Diplomarbeit, 2013
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen und Definitionen
2.1 Dokumente
2.1.1 Dokumentenmerkmale
2.1.2 Elektronische Dokumentenarten
2.1.3 Dokumenten-Management-Zyklus
2.2 „Papierloses Büro“ und „Dokumenten-Management-System“
2.3 Bedeutung von Papier
2.3.1 Eigenschaften von Papier
2.3.2 Papier und Psyche
2.3.3 Rechtliche Betrachtung
3 Dokumenten-Management in der Praxis
3.1 Organisation und Administration von Dokumenten-Prozessen
3.2 Papier-Dokumente entlang der Wertschöpfungskette
3.3 Geschäftsprozesse und Dokumenten-Management-Systeme
3.3.1 Prozessbetrachtung: klassischer zentraler Posteingang
3.3.2 Prozessoptimierung: papierloser zentraler Posteingang
3.4 Architektur von Dokumenten-Management-Systemen
3.5 Aufbau von Dokumenten-Management-Systemen
3.5.1 Hardware
3.5.1.1 Eingabemodul
3.5.1.2 Archivierungsmodul
3.5.1.3 Ausgabemodul
3.5.2 Software
3.5.2.1 Eingabemodul
3.5.2.2 Archivierungsmodul
3.5.2.3 Ausgabemodul
3.5.2.4 Workflowmodul
3.6 Dokumenten-Management in der Cloud
4 Bewertung (Chancen / Ziele / Gefahren)
4.1 Wirtschaftlichkeit einer Dokumenten-Management-Lösung
4.1.1 Kosten
4.1.2 Nutzen
4.1.3 Kosten und Nutzen im Verhältnis: Return on Investment
4.1.4 Einschätzung von Kosten und Potentialen
4.2 Ökologische Aspekte
4.3 Akzeptanz der Nutzer
4.3.1 Einführungsprojekt
4.3.2 Schulungsmaßnahmen
4.3.3 Echtbetrieb
4.4 Erfahrungen von Unternehmen
4.4.1 Schenker & CO AG
4.4.2 Sky Deutschland AG
4.4.3 Einhell Germany AG
4.4.4 Bank of America
4.4.5 Gründe für nicht erreichte Projektziele
5 Schluß
5.1 Fazit
5.2 Resümee: papierloses Arbeiten
5.3 Limitation (zukünftige Forschungsaufträge)
Die Diplomarbeit untersucht die Herausforderungen und Potenziale beim Übergang vom papierbasierten zum papierlosen Büro durch den Einsatz moderner Dokumenten-Management-Systeme (DMS). Ziel ist es, die organisatorischen, technischen und psychologischen Aspekte sowie die Wirtschaftlichkeit und ökologische Relevanz dieses Wandels in der Praxis zu analysieren.
2.3.1 Eigenschaften von Papier
Papier ist informativ. Wie bereits vorher erörtert, kann ein Dokument – in diesem Falle physikalisch auf Papier vorhanden – unterschiedlichste Arten an Daten und Informationen tragen (Texte, Bilder, Tabellen, Diagramme, …). Auch Mischformen sind möglich.
Papier ist einfach. Mit simpelsten Mitteln, beginnend bei einem einzelnen Stift, können Schriftstücke geändert, überarbeitet oder Informationen durch Markierungen hervorgehoben werden.
Papier ist mobil. Es kann fast überall verwendet werden. Die Zugriffszeit, also die Zeit zwischen der Entscheidung ein Stück Papier zu lesen bzw. zu überarbeiten, bis hin zur Ausführung des Vorhabens, liegt bei wenigen Sekunden. Änderungen sind direkt gespeichert. Ebenfalls schnell sind Blätter wieder in einer Tasche verschwunden.
Papier ist günstig. Der Preis einer Standard-Seite DIN A4-Papier liegt bei wenigen Cent. Im Gegensatz zu einem elektronischen Dokument wird zur Betrachtung eines Papier-Dokuments keine weitere Ausstattung wie z. B. PC, Notebook oder Tablet-Computer benötigt.
