Masterarbeit, 2014
129 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Hypothese
1.4 Vorgehensweise
1.5 Aufbau
2. Grundlagen
2.1 Groupware
2.2 Enterprise Social Software
2.3 Agiles Projektumfeld
2.4 Kommunikationseffizienz
3. Experiment
3.1 Allgemeine Rahmenbedingungen
3.2 Problembeschreibung
3.3 Unabhängige und abhängige Variablen
3.4 Experiment-Aufbau
3.5 Vorgaben an Experiment-Teilnehmer
3.5.1 Allgemeine Vorgaben
3.5.2 Tool-Vorgaben
3.5.3 Kanban
3.5.4 Zeiterfassung
3.5.5 Unterstützung durch den Projektleiter
3.5.6 E-Mail-Benachrichtigungen
3.6 Durchführung
3.7 Störvariablen
3.8 Fragebogen
4. Datenauswertung
4.1 E-Mails
4.2 Enterprise Social Software
4.3 Zeiterfassung Besprechungen
4.4 Fragebogen
4.4.1 Quantitative Auswertung
4.4.2 Qualitative Auswertung
4.5 Bewertung
4.6 Operation Reviews
4.6.1 Groupware-Szenario
4.6.2 Enterprise Social Software Szenario
4.7 Zusammenfassung der Auswertung
4.8 Kritische Reflexion
4.9 Überprüfung der Hypothese
5. Konzeptionelle Vorarbeit
5.1 Fallstudienanalyse
5.2 Analyse eines Leitfadens
5.3 Analyse des "Model of Employee's adoption of Enterprise 2.0"
5.4 Erfolgsmessung von Enterprise Social Software
5.5 Human-Performance-Cycle
6. Etablierungskonzept
6.1 Kommunizieren der Mehrwerte
6.1.1 Identifikation von Experten
6.1.2 Auffinden von Informationen
6.1.3 Kommunikation
6.1.4 Teilen von Wissen
6.1.5 Sozialer Austausch
6.1.6 Freude an der Nutzung
6.1.7 Offene Unternehmenskultur und Selbstorganisation
6.2 Mitarbeitergespräche
6.3 Schulungen
6.4 Motivation und Hilfestellung
6.5 Erfolgsmessung
6.6 Weiterentwicklung
7. Fazit
7.1 Zusammenfassung
7.2 Beitrag zur Forschung
7.3 Praktischer Nutzen
7.4 Einschränkungen
7.5 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Überprüfung der Hypothese, ob durch den Einsatz von Enterprise Social Software (in Kombination mit klassischer Groupware) die Kommunikationseffizienz in agilen Projektumfeldern gesteigert werden kann. Zusätzlich soll ein Etablierungskonzept für die praktische Anwendung dieser Technologien erarbeitet werden.
1.1 Problemstellung
Wäre es nicht schön, auch im Berufsleben nicht mehr in der täglichen E-Mail-Flut zu ertrinken und stattdessen bekannte Funktionalitäten sozialer Medien zu nutzen?
Aus einer Studie der International Data Corporation (IDC), die im August 2013 veröffentlicht wurde, wird das Potential von Social Media im Bereich von Unternehmen deutlich. Ein Drittel der befragten 359 Unternehmen setzt bereits Social Media ein, Tendenz steigend, sowohl für die externe Interaktion (beispielsweise mit Geschäftspartnern) als auch für die interne Zusammenarbeit. Bis 2017 wird für Enterprise Social Software ein Marktvolumen von 134 Millionen EUR prognostiziert, was im Vergleich zur Hochrechnung aus 2013 einer Vervierfachung entsprechen würde. Doch es gibt auch zu überwindende Hürden. Als größte Hürde wird die Messbarkeit des Einflusses auf die Geschäftsziele angegeben.
Dies deckt sich mit den Aussagen einer Veröffentlichung im Rahmen der Wirtschaftsinformatik-Konferenz 2014 in Paderborn, welche basierend auf 26 Experteninterviews einen Bedarf an Erfolgsmessungsmodellen im Bereich Enterprise Social Software aufzeigt, die einfach und praktikabel sind und verschiedene Lebenszyklen sowie Aufwand-Nutzen-Aspekte betrachten.
