Bachelorarbeit, 2014
38 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
Formel zur Berechnung von Treibhausgasen
THG/BIP
BIP/H
H/E
E
Ableitung zur Veränderungsrate
Empirische Grundlage
Berechnung mit Formel
Berechnung der Szenarien
Szenarien der verbesserten Entkopplung
Möglichkeiten zur Beschleunigung der Entkopplung und weitere Überlegungen
Szenarien der Arbeitszeitverkürzung
Maßnahmen und Überlegungen zur Arbeitszeitverkürzung
Szenarien der Kombination beider Faktoren
Kritik
Erweiterung der Formel
E/POP(aktiv)
POP(aktiv)/POP
POP
Berechnung mit der erweiterten Formel
Empirische Basis der Veränderung
Szenario der Verbesserung des Faktors Treibhausgaseffizienz
Szenarien zur Arbeitszeitverkürzung
Szenario der Kombination beider Faktoren
Szenario mit praktikablen Veränderungsraten
Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, unter Verwendung einer mathematischen Dekomposition der Treibhausgasemissionen zu analysieren, inwiefern eine Kombination aus wirtschaftlicher Entkopplung und einer Verkürzung der Arbeitszeit dazu beitragen kann, die ambitionierten Klimaschutzziele der Europäischen Union bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Dabei wird die Forschungsfrage untersucht, welche quantitativen Veränderungen in den relevanten Parametern notwendig sind, um eine Reduktion der Emissionen um 80 % gegenüber dem Basisjahr 1990 zu erzielen.
Einleitung
Die Klimaerwärmung ist eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste, Herausforderung unserer heutigen Zeit. Laut dem aktuellsten Bericht des IPCC kann sich das weltweite Klima, ohne zusätzliche Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, bis zum Jahre 2100 um 5,4°C erhöhen. Ein solcher Klimaanstieg würde mit immensen Risiken für Mensch und Natur einhergehen und unvermeidbare Schäden für das Ökosystem mit sich bringen. Als Beispiele seien hier genannt: Dürreperioden, „Überflutungen, Ozeanerwärmung und -versauerung sowie den daraus resultierenden Verlusten an Biodiversität und Produktivität von Ökosystemen und Landwirtschaft“.
Um gegen diese Folgen anzukämpfen, wurden bereits mehrere internationale Maßnahmen getroffen. Besonders prominent ist das Protokoll von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen aus dem Jahre 1997 oder das erneute Rahmenübereinkommen 2010 in Cancun. Beide Male wurden freiwillige Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen geschaffen, deren Ziel es ist die globale Klimaerwärmung unter einer Grenze von 2°C zu halten. Laut Bericht des IPCC würden diese vereinbarten Emissionsziele jedoch „für eine wirtschaftlich effiziente und kostengünstige Einhaltung der Zwei-Grad-Obergrenze nicht ausreichend [sein]“, da diese zu niedrig angesetzt seien.
Einleitung: Es wird die Relevanz der Klimaerwärmung und die Notwendigkeit internationaler Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen erörtert, um die Zwei-Grad-Grenze einzuhalten.
Formel zur Berechnung von Treibhausgasen: Die Arbeit stellt eine mathematische Dekomposition vor, um die Treibhausgasemissionen in ihre einflussnehmenden Faktoren wie BIP, Arbeitszeit und Beschäftigung zu zerlegen.
Empirische Grundlage: Hier werden die Klimaschutzziele der EU und die bisherigen Trends der Treibhausgasreduktion analysiert, um eine Basis für die Szenarien zu schaffen.
Berechnung mit Formel: Anhand der Daten des letzten Jahrzehnts wird die mathematische Formel angewandt, um die gegenwärtige jährliche Veränderungsrate der Treibhausgasemissionen zu berechnen.
Berechnung der Szenarien: Es werden verschiedene rechnerische Szenarien entwickelt, um die Auswirkungen von Entkopplung und Arbeitszeitverkürzung auf die Treibhausgasemissionen bis 2050 zu simulieren.
Erweiterung der Formel: Die bestehende Formel wird um demografische Variablen wie die Erwerbstätigenquote und Bevölkerungsentwicklung erweitert, um die Prognosegenauigkeit zu erhöhen.
Berechnung mit der erweiterten Formel: Unter Einbeziehung der neuen demografischen Faktoren werden die Szenarien erneut berechnet, um realistischere Pfade zur Erreichung der Klimaziele aufzuzeigen.
Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine Kombination aus Entkopplung und Arbeitszeitverkürzung notwendig ist und betont die Bedeutung politischer Rahmenbedingungen für die Umsetzung.
Klimaschutz, Treibhausgasemissionen, Arbeitszeitverkürzung, Entkopplung, Wirtschaftswachstum, Klimaziele, Europäische Union, Nachhaltigkeit, Treibhausgaseffizienz, Demografischer Wandel, Dekomposition, Prognose, Emissionsreduktion, Umweltpolitik, Work-Life-Balance.
Die Arbeit untersucht, wie durch eine Kombination aus ökonomischer Entkopplung und einer Reduzierung der Arbeitszeit die Klimaschutzziele der EU für das Jahr 2050 erreicht werden können.
Die zentralen Themen sind Klimapolitik, mathematische Modellierung von Emissionsfaktoren, Arbeitszeitgestaltung und die Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens.
Das primäre Ziel ist es, mittels mathematischer Szenarien zu berechnen, welche konkreten Veränderungen in den Produktivitäts- und Arbeitszeitfaktoren erforderlich sind, um eine 80-prozentige Treibhausgasreduktion zu erreichen.
Es wird eine quantitative Methode angewandt, bei der Treibhausgasemissionen in ihre Bestimmungsfaktoren dekomponiert und in einer mathematischen Formel für Szenarioanalysen verwendet werden.
Der Hauptteil umfasst die Herleitung der mathematischen Formel, die empirische Datenauswertung, die Modellierung verschiedener Entkopplungs- und Arbeitszeit-Szenarien sowie eine methodische Erweiterung durch demografische Parameter.
Wesentliche Begriffe sind Treibhausgasreduktion, Entkopplung, Arbeitszeitverkürzung, Klimaziele, EU-Roadmap 2050 und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
Die ursprüngliche Formel berücksichtigte den demografischen Wandel nur unzureichend; die Erweiterung ermöglicht eine präzisere Prognose unter Einbeziehung von Erwerbstätigenquoten und Bevölkerungsentwicklung.
Die Arbeit zeigt auf, dass eine Arbeitszeitverkürzung ein notwendiges, wenngleich anspruchsvolles Werkzeug darstellt, um die Klimaziele zu erreichen, sofern sie durch politische Rahmenbedingungen unterstützt wird.
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