Papier ist kommunikativ. Mit Papier können Informationen persönlich oder postalisch weitergegeben werden. Fast jeder kann mit dem Medium umgehen. Wissensstand und Alter spielen dabei eine untergeordnete Rolle, denn es genügen zum Lesen, Schreiben und ggf. Zeichnen auf Papier Fähigkeiten, über die – abgesehen von der Sprachbarriere – die meisten Menschen in unserem Umfeld über Generationen hinweg verfügen.
Papier ist stabil. Es unterliegt zwar einem Alterungsprozess, dieser ist im Vergleich zu elektronischen Geräten, die bei Dateien als Lesehilfe verwendet werden müssen, jedoch eher zu vernachlässigen, denn viele genormte Papierklassen haben eine Alterungsbeständigkeit von über 100 Jahren. Ebenfalls kann es unter widrigen Bedingungen – wie oben angemerkt z. B. in Produktionsumgebungen – bis zu einem gewissen Grad Staub und Feuchtigkeit trotzen. Elektronische Standard-Geräte haben hier mitunter Schwierigkeiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung des Papiers ein und beleuchtet, warum trotz der Verbreitung von IT der Papierverbrauch weiter ansteigt, was die Notwendigkeit von Dokumenten-Management-Systemen begründet.
2 Grundlagen und Definitionen: In diesem Kapitel werden Begriffe wie Dokumente und DMS präzise definiert, die physische und psychologische Bedeutung von Papier erläutert sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Archivierung in Deutschland dargestellt.
3 Dokumenten-Management in der Praxis: Dieser Abschnitt beschreibt die organisationale Einbindung von DMS in Geschäftsprozesse, die technische Architektur sowie den modularen Aufbau von Hard- und Softwarekomponenten.
4 Bewertung (Chancen / Ziele / Gefahren): Hier erfolgt eine kritische Analyse der Wirtschaftlichkeit, ökologischer Aspekte sowie der entscheidenden Rolle der Nutzerakzeptanz und der Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis bei der DMS-Einführung.
5 Schluß: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, bewertet das Potenzial des papierarmen Büros und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Papierloses Büro, Dokumenten-Management-System, DMS, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Archivierung, Wirtschaftlichkeit, Return on Investment, ROI, Nutzerakzeptanz, Papierverbrauch, Workflowmodul, Compliance, Dokumenten-Lebenszyklus, IT-Strategie.
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des papierlosen Büros und analysiert, wie Unternehmen durch den Einsatz von Dokumenten-Management-Systemen (DMS) Prozesse effizienter gestalten können.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Bedeutung von Dokumenten, die praktische Integration von DMS, die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, ökologische Auswirkungen des Papierverbrauchs sowie Faktoren der Nutzerakzeptanz.
Das Ziel ist die Erforschung der Potenziale von DMS zur Reduktion von Papieraufkommen und die Identifikation von kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung dieser Technologien.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung von Unternehmensbeispielen und Referenzberichten, um einen Bogen zwischen Theorie und Praxis zu spannen.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische und prozessuale Gestaltung von DMS (Hard- und Software) sowie die detaillierte Bewertung von Chancen und Gefahren inklusive praktischer Beispiele aus Unternehmen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie DMS, Digitalisierung, Prozessautomatisierung, Archivierung, Compliance und Change-Management charakterisiert.
Dies liegt an rechtlichen Aufbewahrungspflichten, der psychologischen Haptik von Papier und der Notwendigkeit, Papier als verlässliches Medium in bestimmten Branchen beizubehalten.
Die Akzeptanz der Anwender wird als kritischer Erfolgsfaktor eingestuft, da weitreichende Änderungen der Arbeitsweise und Kommunikation das Risiko bergen, auf Widerstand zu stoßen.
Sie setzen auf eine Kombination aus organisatorischen Änderungen, der Anpassung der IT-Landschaft und Monitoring statt auf ein radikales "papierloses" Ziel, um das Risiko des Scheiterns zu minimieren.
Eine falsche Dimensionierung oder mangelnde Integrationsfähigkeit kann Prozesse verlangsamen, zu ineffizienter Indizierung führen und die notwendige Skalierbarkeit für das Unternehmenswachstum behindern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

