Doktorarbeit / Dissertation, 2013
295 Seiten, Note: magna cum laude
Diese Dissertation befasst sich mit dem Wandel der Universitätssteuerung in Deutschland. Sie untersucht die Bedingungen, Prozesse und Wirkungen der organisationalen Selbststeuerung an deutschen Universitäten. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, denen Universitäten im Kontext der Wissensgesellschaft, Globalisierung und des Wandels des Staats- und Steuerungsverständnisses gegenüberstehen. Sie beleuchtet, wie diese Herausforderungen die traditionelle Hochschulorganisation in Frage stellen und zu neuen Formen der Steuerung führen.
Die Einleitung führt in das Thema der Dissertation ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Forschungsmethodik dar. Kapitel 2 beleuchtet die Ursachen des Wandels der Universitätssteuerung, indem es neue Anforderungen und Opportunitäten für Hochschulen sowie Defizitdiagnosen zur traditionellen Hochschulorganisation analysiert. Kapitel 3 befasst sich mit der Reform der Hochschul-Governance in Deutschland und untersucht verschiedene Formen der Steuerung, wie staatliche Regulierung, externe Steuerung, akademische Selbstorganisation, hierarchische Selbststeuerung und Wettbewerb. Kapitel 4 stellt den konzeptionellen Hintergrund der Untersuchung dar und diskutiert verschiedene Organisationstheorien sowie das St. Galler Management-Modell, um die Analyse der organisationalen Selbststeuerung an Universitäten zu ermöglichen. Kapitel 5 beschreibt die Anlage und Methodik der Untersuchung, wobei insbesondere das Fallstudiendesign, die Auswahl der Untersuchungseinheiten, die Datenquellen und Erhebungsmethoden sowie das Vorgehen bei der Auswertung im Detail behandelt werden.
Die Dissertation fokussiert auf die Themenfelder Organisationswandel, Universitätssteuerung, Hochschul-Governance, Selbststeuerung, Wettbewerb, Wissensgesellschaft, Globalisierung, Internationalisierung der Wissenschaft, Organisationskultur, Strategie, Strukturen und Fallstudienforschung. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Chancen der organisationalen Selbststeuerung an deutschen Universitäten im Kontext des Wandels der Hochschulorganisation.
Es beschreibt den Übergang von der traditionellen akademischen Selbstverwaltung hin zu einer stärkeren organisationalen Selbststeuerung mit Management-Strukturen (Managerial Governance).
Die Liberalisierung löste eine Reformdynamik aus, die Hochschulautonomie, Wettbewerb, Profilbildung und New Public Management in den Fokus rückte.
Der Begriff beschreibt Universitäten, die eine klare Strategie entwickeln, eigene Entscheidungsstrukturen stärken und als eigenständige Akteure im Wettbewerb auftreten.
Globalisierung und Internationalisierung erhöhen den Wettbewerbsdruck und zwingen Universitäten zur strategischen Positionierung und Kooperation mit externen Partnern.
Die Untersuchung zeigt, dass trotz Ausbau der Selbststeuerung der Charakter der „losen Kopplung“ mit autonomen Professionals im Wesentlichen bestehen bleibt.
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