Diplomarbeit, 2003
216 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Entscheidungsfindung und der Rolle der Intuition im Entscheidungsprozess. Das Ziel ist es, die verschiedenen Theorien und Konzepte der Intuition zu untersuchen und deren Bedeutung im Kontext von komplexen Entscheidungsfindungsprozessen aufzuzeigen.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im ersten Teil werden unterschiedliche Entscheidungstheorien im Wandel der Zeit betrachtet. Zudem werden Theorien und Vorstellungen von Intuition aus unterschiedlichen Fachgebieten und Wissenschaftsbereichen, wie Philosophie, Esoterik, Religion und Psychologie, vorgestellt. Der Fokus liegt auf den Funktionen und Charaktertypen der Intuition nach Jung, den Entscheidungstypen nach Malcolm Westcott, sowie verschiedenen Formen und Wahrnehmungsebenen von Intuition.
Der zweite Teil befasst sich mit einer empirischen Untersuchung, die das Forschungsdesign und den Ablauf der Studie, die Erstellung des Fragebogens und die Darstellung der Ergebnisse umfasst. Dabei werden Faktorenanalysen durchgeführt, um die Faktoren der intuitiven Veranlagung, der Entscheidungssituationen und der allgemeinen Entscheidungsstrategien zu identifizieren. Die Ergebnisse der Clusteranalyse und die Diskussion des Einflusses der "weiblichen Intuition" runden diesen Teil ab.
Intuition, Entscheidungsfindung, Entscheidungstheorien, komplexe Entscheidungsprozesse, kognitive Fähigkeiten, empirische Untersuchung, Faktorenanalyse, Clusteranalyse.
Nein, die Arbeit geht davon aus, dass Intuition und Rationalität oft Hand in Hand gehen und gemeinsam zu besseren Entscheidungen führen können.
Heuristiken sind mentale Abkürzungen zur schnellen Entscheidungsfindung, die jedoch zu systematischen Fehlern (kognitiven Verzerrungen) führen können.
Die Forschung betrachtet hierbei unter anderem das enterische Nervensystem („Darmhirn“) und die unbewusste Informationsverarbeitung im Gehirn.
Die empirische Untersuchung zeigt, dass Manager je nach Persönlichkeitstyp und Erfahrung unterschiedlich stark auf intuitive oder rein rationale Strategien setzen.
Die Arbeit untersucht empirisch, ob es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Nutzung von Intuition im Management gibt und diskutiert dieses gängige Stereotyp.
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