Bachelorarbeit, 2014
87 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Gesamtentwicklung
2.1 Betrachtung der nominalen Werte
2.2 Betrachtung der Mengen und Preise
2.2.1 Methodik
2.2.2 Der Zeitraum von 1991 bis 1999
2.2.3 Der Zeitraum von 1999 bis 2005
2.2.4 Der Zeitraum von 2005 bis 2010
3 Deutscher Außenhandel und Bruttoinlandsprodukt
3.1 Außenhandels- und BIP-Wachstum
3.2 Exportquote und Importquote
3.2.1 Methodik
3.2.2 Entwicklung
3.2.3 Internationaler Vergleich und Implikationen
3.3 Offenheitsgrad
3.4 Außenhandelssaldo und Wirtschaftsleistung
3.5 Beitrag des Außenhandels zum Wachstum
4 Internationaler Kontext
4.1 Deutschlands Rang unter den Exportnationen
4.2 Exkurs: Der Einfluss von Wechselkursänderungen
4.3 Der deutsche Export je Einwohner
4.4 Deutschlands Rang unter den Importnationen
4.5 Exportperformance
4.5.1 Zweck und Methodik
4.5.2 Die Entwicklung von 1995 bis 2000
4.5.3 Die Entwicklung von 2000 bis 2010
5 Regionale Entwicklung
5.1 Überblick
5.1.1 Ländergruppen
5.1.2 Die wichtigsten Exportdestinationen
5.1.3 Die wichtigsten Importursprungsländer
5.2 Europa
5.2.1 Die EU-15-Staaten
5.2.2 Neue EU-Mitgliedsstaaten
5.2.3 Nicht-EU-Mitgliedsstaaten
5.3 Asien
5.3.1 Japan
5.3.2 Volksrepublik China
5.3.3 Weitere wichtige asiatische Handelspartner
5.3.4 Außenhandelssaldo
5.4 Amerika
5.5 Diversifizierung
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert die strukturelle Entwicklung der deutschen Importe und Exporte im Zeitraum von 1991 bis 2010. Das primäre Ziel ist es, die wesentlichen Trends des deutschen Außenhandels im Kontext der zunehmenden Globalisierung und weltwirtschaftlicher Ereignisse aufzuzeigen sowie die veränderten Bedeutungen einzelner Handelspartner für die deutsche Volkswirtschaft herauszuarbeiten.
2.2.1 Methodik
Die Entwicklung der nominalen, das heißt tatsächlichen Ausfuhr- bzw. Einfuhrwerte wird sowohl von Mengenänderungen, als auch von Preisschwankungen beeinflusst. Folglich vermittelt sie für sich betrachtet noch keine nützlichen Erkenntnisse über die eigentliche Bewegung der ein- und ausgeführten Mengen einerseits und der Durchschnittswerte (Preise) andererseits. Da die Kenntnis dieser beiden Entwicklungen allerdings von einiger Bedeutung für die Beurteilung der Entwicklung des Außenhandels ist, folgt an dieser Stelle eine separate Betrachtung der Mengen- und Preisentwicklung im Außenhandel. Im einfachsten Fall könnte eine solche Untersuchung anhand der im Außenhandel bewegten Massen (in Tonnen) erfolgen. Allerdings wäre eine Summierung aufgrund der Inhomogenität der gehandelten Waren nicht sinnvoll, da Güter mit einem hohen Stückgewicht das Gesamtergebnis dadurch entscheidend beeinflussen können, dass sie die Mengenbewegungen höherwertiger, aber leichterer Gütergruppen überdecken. Dies wäre beispielsweise bei Blei und Kaviar der Fall. Aus diesem Grund berechnet das Statistische Bundesamt in regelmäßigen Abständen Volumen- und Preisindizes.
Der Volumenindex (nach Laspeyres) stellt das Ein- bzw. Ausfuhrvolumen in Preisen eines Basisjahres dar. Er spiegelt folglich die von Durchschnittswertveränderungen (Preisveränderungen) bereinigte Außenhandelsentwicklung wider.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die globalen Entwicklungen des deutschen Außenhandels seit der Wiedervereinigung ein und definiert das Untersuchungsziel sowie den methodischen Rahmen der Arbeit.
2 Die Gesamtentwicklung: In diesem Kapitel wird die nominale Entwicklung von Exporten und Importen dargestellt und die Notwendigkeit von Mengen- und Preisindizes für eine tiefergehende Analyse erläutert.
3 Deutscher Außenhandel und Bruttoinlandsprodukt: Hier wird das Verhältnis zwischen Außenhandel und BIP untersucht, um die wachsende Bedeutung des Außenhandels für die inländische Wertschöpfung sowie dessen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum zu bewerten.
4 Internationaler Kontext: Dieses Kapitel ordnet Deutschlands Position im Welthandel ein und analysiert die Exportperformance sowie den Einfluss externer Faktoren wie Wechselkursveränderungen.
5 Regionale Entwicklung: Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf der Bedeutung einzelner Länder und Ländergruppen für den deutschen Außenhandel und der regionalen Diversifizierung der Warenströme.
6 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und skizziert die Entwicklung des deutschen Außenhandels über das Jahr 2010 hinaus.
Außenhandel, Export, Import, Bruttoinlandsprodukt, Außenhandelsquote, Welthandel, Globalisierung, Exportperformance, Exportweltmeister, Europäische Union, BRIC-Staaten, Warenhandel, Warenströme, Konjunktur, Wirtschaftswachstum.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Exporte und Importe der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von 1991 bis 2010.
Zentrale Themen sind die nominale Gesamtentwicklung des Außenhandels, die Korrelation mit dem BIP, die Position Deutschlands im globalen Vergleich sowie die regionalen Verschiebungen im Außenhandel.
Das Ziel ist es, einen Überblick über wesentliche Trends im deutschen Außenhandel zu geben und zu zeigen, wie sich die Bedeutung von Handelspartnern und die deutsche Außenhandelsorientierung in diesem Zeitraum gewandelt haben.
Die Autorin verwendet eine deskriptive Datenanalyse, gestützt auf offizielle Daten des Statistischen Bundesamts sowie internationale Datenbanken (WTO, Weltbank), und nutzt Preis- und Volumenindizes sowie Kennzahlen zur Exportperformance.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Gesamtentwicklung, die Untersuchung des Außenhandels im Verhältnis zum BIP, eine internationale Einordnung sowie eine detaillierte regionale Analyse der Handelspartner.
Außenhandel, Export, Import, Exportweltmeister, Globalisierung und BIP sind die prägenden Begriffe.
Das Jahr 1991 dient als Ausgangspunkt, da erst ab diesem Zeitpunkt detaillierte und vergleichbare Außenhandelsdaten für das wiedervereinigte Deutschland vorliegen.
Insbesondere Rohölpreise beeinflussen die Exportperformance, da sie durch preisunelastische Nachfrage die Handelsbilanz verzerren und den Marktanteil von Ländern mindern, die keine Rohstoffe exportieren.
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