Diplomarbeit, 2004
109 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung in die Thematik und Aufbau der Arbeit
2 Entwicklungen, Struktur und Veränderungen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland
2.1 Entwicklung des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland
2.2 Struktur des Deutschen Lebensmitteleinzelhandels
2.2.1 Betriebstypen des Lebensmitteleinzelhandels
2.2.2 Entwicklungen der Betriebstypen
2.2.3 Entwicklung der Verkaufsflächen
2.2.4 Konzentration
2.2.5 Entwicklung der umsatzstärksten Handelsgruppen
2.2.5.1 EDEKA/AVA-Gruppe
2.2.5.2 ALDI - Gruppe
2.2.5.3 REWE - Gruppe
2.2.5.4 METRO Group
2.2.5.5 LIDL & Schwarz Gruppe
2.2.5.6 Tengelmann Unternehmensgruppe
2.2.5.7 SPAR Handels – AG
2.2.5.8 Sonstige Handelsunternehmen
2.3 Veränderungen und Trends in der Einzelhandelslandschaft
2.3.1 Veränderungen auf der Anbieterseite
2.3.2 Veränderungen auf der Nachfrageseite
2.3.3 Entwicklungstendenzen
2.3.4 Auswirkungen auf das Standortverhalten und die Kommunalentwicklung
3 Standortpolitik im Lebensmitteleinzelhandel
3.1 Der Begriff Standort
3.2 Prinzipien des Standortmarketings
3.3 Bestimmungsfaktoren für die Bewertung eines Standortes
3.3.1 Standortfaktoren im LEH
3.3.1.1 Kaufkraft- und Kundenstruktur im relevanten Marktgebiet
3.3.1.2 Einzugsgebiet
3.3.1.3 Aspekte des Kaufverhaltens
3.3.1.4 Örtliche Konkurrenzverhältnisse
3.3.1.5 Passantenfrequenz und Imageträchtigkeit eines Ortes
3.3.1.6 Infrastruktur und Verkehrsverhältnisse
3.3.1.7 Kapitalverfügbarkeit
3.3.1.8 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.3.1.9 Stadtmarketing
3.3.2 Standortanforderungen
3.3.3 Erklärungsmodelle der Standortwahl
4 Standortprofil München – Analyse und Bewertung der Rahmenbedingungen
4.1 Geografische Lage und Einordnung in die Landesplanung
4.2 Städtebauliche und versorgungsstrukturelle Versorgung
4.3 Ziele des Stadtmarketing
4.4 Kaufkraft- und Kundenstruktur in München
4.4.1 Bevölkerungsstruktur und Einwohnerdichte
4.4.2 Haushaltsgrößenverteilung
4.4.3 Altersstruktur
4.4.4 Beschäftigte und Pendler
4.4.5 Arbeitslosenquote und Armutsdichte
4.4.6 Pro-Kopf-Ausgaben, Kaufkraftkoeffizient
4.4.7 Einzelhandelsrelevante Kaufkraft
4.4.8 Bindungsquote
4.4.9 Konsumgewohnheiten
5 Strukturuntersuchung des Lebensmitteleinzelhandels in München
5.1 Methodische Anlage der Untersuchung
5.2 Filialistenstruktur der Gesamtstadt
5.2.1 Regionale Shopping - Center
5.3 Segmentelle Beurteilung
5.3.1 Münchner Norden
5.3.1.1 Merkmale des Segments
5.3.1.2 Unternehmenszugehörigkeit und Betriebstypen
5.3.1.3 Bewertung nach Kennziffern
5.3.1.4 Bewertung der Standortlagen
5.3.2 Münchner Osten
5.3.2.1 Merkmale des Segments
5.3.2.2 Unternehmenszugehörigkeit und Betriebstypen
5.3.2.3 Bewertung nach Kennziffern
5.3.2.4 Bewertung der Standortlagen
5.3.3 Münchner Süden
5.3.3.1 Merkmale des Segments
5.3.3.2 Unternehmenszugehörigkeit und Betriebstypen
5.3.3.3 Bewertung nach Kennziffern
5.3.3.4 Bewertung der Standortlagen
5.3.4 Münchner Westen
5.3.4.1 Merkmale des Segments
5.3.4.2 Unternehmenszugehörigkeit und Betriebstypen
5.3.4.3 Bewertung nach Kennziffern
5.3.4.4 Bewertung der Standortlagen
5.3.5 Münchner Innenstadt
5.3.5.1 Merkmale des Segments
5.3.5.2 Unternehmenszugehörigkeit und Betriebstypen
5.3.5.3 Bewertung nach Kennziffern
5.3.5.4 Bewertung der Standortlagen
6 Fazit
7 Schlussbemerkung
Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, inwiefern eine detaillierte Standortanalyse und -bewertung des Lebensmitteleinzelhandels in München durch reine Sekundärrecherche ohne Rückgriff auf kostenpflichtige Daten oder spezialisierte Programme machbar ist.