Somit besteht ein hoher Bedarf, beispielsweise Produktivitätsverbesserungen zu ermitteln. Allerdings sollten auch weiche Faktoren, wie beispielsweise eine Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit, nicht außer Betracht gelassen werden.
In dem genannten Forschungsgebiet setzt diese Masterarbeit an. Es werden hierbei der Einsatz sowie die Auswirkungen von Enterprise Social Software untersucht. Der Anwendungsbereich wird hierbei auf das agile Projektumfeld eingegrenzt. Im Kern geht es um Flexibilität und Iteration, eine genauere Erläuterung zum agilen Projektumfeld findet sich im Abschnitt 2.3. Die erforderliche Flexibilität basiert auf häufigen Änderungen. Diese erhöhen zwangsläufig die notwendige Menge an Kommunikation, ebenso wie die genannte Iteration. Der Fokus auf das agile Projektumfeld wirkt sich somit vor allem durch eine intensive Ausprägung im Bereich Kommunikation aus, weshalb auch in diesem Bereich eine Hypothese aufgestellt (Abschnitt 1.3) und überprüft wird (Abschnitt 4.9).
1. Einleitung: Einführung in die Problemstellung, Zielsetzung sowie Darstellung des Aufbaus und der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Grundlagen: Vermittlung theoretischer Definitionen zu Groupware, Enterprise Social Software, agilen Projektumfeldern und Kommunikationseffizienz.
3. Experiment: Beschreibung der Rahmenbedingungen, des Aufbaus und der Durchführung des Laborexperiments sowie der Störvariablen und des verwendeten Fragebogens.
4. Datenauswertung: Detaillierte Analyse der E-Mail-Kommunikation, der Zeiterfassung, der Fragebogenergebnisse und abschließende Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5. Konzeptionelle Vorarbeit: Analyse von Fallstudien, Leitfäden und Modellen als theoretische Basis für die Konzepterstellung.
6. Etablierungskonzept: Erarbeitung eines konkreten Konzepts zur Einführung und Etablierung von Enterprise Social Software im agilen Projektumfeld.
7. Fazit: Zusammenfassender Rückblick auf die Arbeit, Diskussion des wissenschaftlichen Beitrags und Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
Enterprise Social Software, Agiles Projektumfeld, Kommunikationseffizienz, Groupware, Laborexperiment, Enterprise 2.0, Kanban, Erfolgsmessung, Wissensmanagement, Etablierungskonzept, Agile Methoden, Collaboration, Unternehmenskultur, Performance-Measurement, Wissensaustausch.
Die Arbeit untersucht den Einsatz und die Auswirkungen von Enterprise Social Software innerhalb von agilen Projektumfeldern.
Die zentralen Themen umfassen die Steigerung der Kommunikationseffizienz, agile Arbeitsmethoden wie Kanban sowie die Einführung und Messbarkeit von Enterprise Social Software in Unternehmen.
Das Ziel ist zu belegen, dass durch den Einsatz von Enterprise Social Software in Kombination mit klassischer Groupware die Kommunikationseffizienz gegenüber rein klassischen Groupware-Lösungen gesteigert werden kann.
Der Autor führt ein Laborexperiment mit 24 Masterstudenten durch, kombiniert mit einer quantitativen und qualitativen Datenauswertung (Nutzungsdaten und Fragebögen) sowie einer Literaturanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die detaillierte Beschreibung des Experiments, die Datenauswertung sowie die Erarbeitung eines auf diesen Erkenntnissen basierenden Etablierungskonzepts.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Enterprise Social Software, Agiles Projektumfeld, Kommunikationseffizienz, Kanban und Erfolgsmessung charakterisieren.
Wie im Dokument erwähnt, gilt die Messbarkeit des Einflusses auf Geschäftsziele als größte Hürde für die Einführung von Enterprise Social Software in Unternehmen.
Neben objektiven Kennzahlen wie der E-Mail-Anzahl spielen weiche Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit, Spaß bei der Nutzung und das Zusammengehörigkeitsgefühl eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz und den langfristigen Erfolg der Software.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

