Masterarbeit, 2014
122 Seiten, Note: 1
Die Masterarbeit befasst sich mit der erzähltheoretischen Analyse der Krimireihe von Wolf Haas, insbesondere mit der Figur des Ermittlers Simon Brenner. Ziel ist es, die spezifischen erzähltechnischen Merkmale der Reihe zu identifizieren und zu analysieren, um so ein tieferes Verständnis für die narrative Struktur und die erzählerische Gestaltung der Geschichten zu gewinnen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der erzähltheoretischen Analyse für die Untersuchung von Wolf Haas' Krimireihe. Sie stellt die zentralen Fragestellungen der Arbeit vor und skizziert den methodischen Ansatz.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Erzähler und dem Erzählen in Wolf Haas' Krimireihe. Es werden die verschiedenen Aspekte der Erzählsituation, des Modus und der Stimme analysiert, um die spezifischen Merkmale der Erzählweise zu identifizieren. Die Analyse zeigt, wie der Erzähler durch seine besondere Art des Erzählens die Geschichte prägt und den Leser in die narrative Konstruktion einbezieht.
Kapitel 5 untersucht weitere erzähltechnische Besonderheiten der Reihe, die als „Methode Brenner“ bezeichnet werden können. Es werden die spezifischen Merkmale des Erzählens in Bezug auf Zeit, Raum, Sprache und Humor analysiert. Die Analyse zeigt, wie diese Merkmale die narrative Struktur der Reihe prägen und den Leser in die Geschichte einbeziehen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die erzähltheoretische Analyse, die Krimireihe von Wolf Haas, die Figur Simon Brenner, Erzählsituation, Modus, Stimme, Zeit, Raum, Sprache, Humor, Gewalt, Kriminalität, Leserintegration.
Der Erzähler ist omnipräsent und bricht oft mit klassischen Regeln. Er spricht den Leser direkt an, reflektiert über das Erzählen selbst und vermischt mündliche Kommunikationstraditionen mit der schriftlichen Handlung.
Simon Brenner ist die Hauptfigur der Krimireihe, ein ehemaliger Polizist und Privatdetektiv, der sich durch eine melancholische Art und unkonventionelle Ermittlungsmethoden auszeichnet.
Es beschreibt einen Schreibstil, der die Illusion erzeugt, die Geschichte würde gerade mündlich erzählt (z.B. durch Sätze wie „Jetzt pass auf“). Dies ist ein Markenzeichen der Brenner-Krimis.
Der Humor entsteht oft durch die Invertierung von Ursache und Wirkung, die eigenwillige Sprache des Erzählers und die skurrilen Alltagsbeobachtungen, die den harten Kriminalfall begleiten.
Die Methode beschreibt Haas' spezifische Erzähltechnik, die durch Fokuswechsel, Abschweifungen (peripheres Erzählen) und eine dynamische Handhabung von Zeit (Rückblenden und Vorschauen) geprägt ist.
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