Bachelorarbeit, 2012
35 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Trainingswissenschaftliche Grundlagen zur Trainingsplanung
2.1 Zyklisierung des sportlichen Trainings
2.1.1 Trainingseinheit
2.1.2 Mikrozyklus
2.1.3 Mesozyklus
2.1.4 Makrozyklus
2.2 Arbeitsschritte der Trainingsplanung
3. Das Anforderungsprofil im Tennis
3.1 Rahmenbedingungen des Tennissports
3.2 Komponenten sportlicher Leistungsfähigkeit im Tennis
3.2.1 Psychische Fähigkeiten
3.2.2 Koordinative Fähigkeiten
3.2.3 Konstitution, Technik und Taktik
3.2.4 Kondition
4. Trainingsplanung im Leistungstennis
4.1 Planung des Makrozyklus
4.2 Planung der Mesozyklen
4.3 Planung der Mikrozyklen
4.4 Planung der Trainingseinheiten
5. Zukünftige Entwicklung des Leistungstennis
5.1 Wo geht der Weg womöglich hin?
5.2 Konsequenzen für die Trainingsplanung
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung der Trainingsplanung im Leistungstennis mit besonderem Fokus auf den Bereich der Kondition. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Methode der Zyklisierung sportliche Leistungsfähigkeit zielgerichtet entwickelt und über ein ganzjähriges Wettkampfjahr strukturiert werden kann.
2.1.2 Mikrozyklus
Der Mikrozyklus stellt die nächst höhere Planungsebene dar. Er setzt sich aus mehreren Trainingseinheiten zusammen und wird meist als Wochenzyklus realisiert. Der Mikrozyklus hat die Funktion, ein optimales Verhältnis von Beanspruchung und Erholung zwischen den einzelnen Trainingseinheiten zu schaffen. Rückblickend zum Hauptteil der Trainingseinheit lässt sich also festhalten, dass dieser von der jeweiligen Intention bzw. Zielstellung des Mikrozyklus abhängt. Dient der Mikrozyklus der Regeneration, so sind auch die Belastungen der einzelnen Trainingseinheiten dementsprechend anzupassen. (vgl. Olivier et al., 2008, S. 69f.; vgl. Schnabel et al., 2008, S. 421). Da im Leistungssport eine Vielzahl an Trainingseinheiten innerhalb eines Mikrozyklus stattfinden, muss beachtet werden, dass Trainingsbelastungen sich auf die jeweiligen Funktionssysteme auswirken. Für die Planung ist es deshalb entscheidend, diese Anpassungsvorgänge genau zu kennen, um genügend Zeit zur Regeneration einzuplanen. Weiter ist darauf zu achten, ungünstige Verbindungen von Trainingseinheiten zu vermeiden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation im internationalen Tennis und leitet zur Forschungsfrage über, wie Trainingsplanung und Zyklisierung langfristigen Erfolg und Leistungsentwicklung ermöglichen können.
2. Trainingswissenschaftliche Grundlagen zur Trainingsplanung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Basismodelle des sportlichen Trainings sowie die verschiedenen Zyklen und Arbeitsschritte der Trainingsplanung.
3. Das Anforderungsprofil im Tennis: Es werden die spezifischen Rahmenbedingungen des Tennissports sowie die psychischen, koordinativen und konditionellen Komponenten der Leistungsfähigkeit analysiert.
4. Trainingsplanung im Leistungstennis: Hier wird die praktische Anwendung der Zyklisierung auf den Turnierkalender eines Tennisprofis sowie die Planung konkreter Trainingseinheiten am Beispiel von Barbara Schett detailliert dargestellt.
5. Zukünftige Entwicklung des Leistungstennis: Dieses Kapitel prognostiziert die Entwicklung des Tennisspiels hin zu mehr Schnelligkeit und Aggressivität und diskutiert die Konsequenzen für eine moderne Trainingsplanung.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit der Zyklisierung zusammen und betont, dass Konditionstraining ein dynamischer, ganzjähriger Prozess zur Vermeidung von Überlastung und Verletzungen sein muss.
Trainingsplanung, Leistungstennis, Konditionstraining, Zyklisierung, Mikrozyklus, Mesozyklus, Makrozyklus, Periodisierung, Leistungsfähigkeit, Athletik, Trainingswissenschaft, Turnierplanung, Regeneration, Belastungssteuerung, Tennis.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Trainingsplanung im professionellen Tennis und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die konditionelle Vorbereitung der Athleten.
Die zentralen Themen umfassen die trainingswissenschaftlichen Grundlagen der Zyklisierung, das spezifische Anforderungsprofil des Tennissports sowie die praxisnahe Planung von Trainingseinheiten und Zyklen im Profibetrieb.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine zyklische Trainingsplanung dazu beitragen kann, die Leistungsfähigkeit eines Tennisprofis über ein ganzjähriges und turnierintensives Jahr hinweg optimal zu steuern.
Die Arbeit nutzt eine trainingswissenschaftliche Literaturanalyse und verknüpft diese mit Modellen der Zyklisierung, um die Übertragbarkeit auf die spezifischen Anforderungen des Leistungstennis zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Trainingsplanung, die Analyse tennisspezifischer Anforderungen (Koordination, Psyche, Kondition) und eine konkrete, beispielhafte Trainingsplanung für einen Profi.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Trainingsplanung, Leistungstennis, Zyklisierung, Konditionstraining und Belastungssteuerung charakterisiert.
Da sich das Spiel in der Weltspitze durch kürzere Ballwechsel und ein höheres Tempo auszeichnet, rücken Start- und Explosivkraft sowie die Schnelligkeit noch stärker in den Fokus der Trainingsplanung.
Ohne ergänzendes Konditionstraining während der Turnierphasen würde ein massives Belastungsdefizit entstehen, da die reinen Wettkampfmatches nicht ausreichen, um das hohe Niveau der athletischen Leistungsfähigkeit zu halten.
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