Diplomarbeit, 2004
129 Seiten, Note: 1,3
I. Vorwort
1. Einleitung
2. Entwicklung der Grafikkarte
2.1 Grundlegender Aufbau
2.1.1 Bussystem
2.1.2 Grafikspeicher
2.1.3 RAMDAC
2.2 Technologische Entwicklung
2.2.1 Die Anfänge
2.2.1.1 Erste Grafikkarte
2.2.1.2 Erster Grafikmodus
2.2.1.3 Erste Farbdarstellung
2.2.1.4 „256 Farben“-Darstellung
2.2.1.5 „True Color“-Darstellung
2.2.2 Windows Beschleuniger
2.3 Implementierung von 3D-Funktionalität
3. Die Grafik-Pipeline
3.1 Begriffsdefinition
3.1.1 API
3.1.2 Spaces
3.1.3 Pipelining
3.2 Stufen der Pipeline
3.2.1 Programmstufe
3.2.2 Geometriestufe
3.2.3 Triangle Setup-Stufe
3.2.4 Rendersstufe
4. Analytische Betrachtung zu Echtzeit und CG
4.1 Ansprüche und Wirklichkeit
4.2 Definition „Kinoreif“
4.3 Unterschiede CG-Film und Echtzeit-Rendering
4.4 Beispiel „Final Fantasy“ Präsentationen
5. Echtzeit in der Umsetzung
5.1 Previsualisierung für Film
5.1.1 Kamera und Set
5.1.2 Shader
5.2 Final Frame Rendering
5.3 Visualisierung
5.4 Machinima
5.5 Grafikdemos
5.6 Computerspiele
5.7 Zukünftige Erwartungen
6. Zusammenfassung
Diese Hausarbeit untersucht die aktuelle Echtzeitfähigkeit von Budget-3D-Grafikkarten vor dem Hintergrund der Herstellerversprechen, Hardware könne bereits „kinoreife“ 3D-Grafik liefern. Ziel ist die Definition des Begriffs „kinoreif“ sowie die Analyse der grundlegenden Unterschiede zwischen den Anforderungen im professionellen CG-Filmbereich und denen moderner Echtzeit-Rendering-Systeme.
1. Einleitung
In dieser Arbeit wird die derzeitige Echtzeitfähigkeit von Budget-3D-Grafikkarten analysiert. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Zusage seitens der Hersteller solcher Hardware, die behaupten, dass Hardware bereits dazu in der Lage sei, sogenannte „kinoreife“ Echtzeit-3D Grafik zu bieten.
Die Beschränkung des Themas auf Budget-3D-Grafikkarten ergibt sich zum einen aus dem Anspruch der Hersteller, genau diese Hardware sei zu dieser Leistung im Stande, als auch durch die Tatsache, dass im Bereich der Budget-3D-Grafikkarten die kürzesten Innovationszyklen vorherrschen. Der Markt verändert sich schnell und erlaubt auf lange Sicht keine Fehler, wenn ein Grafik-Hardware-Hersteller erfolgreich sein möchte.
Unerlässlich zur Analyse und zum Verständnis des Ergebnisses der Arbeit ist es, die grundsätzlichen Abhängigkeiten der 3D-Grafik-Hardware von den anderen Komponenten eines Computersystems zu kennen sowie einen Einblick in die Entwicklung der Gesamtarchitektur zu bekommen. Diese Gesamtarchitektur beeinflusst die Leistungsfähigkeit der Grafik-Hardware und ist somit Teil des Echtzeit-Render-Prozesses. Zusätzlich ist diese wiederum ein wichtiger Teil der Entwicklung der Grafik-Hardware selbst, die für den heutigen Stand der Budget-3D Grafikkarten verantwortlich ist.
Der Anspruch „kinoreifer“ Echtzeit-3D-Grafik verlangt nach einer Definition, die anhand einer Analyse der CG-Kinofilme der letzten Jahre von den „Blue Sky Studios“, „Pixar“, „PDI/ Dreamworks“ und „Square Pictures“ formuliert wird. Diese Definition ermöglicht anschliessend eine Analyse der Echtzeitfähigkeit mittels Betrachtung der unterschiedlichen Anforderungen in den Bereichen Echtzeit-Rendering und CG-Kinofilm-Rendering.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Echtzeitfähigkeit von Budget-Grafikkarten und Zielsetzung der Arbeit.
2. Entwicklung der Grafikkarte: Historische Darstellung der technologischen Meilensteine und der Hardware-Architektur seit den 1970er Jahren.
3. Die Grafik-Pipeline: Detaillierte Erläuterung der Verarbeitungsschritte von 3D-Daten bis hin zur fertigen Bildausgabe.
4. Analytische Betrachtung zu Echtzeit und CG: Kritische Untersuchung der Diskrepanz zwischen Echtzeit-Grafik und computergenerierten Filmen sowie Definition von „kinoreif“.
5. Echtzeit in der Umsetzung: Diskussion praktischer Anwendungsbereiche wie Previsualisierung, Final Frame Rendering und Machinima.
6. Zusammenfassung: Fazit der Untersuchung und Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
Budget-3D-Grafikkarten, Echtzeit-Rendering, Grafik-Pipeline, Kinoreife Grafik, CG-Kinofilm, GPU, T&L, Shader, Shader-Instruktionen, Geometrie, Texturierung, Bussystem, PC-Hardware, Technologische Entwicklung.
Die Arbeit analysiert die Leistungsfähigkeit von preisgünstigen 3D-Grafikkarten im Hinblick auf deren Echtzeitfähigkeit und hinterfragt die Werbeaussagen der Hersteller über „kinoreife“ Grafikdarstellung.
Die Themen umfassen die Hardwareentwicklung von Grafikkarten, die Funktionsweise der 3D-Grafik-Pipeline sowie den Vergleich zwischen Echtzeit-Rendering und hochkomplexem Rendering für Kinofilme.
Ziel ist es, eine Definition für „kinoreife“ 3D-Grafik zu finden und zu überprüfen, inwieweit die heute erhältliche Consumer-Hardware diesen Ansprüchen gerecht werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden analytischen Betrachtung der technischen Abhängigkeiten sowie einer Aufarbeitung der Hardware-Historie und des aktuellen Stands der Technik.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung der Grafikhardware, die schrittweise Funktionsweise der 3D-Pipeline sowie eine vergleichende Analyse zwischen Echtzeit- und Film-Rendering.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Echtzeit-Rendering, Budget-Grafikkarten, GPU-Leistung, Grafik-Pipeline, CG-Qualität und technologische Innovation charakterisieren.
Hauptunterschiede liegen in der Render-Dauer pro Bild, der Datenmenge, der Komplexität der Geometrie sowie der Genauigkeit der physikalischen Simulationen und Beleuchtung, die im Film-Bereich nicht durch Zeitvorgaben eingeschränkt sind.
Die Hardware-Architekturen sind aktuell noch auf eine schnelle Bildrate bei moderaten Datenmengen optimiert, während für echte Filmqualität enorme Datenmengen und langwierige, rechenintensive Berechnungsverfahren erforderlich sind.
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