Bachelorarbeit, 2014
66 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Grundlagen des Projektmanagements
2.1 Das Projekt
2.1.1 Projektbegriff
2.1.2 Projektziele
2.1.3 Projektelemente
2.1.4 Projektarten und deren Anwendungen
2.2 Das Projektmanagement
2.2.1 Begriffsverständnis und Definitionen
2.2.2 Ziele eines Projektmanagements
2.2.3 Phasenplanung
2.2.3.1 Initiierung
2.2.3.2 Definition
2.2.3.3 Planung
2.2.3.4 Steuerung
2.2.3.5 Abschluss
3. Qualitätsmanagement in Projekten
3.1 Grundlagen
3.2 Qualitätsmanagement im Projektmanagement
4. Grundlagen des Controllings
4.1 Begriffsverständnis und Definitionen
4.2 Controllingintensionen
5. Die Integration des Projektcontrollings
5.1 Der Projektcontrollingbegriff
5.2 Ziele im Projektcontrolling
5.3 Projektcontrollinginstrumente
5.3.1 Operative Instrumente
5.3.1.1 Kostenrechnungsinstrumente
5.3.1.2 Soll-Ist-Vergleich und Earned Value Analysis
5.3.1.3 Fertigstellungsgradermittlung
5.3.2 Strategische Instrumente
5.3.2.1 Frühwarn- und Risikomanagement
5.3.2.2 Meilensteintrendanalyse
5.3.2.3 Aufwand-Nutzen-Schätzung
5.3.2.4 SWOT-Analyse
5.3.2.5 Fehler-Möglichkeiten und Einflussanalyse
5.3.2.6 Machbarkeitsanalyse
5.3.2.7 Business Case
5.3.2.8 Projektbeurteilung
5.4 Integration in die Projektmanagementphasen
5.4.1 Initiierung
5.4.2 Definition
5.4.3 Planung
5.4.4 Steuerung
5.4.5 Abschluss
6. Schlussfolgerung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten einer synergetischen Verzahnung zwischen Projektmanagement und Controlling zu analysieren. Sie untersucht, wie ein in den Projektlebenszyklus integriertes Projektcontrolling als unterstützendes Subsystem fungieren kann, um die Komplexität heutiger Projektanforderungen zu bewältigen und den Projekterfolg durch eine fundierte Überwachungs- und Steuerungsfunktion nachhaltig zu sichern.
2.2.3 Phasenplanung
Wie im Abschnitt 2.2.1 bereits erwähnt, werden die innerhalb eines Projektes zum Ziel führenden Tätigkeiten und Prozesse, im Projektmanagement in die Phasen zeitlich, logisch und sachlich eingegliedert. Jedoch wird zwischen Projektmanagementphasen und Projektphasen unterschieden. Die Ersteren werden nach der DIN-Norm eines idialtypischen Projektablaufes beschrieben. Die Einteilung „orientiert sich an den logisch zusammenhängenden Aktivitäten des Projektmanagements.“ Nach DIN 69901-2, werden alle Projektmanagementprozesse in ein universelles Fünf-Phasenmodell bzw. Standardprozessmodell unterteilt. Dieses besteht aus den Normphasen Initialisierung, Definition, Planung, Steuerung und Abschluss. Des Öfteren, wird in der Literatur die Einteilung eines Projektablaufes erweitert, oder die Phasen werden anders benannt. Selbst der Begriff “Projektphase“, kann in mancher Literatur auf eine Projektmanagementphase hindeuten. Die Projektphasen wiederum, verlaufen innerhalb der Projektmanagementphasen und variieren sehr stark nach der Charakteristik, Art und Umfang des Projektes. Auch die jeweilige Branche eines Unternehmens, ist für die projektspezifischen Anforderungen entscheidend. Für Projektphasen gibt es keine Norm, aber sie „unterteilen den Projektlebenszyklus in zeitlich zusammenhängende Abschnitte und spiegeln so den Projektverlauf mit den inhaltlichen Aktivitäten aus Sicht der jeweiligen Organisation wider.“ Als Norm können Richtlinien, wie die Konzeption, Produktentwicklung, Beschaffung, Abnahme und Serienübergabe, als Projektphasen aus der Automobilbranche definiert werden.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Komplexität der Projektarbeit und begründet die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von Projektmanagement und Controlling.
2. Grundlagen des Projektmanagements: Erläutert die zentralen Begriffe, Ziele und die phasenorientierte Strukturierung von Projekten nach DIN-Normen.
3. Qualitätsmanagement in Projekten: Analysiert die Rolle von Qualitätsmanagement-Standards wie der ISO 9001 und ISO 10006 für den Projekterfolg.
4. Grundlagen des Controllings: Definiert die Aufgaben des Controllings als Führungssubsystem und stellt operative sowie strategische Steuerungsinstrumente vor.
5. Die Integration des Projektcontrollings: Bildet den Kern der Arbeit durch die methodische Verknüpfung von Controlling-Instrumenten mit den einzelnen Projektmanagementphasen.
6. Schlussfolgerung: Reflektiert die theoretischen Erkenntnisse und kontrastiert diese mit den Herausforderungen der betrieblichen Praxis.
Projektmanagement, Projektcontrolling, Integration, Projektphasen, DIN 69901, Qualitätsmanagement, Earned Value Analysis, Projektsteuerung, Risikomanagement, Meilensteintrendanalyse, Prozessorientierung, Unternehmenssteuerung, Projekterfolg, Soll-Ist-Vergleich, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und prozessualen Integration von Controlling-Funktionen in den Projektmanagement-Lebenszyklus, um die Projektabwicklung effizienter und transparenter zu gestalten.
Zentrale Felder sind die Grundlagen des Projektmanagements, die Einbindung von Qualitätsstandards sowie eine umfassende Systematik operativer und strategischer Controlling-Instrumente.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Verzahnung von Projektmanagement und Controlling Fehlsteuerungen minimiert und der Projekterfolg messbar gesteigert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und dem Vergleich etablierter Standards, insbesondere der DIN-Normen 69901 und der IPMA Competence Baseline.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen für Controlling und Projektmanagement sowie die detaillierte Darstellung der Teilprozessintegration über die fünf Projektphasen.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Projektcontrolling, Integration, Projektphasen, DIN 69901, Risikomanagement und Wirtschaftlichkeit.
In dieser Phase werden die Weichen für die spätere Projektdurchführung gestellt; eine frühzeitige Integration erlaubt es, Risiken zu identifizieren und Planwerte präzise festzulegen, was die spätere Steuerung signifikant erleichtert.
Die Art des Projekts (z.B. Routine- vs. Pionierprojekt) bestimmt die benötigte Intensität und die Wahl der Controlling-Instrumente; komplexe und neuartige Projekte erfordern hierbei ein weitaus differenzierteres Risikomanagement.
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