Masterarbeit, 2014
109 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Fragestellung und Vorgehensweise
2.1. Ausgangssituation
2.2. Forschungsfragen
2.3. Hypothese
2.4 Operationalisierung
3. Begriffe und Modelle
3.1. Work: Gegenwärtige Arbeit
3.1.1. Die Globalisierung
3.1.2. Das Anforderungsprofil seitens der Wirtschaft
3.2. Life: Lebensphasen
3.2.1. Die demographische Entwicklung
3.2.2. Die Veränderung des Familienbildes
3.2.3. Das gegenwärtige Bild
3.3. Work-Life-Balance
3.3.1. Die Themengebiete von Work-Life-Balance
3.3.2. Das Zeit-Balance-Modell
3.3.3. Die fünf Säulen der Identität
3.3.4. Das dynamische Work-Life-Balance-Modell
3.3.5. Das Modell nach Philipp Mayring
3.3.6. Aktuelle Entwicklung der Work-Life-Balance
3.3.7. Zusammenfassung, Kritik und Diskussion der verschiedenen Modelle
3.4. Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.5. Corporate Social Responsibility (CSR)
3.5.1 Gewählte Definitionen von Corporate Social Responsibility
3.5.2 Erkorene Modelle von Corporate Social Responsibility
3.5.2.1 Die CSR-Pyramide nach Carroll
3.5.2.2 Three-Domain Approach
3.5.2.3 Das Stakeholderkonzept
3.5.3 Zusammenfassung, Kritik und Diskussionen der verschiedenen Modelle
3.5.4 CSR in Österreich
4. Analysemethode
4.1. Quantitative Analyse
4.2. Qualitative Analyse
5. Ergebnisse
5.1. Datenentstehung
5.2. Demographische Beschreibung
5.2.1. Vergleich Stichprobe zur Grundgesamtheit
5.2.2. Das Verhältnis von Abgebrochenen zu Abgeschlossen
5.2.3. Soziodemographie der Personen mit abgeschlossenem Fragebogen
5.3. Das Verhältnis von Arbeit zum Privatleben
5.3.1. Veränderung des Verhältnisses
5.3.2. Zusätzliche Aufgliederungen zu den Veränderungen
5.3.3. Private Gründe für Veränderungen
5.3.4. Arbeitsbezogene Gründe für Veränderungen
5.4. Verpflichtungen
5.4.1. Tägliche private Verpflichtungen
5.4.2. Gewichtung von Familienangehörigen
5.4.3. Familiäre Verpflichtungen
5.5. Arbeitsweg und Arbeitszeit
5.5.1. Zeitaufwand für Arbeitsweg
5.5.2. Gegenwärtige Arbeitszeit
5.5.3. Beschäftigungsverhältnis
5.6. Realisierung von Work-Life-Balance und Corporate Social Responsibility
5.6.1. Im gegenwärtigen Arbeitsverhältnis
5.6.2. Maßnahmen der Umsetzung
5.6.3. Betriebliche Unterstützung
5.6.4. Prinzipien der Unternehmenshandlungen
5.6.5. Zusätzliche Aufgliederungen zu Prinzipien
6. Zusammenfassung
6.1. Übersicht der Ergebnisse
6.2. Ausblick
6.3. Methodendiskussion
Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Arbeitswelt und Privatleben in spezifischen Lebensphasen und analysiert, inwieweit betriebliche Maßnahmen sowie Corporate Social Responsibility (CSR) zur Förderung einer gesunden Work-Life-Balance beitragen können.
3.3.6. Aktuelle Entwicklung der Work-Life-Balance
Fundamental galt bisher als wesentliches Strukturmerkmal die strikte Trennung von Berufsleben und Privatleben. Eine ständige Ursachenquelle von Rollenkonflikten und Identitätsproblemen sind hier die Folge und es wird zu einer alltäglichen Herausforderung, wenn ein angemessener Einklang in den einzelnen Lebenskonzepten angestrebt wird. In Zukunft könnte ein gut abgezieltes Lebensmanagement anstelle der starren Trennung von Arbeitswelt und Privatsphäre aufgegriffen werden und mithilfe von fließenden Übergängen könnte eine Gesamtbetrachtung des Lebens wieder ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden (vgl. Opaschowski 2004: 443).