Standortfaktoren im LEH
„Standortfaktoren sind solche Umweltgegebenheiten, die den Geschäftsgang einer Verkaufsstätte positiv oder negativ beeinflussen“ (Berekoven 1990, S. 353). Für die Bewertung eines potentiellen bzw. bereits vorhanden Standort führen Schmitz und Kölzer (Schmitz/Kölzer 1996, S. 263 f.) folgende Standortfaktoren auf:
- Kaufkraft- und Kundenstruktur im relevanten Marktgebiet
- Einzugsgebiet
- Aspekte des Kaufverhaltens
- Örtliche Konkurrenzverhältnisse
- Passantenfrequenz und Imageträchtigkeit eines Ortes
- Infrastruktur und Verkehrsverhältnisse
- Kapitalverfügbarkeit
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Stadtmarketing
- Standortanforderungen
Einführung in die Thematik und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Ausgangslage im Lebensmitteleinzelhandel, definiert die Forschungsfrage bezüglich der Durchführbarkeit einer Standortanalyse durch Sekundärrecherche und stellt den Aufbau der Arbeit vor.
Entwicklungen, Struktur und Veränderungen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Analyse der Branchenstruktur, definiert die relevanten Betriebstypen und erörtert Trends sowie Konzentrationsprozesse innerhalb des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.
Standortpolitik im Lebensmitteleinzelhandel: Hier wird der theoretische Rahmen für die Standortforschung im Einzelhandel geschaffen, indem wichtige Standortfaktoren definiert und die Anforderungen der großen Handelsunternehmen an ihre Standorte analysiert werden.
Standortprofil München – Analyse und Bewertung der Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel stellt das spezifische Standortprofil der Stadt München dar, wobei Geografie, städtebauliche Rahmenbedingungen, Ziele des Stadtmarketings sowie die Kaufkraft- und Kundenstruktur der Bevölkerung im Fokus stehen.
Strukturuntersuchung des Lebensmitteleinzelhandels in München: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, der die Filialstruktur der Gesamtstadt aufzeigt und eine detaillierte Auswertung der einzelnen Stadtsegmente anhand demografischer und kaufkraftbezogener Kennziffern vornimmt.
Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Standortbewertung zusammen und diskutiert die Anwendbarkeit der Sekundärrecherche auf die gewonnenen Erkenntnisse.
Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die methodische Vorgehensweise und die Herausforderungen bei der Durchführung einer solchen Analyse ohne proprietäre Datensätze.
Lebensmitteleinzelhandel, Standortpolitik, Standortanalyse, München, Sekundärrecherche, Filialstruktur, Kaufkraft, Standortfaktoren, Stadtentwicklung, Nahversorgung, Betriebstypen, Standortbewertung, Konsumverhalten, Handelsunternehmen.
Die Arbeit untersucht den Lebensmitteleinzelhandel in München und analysiert, wie eine Standortbewertung ausschließlich durch die Nutzung frei verfügbarer Daten (Sekundärrecherche) durchgeführt werden kann.
Die zentralen Felder umfassen die Branchenstruktur des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland, theoretische Konzepte der Standortpolitik und eine detaillierte Analyse der städtischen Rahmenbedingungen Münchens hinsichtlich Kaufkraft und Kundenstruktur.
Das primäre Ziel ist die Überprüfung der Machbarkeit einer systematischen Standortanalyse und -bewertung für Handelsunternehmen, ohne dabei auf kostenpflichtige Marktforschungsdaten oder Geoprogramme angewiesen zu sein.
Die Arbeit basiert primär auf einer Sekundärrecherche, bei der Unternehmensdaten aus dem Internet erhoben, mit soziodemografischen Stadtteil-Daten verknüpft und durch eigene Feldbesuche zur Verifizierung der Standorttypen ergänzt wurden.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Strukturuntersuchung des Lebensmitteleinzelhandels in München, wobei die Stadt in verschiedene Segmente unterteilt und die jeweilige Filialsituation bewertet wird.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Lebensmitteleinzelhandel, Standortpolitik, Standortanalyse, München, Sekundärrecherche und Filialstruktur definieren.
München wurde gewählt, da es eine wirtschaftlich bedeutende Metropole mit komplexen städtebaulichen Strukturen ist und umfangreiche öffentliche Planungsdaten zur Verfügung stehen.
Das Stadtmarketing ist essenziell für die Erhaltung einer wohnortnahen Nahversorgung und sorgt für einen ausgewogenen Branchenmix, stößt jedoch oft an Grenzen, wenn es um die Bereitstellung großer Flächen für den Einzelhandel geht.
Die Autorin stellt fest, dass die Datenlage bei der Sekundärrecherche als problematisch erachtet werden kann, da Informationen von Marktforschungsinstituten und Ämtern oft stark variieren und die methodische Vorgehensweise sehr zeitaufwendig ist.
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