Bachelorarbeit, 2014
63 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Hintergrund der Landesbasisfallwerte
2.1. Krankenhausvergütungssystem
2.2. Allgemeine Gesetze des Krankenhaussektors
2.3. Der Landesbasisfallwert in den Jahren 2005 bis 2009
2.4. Der Bundesbasisfallwert
3. Datenbeschreibung
3.1. Datenquellen
3.2. Auswahl der Stichprobe
3.3. Abhängige Variable Landesbasisfallwert
3.4. Unabhängige Variable
3.4.1. Jahr
3.4.2. Betten
3.4.3. Bereinigte Kosten pro Fall
3.4.4. Krankenhäuser
3.4.5. Förderung
3.4.6. Fallschwere
3.4.7. Krankenhausfälle
4. Regressionsergebnisse
4.1. Auswahl des geeigneten Modells
4.2. Regressionsmodelle im Überblick
4.3. Ergebnisse Regressionsmodell mit Jahrestrend
4.4. Ergebnisse Regressionsmodell ohne Jahrestrend
4.5. Ergebnisse Regressionsmodell ohne Fallschwere
5. Diskussion und Fazit
Diese Arbeit untersucht die Determinanten, welche die unterschiedliche Vergütung von Krankenhäusern für identisch erbrachte Leistungen in verschiedenen Bundesländern erklären können. Im Fokus steht dabei die Analyse der Landesbasisfallwerte im Zeitraum von 2005 bis 2012 mittels einer Paneldatenregression, um zu prüfen, ob die beobachtete Heterogenität der Bundesländer einen signifikanten Einfluss auf die Vergütungshöhe ausübt.
1. Einleitung
Der Krankenhaussektor ist ein rasant wachsender Markt der enorme finanzielle Mittel braucht um zu bestehen. Interessant ist hierbei nicht unbedingt die Höhe der Ausgaben, sondern wie und warum diese Verteilt werden, also nach welchen Richtlinien die Allokation vollzogen wird (Breyer et al 2005: 353 ff). Der Landesbasisfallwert, als Teil der Krankenhausvergütung steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. In der Vergangenheit, sowie aktuell weißt er in jedem Bundesland eine unterschiedliche Höhe auf und bis jetzt wurde diese Tatsache noch nicht ausreichend erforscht.
Die Unterschiede bzgl. der Höhe der Landesbasisfallwerte sind bemängelt worden als Relikt aus Zeiten der Kostendeckung, als es noch keine DRG – Vergütung bzw. Landesbasisfallwerte gab, sowie als Reaktion auf finanzschwache Krankenkassen, niedrige Lohnniveaus, im Besonderen in den Ostdeutschen Gebieten. Nach der Einführung der Landesbasisfallwerte wurden diese Einflussfaktoren übernommen und nicht wieder angepasst an das neue Vergütungssystem. Daraus resultierten Probleme, insbesondere für Krankenhäuser in Gegenden mit niedrigen Landesbasisfallwerten, diese mussten um am Markt bestehen zu können ihre Kosten radikal minimieren (RWI 2013: S. 21, 73; Fiori et al. 2012: S. 992f).
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der unterschiedlichen Landesbasisfallwerte und Darstellung der Forschungsfrage sowie des Untersuchungszeitraums.
2. Hintergrund der Landesbasisfallwerte: Erläuterung des gesetzlichen Rahmens der Krankenhausfinanzierung und des Vergütungssystems inklusive der Entwicklung des Landes- und Bundesbasisfallwerts.
3. Datenbeschreibung: Vorstellung der verwendeten Datenquellen und der sieben unabhängigen Variablen, die zur Erklärung der Landesbasisfallwerte herangezogen werden.
4. Regressionsergebnisse: Darstellung und Diskussion der Ergebnisse der durchgeführten Paneldatenregressionen mit verschiedenen Modellspezifikationen.
5. Diskussion und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Einordnung der politischen Auswirkungen sowie Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Landesbasisfallwert, Krankenhausvergütung, DRG-System, Paneldatenregression, Fixkostentreiber, Krankenhausfinanzierung, Krankenhausplanung, Fallschwere, CMI, Mengenausweitung, Investitionsförderung, Bundesbasisfallwert, Krankenhausfälle, Effizienz, Krankenhaussektor
Die Arbeit analysiert die Determinanten, die zu unterschiedlichen Landesbasisfallwerten in den deutschen Bundesländern führen, und hinterfragt die Ursachen für diese finanzielle Heterogenität.
Zentrale Themen sind das deutsche Krankenhausvergütungssystem, die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Rolle von Investitionsförderung und die Auswirkungen von Strukturvariablen auf die Basisfallwerte.
Die Forschungsfrage lautet, ob es messbare Determinanten gibt, die die unterschiedliche Vergütung der Krankenhäuser für identisch erbrachte Leistungen zwischen den Bundesländern erklären können.
Es wird eine Paneldatenregression angewandt, wobei spezifisch das Fixed-Effects-Modell genutzt wird, um unbeobachtete Heterogenität der Bundesländer zu kontrollieren.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Datenbeschreibung inklusive der Variablen Jahr, Betten, Kosten pro Fall, Anzahl der Krankenhäuser, Förderung, Fallschwere und Fallzahlen sowie die anschließende Durchführung und Interpretation der Regressionsanalysen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Landesbasisfallwert, Krankenhausvergütung, DRG-System, Paneldatenregression und Krankenhausfinanzierung.
Für das Jahr 2008 liegen in den untersuchten Quellen keine Daten zu den durchschnittlichen Fallschweren der Bundesländer vor, was den Ausschluss dieses Jahres aus bestimmten Modellen notwendig machte.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Landesbasisfallwerte maßgeblich durch politische Entscheidungen und strukturelle Voraussetzungen in den Ländern geprägt sind und die Mengensteuerung bisher nur unzureichend funktioniert.
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