Studienarbeit, 2014
78 Seiten
1. Grundlagen und Fakten
1.1 Definition Freihandelsabkommen
1.2 Sinn des transatlantischen Freihandelsabkommens
1.3 Vorteile des Abkommens
1.4 Nachteile des Abkommens
2. Handelsmodifikationen und Marktbedingungen
2.1 Standards und Regularien im technologischen Bereich
2.2 Hormone und Antibiotika in US-Lebensmitteln
2.3 Chemische Zusätze in der US-Agrarindustrie
2.4 Gentechnisch manipulierte US-Produkte
3. Neue Regularien für den Finanzsektor
3.1 Das Klagerecht für internationale Konzerne
3.2 Die Investorenschutzklage
3.3 Schiedsgerichte und Schiedsstellen
4. Wirtschaftliche und demokratische Veränderungsprozesse
4.1 Die Schiefergasförderung mittels Fracking
4.2 Milliardengewinne der Unternehmen dank TTIP
4.3 Demokratisches Mitspracherecht unerwünscht
4.4 Top Secret - Geheime Verhandlungen
4.5 Bürgerlicher Konsens und faktischer Nutzen des TTIP
4.6 Freihandelsabkommen contra Protektionismus
4.7 Kunterbunte TTIP Studien und die graue Wirklichkeit
5. Schlussbetrachtungen und Fazit
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf verschiedene Wirtschaftssektoren, beleuchtet kritisch die Interessen von US-Konzernen sowie die Ängste europäischer Verbraucher und hinterfragt die Transparenz und demokratische Legitimation der geheimen Verhandlungsprozesse.
2.2 Hormone und Antibiotika in US-Lebensmitteln
Ein Großteil der Amerikaner ist im Gegensatz zu vielen Europäern oftmals weder entsprechend informiert noch wollen diese wirklich so genau wissen, welche Güte die täglich verzehrten Lebensmittel tatsächlich besitzen. Die meist günstigen Preise täuschen rasch darüber hinweg, dass Mahlzeiten Inhaltsstoffe beherbergen, die alles andere als gesundheitsfördernd sind. Kaum verwunderlich, das die Einfuhr dieser Lebensmittel in andere Länder der Welt oftmals verboten ist. Bislang zumindest. Das dem Körper durch ungesunde Ernährung kein Gefallen getan wird, sollte jedem bewusst sein. Das gerade in diesem Zusammenhang die Gesundheit der Amerikaner bei weitem unterhalb der aller anderen industrialisierten Länder rangiert, müsste daher eigentlich bereits zu denken geben. Gleichzeitig steigen die Krankheitsraten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten seit Jahren kontinuierlich. Ein Zeichen falscher und vor allem schlechter Ernährung durch ungesunde, teils sogar toxische Produkte, wie zahlreiche Experten der Foodwatch unlängst herausgefunden haben.
1. Grundlagen und Fakten: Definition und Zielsetzung des Freihandelsabkommens sowie eine erste Gegenüberstellung der strategischen Vorteile und Bedenken.
2. Handelsmodifikationen und Marktbedingungen: Analyse der technischen und agrarwirtschaftlichen Standards, insbesondere im Hinblick auf Lebensmittelzusatzstoffe und Gentechnik.
3. Neue Regularien für den Finanzsektor: Erörterung der Auswirkungen von Investorenschutzklagen und der Problematik privater Schiedsgerichte.
4. Wirtschaftliche und demokratische Veränderungsprozesse: Betrachtung der Auswirkungen von Fracking, der Lobbyinteressen und der mangelnden Transparenz bei den Verhandlungen.
5. Schlussbetrachtungen und Fazit: Zusammenfassende kritische Bewertung der Erfolgsaussichten und der Auswirkungen des Abkommens auf Gesellschaft und Politik.
TTIP, Freihandelsabkommen, Verbraucherschutz, US-Lobby, Investorenschutz, Schiedsgerichte, Transparenz, Gentechnik, Lebensmittelindustrie, Handelshemmnisse, Wirtschaftsmodifikationen, Industriestandards, Demokratische Kontrolle, Agrarwirtschaft, Wachstumsprognosen.
Die Publikation befasst sich kritisch mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und dessen Auswirkungen auf die europäische und amerikanische Wirtschaft sowie Gesellschaft.
Die Schwerpunkte liegen auf Handelsbarrieren, Standards in der Nahrungsmittel- und Technologiebranche, dem Investorenschutz sowie demokratischen Defiziten in den Verhandlungen.
Das Ziel ist eine informative Analyse der weltwirtschaftlichen Veränderungsprozesse durch das TTIP und eine Untersuchung der gegensätzlichen Erwartungen von US-Konzernen und EU-Konsumenten.
Es handelt sich um eine informative Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung von Fachliteratur, Wirtschaftsdaten und aktuellen Berichten basiert.
Der Hauptteil analysiert detailliert Marktbedingungen, neue Regularien für den Finanzsektor, die Folgen gentechnischer und chemischer Verfahren sowie die geheimen Verhandlungsstrukturen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Freihandelsabkommen, Verbraucherschutz, Schiedsgerichte und demokratische Transparenz beschreiben.
US-Agrarkonzerne drängen darauf, europäische Standards abzusenken, um Produkte wie hormonbehandeltes Fleisch oder gentechnisch veränderte Lebensmittel leichter in die EU zu exportieren.
Kritiker bemängeln, dass Schiedsgerichte Investoren erlauben, nationale Gesetze und demokratische Entscheidungen zu umgehen, ohne dass eine Revision möglich ist.
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