In den achtziger Jahren publizierte das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) folgendes Ergebnis, welches zur traditionellen Arbeitsorientierung des Lebens Bezug nimmt:
1. Familienorientiertes Lebenskonzept: Hier wird der Familie und der Partnerschaft der zentrale Identifikationsbereich eingeräumt.
2. Freizeitorientiertes Lebenskonzept: Die eigene Freizeit wird zum Mittelpunkt des Lebens konzipiert.
3. Ausbalanciertes Lebenskonzept: Hier werden die Bereiche Arbeit und Freizeit (Privatleben) als gemeinsames Konzept dargestellt und kein Lebensbereich wird dem anderen untergeordnet.
Das Lebenskonzeptmotto lautet wie folgt:
Die Menschen wollen nicht mehr nur wissen [sic!] „wovon“ sie leben, sondern auch Antworten auf die Fragen erhalten, „wofür“ sie leben.
(Opaschowski 2004: 445)
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Druck und das Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeitswelt und Privatleben, was die Relevanz der Work-Life-Balance unterstreicht.
2. Fragestellung und Vorgehensweise: Dieses Kapitel definiert die Forschungsfragen zur gegenwärtigen Situation von Work-Life-Balance in Unternehmen und erläutert die methodische Herangehensweise der Studie.
3. Begriffe und Modelle: Hier werden theoretische Grundlagen zu Work-Life-Balance, Lebensphasen, Betrieblichem Gesundheitsmanagement und CSR detailliert erläutert und diskutiert.
4. Analysemethode: Dieser Abschnitt beschreibt die angewandten quantitativen und qualitativen Methoden zur empirischen Untersuchung.
5. Ergebnisse: Die empirischen Daten der Online-Befragung werden hier ausgewertet, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungsgründen im Verhältnis von Arbeit zu Privatleben liegt.
6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Studie zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Work-Life-Balance.
Work-Life-Balance, Corporate Social Responsibility, CSR, Lebensphasen, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitswelt, Privatleben, Vereinbarkeit, Empirische Studie, Online-Befragung, Arbeitszeit, Unternehmenskultur, Rollenbilder, Arbeitsanforderungen, Mitarbeiterorientierung
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen Arbeitswelt und Privatleben in verschiedenen Lebensphasen und analysiert, wie Unternehmen durch gesundheitsfördernde Maßnahmen und Corporate Social Responsibility eine bessere Balance ermöglichen können.
Die zentralen Themen sind Work-Life-Balance, lebensphasenspezifische Bedürfnisse von Arbeitnehmern, Betriebliches Gesundheitsmanagement und CSR-Konzepte in der modernen Arbeitswelt.
Ziel ist es, herauszufinden, welche Gegebenheiten in Unternehmen derzeit lebensphasenspezifische Anpassungen ermöglichen und welche konkreten Maßnahmen das betriebliche Gesundheitsmanagement ergreifen kann, um unterstützend zu wirken.
Es wurde eine empirische Forschungsarbeit durchgeführt, die primär auf einer quantitativen Online-Befragung basiert, welche durch qualitative Fragestellungen ergänzt wurde.
Im Hauptteil werden theoretische Modelle zur Work-Life-Balance und zu CSR erläutert sowie anschließend die Ergebnisse der Online-Befragung im Osten Österreichs detailliert dargestellt und analysiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Work-Life-Balance, Corporate Social Responsibility (CSR), Lebensphasen, Arbeitsbelastung und betriebliches Gesundheitsmanagement charakterisieren.
Die Autorin interpretiert dies dahingehend, dass die Thematik der Work-Life-Balance für sehr junge Personen (bis 29 Jahre) in ihrer aktuellen Lebensphase möglicherweise noch eine geringere Relevanz besitzt.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Anstöße für notwendige Veränderungen überwiegend aus der Arbeitswelt kommen – dies passiert etwa dreimal so häufig wie aus dem Privatleben.
Es zeigt sich eine Diskrepanz: Österreichische Unternehmen werden primär als gesetzlich und ökonomisch orientiert wahrgenommen; moralisch-ethische oder menschenfreundliche Prinzipien verlieren in der Wahrnehmung mit zunehmendem Alter der Befragten an Bedeutung.
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