambulanten Einrichtung für chronisch psychisch Kranke ein geeignetes Instrument darstellen, um die Qualität der Arbeit zu sichern und zu steigern. Dabei liegt der Fokus auf der methodischen Entwicklung eines Fragebogens und der praktischen Erprobung in einem realen Setting, um sowohl die Anwendbarkeit als auch den Erkenntnisgewinn für die Einrichtung zu prüfen.
4. 1 Vorüberlegungen zur Wahl des Befragungsverfahrens und der Durchführung
Eine Befragung sollte grundsätzlich gut vorbereitet werden, damit die Aussagekraft der Ergebnisse möglichst hoch ist. Es muss geklärt werden, was erfragt werden soll und wozu die Ergebnisse verwendet werden. Das Befragungsinstrument oder die Befragungstechnik muss der Situation, den Befragten und dem Interviewer gerecht werden. Im folgenden sollen diese Punkte Schritt für Schritt geklärt werden. Die hier gewählte Abfolge ist in der realen Planungsphase nicht so linear aufeinanderfolgend abgelaufen, sondern hier der Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit geschuldet. Viele Aspekte müssen in Bezug zueinander und in ihrer dann jeweiligen Wirkung aufeinander gedacht werden.
1. Einleitung: Beschreibt den Anlass der Arbeit aus der täglichen Praxis einer ambulanten Einrichtung und definiert die Zielsetzung.
2. Die Einrichtung: Stellt die Beschäftigungstagesstätte (BTS) als Teil eines allgemeinpsychiatrischen Grundversorgungssystems vor.
3. Zum Begriff der „Qualität“ und der „Qualitätssicherung“: Erläutert theoretische Grundlagen von Qualität und diskutiert deren Übertragbarkeit auf soziale Einrichtungen.
4. Die Befragung – Grundsätzliches zur Methode: Detaillierte Darstellung der methodischen Überlegungen zur Befragung, zu den Befragten, dem Interviewer und dem Fragebogen.
5. Prozess der Befragung: Beschreibt den praktischen Ablauf der Ankündigung und Durchführung der Befragung in der Einrichtung.
6. Auswertung der Ergebnisse: Präsentiert die Analyse der erhobenen Daten in verschiedenen Kategorien und diskutiert die Erkenntnisse.
7. Fazit: Reflektiert die Hypothese der Arbeit und bewertet die Anwendbarkeit sowie den Nutzen der Befragung für die Praxis.
Qualitätssicherung, Klientenbefragung, Ambulante Psychiatrie, Sozialarbeit, Fragebogenkonstruktion, Qualitative Sozialforschung, Nutzerzufriedenheit, Einrichtung BTS, Evaluation, Methodik, Interviewführung, Selbsthilfe, Mitbestimmung, Qualität, Versorgungsbereich
Die Arbeit untersucht, ob Klientenbefragungen ein geeignetes Mittel sind, um die Qualität in einer ambulanten Einrichtung für psychisch Kranke zu sichern und weiterzuentwickeln.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Qualitätssicherung, die methodischen Grundlagen von Befragungen in der Sozialen Arbeit sowie die praktische Anwendung und Reflexion dieser Instrumente.
Das Ziel ist zu klären, ob eine Klientenbefragung aussagekräftige Informationen liefert, die zur Qualitätssicherung beitragen können, wobei insbesondere die Durchführbarkeit betrachtet wird.
Es wird eine direkte, verbale und strukturierte Befragung in Form von Interviews durchgeführt, bei denen ein Fragebogen als Instrument dient.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung, der methodischen Planung des Fragebogens sowie der detaillierten Auswertung der Ergebnisse in verschiedenen Kategorien.
Wichtige Begriffe sind Qualitätssicherung, Klientenbefragung, Ambulante Psychiatrie, Sozialarbeit und Nutzerzufriedenheit.
Der Autor wollte die Befragung als externer Forscher durchführen, um eine höhere Teilnahmebereitschaft zu erzielen und ehrlichere Antworten zu erhalten, da Vorbehalte gegenüber Teammitgliedern vermutet wurden.
Durch die neutrale Durchführung des Interviews als externer Student und die Anonymisierung der Fragebögen sowie der Nennung von Mitarbeitern wurde die Vertraulichkeit gewahrt.
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